Civilization 4: Colonization - Test, Strategie, PC - 4Players.de

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Habt ihr den Mut zur Revolution? Würdet ihr im Zweifelsfall zu den Waffen greifen, um eure Freiheit zu verteidigen? Falls ja, solltet ihr euch der strategischen Herausforderung dieses modernisierten Klassikers stellen, denn hier geht es drei Jahrhunderte lang nur um eines: Eine starke Kolonie in Amerika gründen und fleißig rebellische Stimmung verbreiten, um irgendwann die Fahne der Unabhängigkeit zu schwenken. Weht der anspruchvolle Geist des Originals noch in diesem Remake oder hat man ihn am Altar des Mainstreams geopfert?

Aller Anfang ist idyllisch

 
Vom Klassiker zur Neuauflage: Firaxis stellt Civilization IV: Colonization in diesem Video vor.
Da seufzt das nostalgische Herz: Nach all den Jahren der Dürre erbarmt sich Firaxis endlich seiner Fans und bringt einen Evergreen von MicroProse zurück ins rundenbasierte Strategieleben. Was hat man sich anno 1994 mit Colonization die Nächte um die Ohren geschlagen? Und jetzt kehrt der erbarmungslose Zeitfresser auf Grundlage der Civilization IV-Engine in grafisch und inhaltlich modernisierter Form zurück auf den Desktop: Der Atlantik wogt bei spiegelglatter See, die Karavelle wirft die Schatten ihrer Segel in die Wellen und ich kann in die Wolkensicht rauszoomen - sehr schön.

Schon nach wenigen Klicks fühlt man sich zurückversetzt in die Zeit des Originals: Da sind die edlen Menüs in ihren Braun- und Goldtönen, da sind die Gründerväter von mit all ihren verlockenden Boni und selbst das Design der Stadtverwaltung orientiert sich an den Ursprüngen. In Sachen Art & Design dürfen Veteranen aufatmen und zunächst die veredelte Luft der 90er atmen. Schade ist, dass es keine animierten Beraterfiguren gibt: Wenn man sich durch die Menüs klickt, herrscht leider Sterilität. Das bezieht sich nicht nur auf das Fehlen von Persönlichkeiten, sondern auch auf den lieblosen Stil innerhalb der Statistiken und Erklärungen, die den Charme von Textwüsten versprühen.



Anno 1994 sah das Ganze unter MS-DOS noch etwas spartanischer aus. Allerdings hat man sich an den damaligen Stil gehalten.
Auf der ersten Ebene der Benutzeroberfläche wirkt das Spiel noch edel, man freut sich über wuselnde Tiere und auch die Diplomatiefenster mit den animierten Herrschern und Häuptlingen können sich sehen lassen. Aber je tiefer man sich hinein klickt, desto weniger Liebe zum Detail und mehr nutzloses Füllmaterial wird man in den Statistiken finden. Was hat z.B. die Elektrizität dort als Wert zu suchen? Warum werden die eigenen Siedlungen nicht auch als 3D-Modelle mit all ihren neuen Gebäuden gezeigt? Und warum müssen Schiffe auf ihrer Route um Landspitzen grundsätzliche durch Landmasse segeln? Aber irgendwann scheren einen diese ärgerlichen Kleinigkeiten nicht mehr, wenn man von der gnadenlosen Nur-noch-eine-Runde-Spielmechanik gefangen wird.

Von Kolumbus bis Washington

Die Ausgangssituation ist dieselbe wie anno 1994: Zu Beginn sucht man sich einen von jeweils zwei englischen, spanischen, holländischen oder französischen Anführern mit bestimmten Boni aus: Während man mit dem disziplinierten Engländer George Washington z.B. nur die Hälfte für die Ausrüstung seiner Soldaten bezahlt, bekommt man mit dem kooperativen Franzosen Samuel de Champlain eine hundertprozentige Bekehrungsquote bei Indianern. Was alle acht Charaktere verbindet: In der Heimat wartet ein gieriger König auf Steuern und Schätze aus den
Die Ähnlichkeit zum Original ist unverkennbar - Veteranen und Nostalgiker wird's freuen.
Kolonien. Und alle wollen dem Mann so schnell wie möglich die Treue aufkündigen!

Was die Benutzeroberfläche im Detail nicht bietet, wird von der akustischen Präsentation wieder wett gemacht: Auf meinem Schiff warten ein Soldat und ein Pionier auf den Landgang in der Neuen Welt. Begleitet von der lieblichen Melodie einer Geige und dem Rauschen des Windes erreicht mein kleiner Kolonistentrupp im Jahr 1492 die Ostküste Amerikas. Wo soll ich meine erste Siedlung gründen? Und wie soll ich mich gegenüber den Ureinwohnern verhalten?

Ich bin in den ersten Jahren auch noch abhängig von der heimatlichen Unterstützung: Schließlich landet man mit gerade mal zwei Einheiten und einem Schiff an der Ostküste Amerikas. Im Landesinneren wimmelt es vor indianischen Stämmen und während man noch die erste Siedlung errichtet, landen auch schon andere ehrgeizige Nationen irgendwo zwischen Panamakanal und Neufundland. Die Zeit drängt und noch ist viel Platz vorhanden.        

Kommentare

propaganda schrieb am
Der starke König ist eine Sache, wie Jimbo treffend bemerkte.
Dazu kommt eine halbwegs überflüssige Wirtschaft und schwache Konkurrenz bis der König kommt.
Starke Wirtschaft aufbauen ist in der Tat Mumpitz.
Das halbe Spiel scheint sich um verschiedenste Kolonialwaren, Handel etc. zu drehen: alles offenbar nur Ablenkung.
Sozusagen ergänzend zum grottenschlechten Tutorial.
Ansonsten kann der König auch ohne "exploits" bzw Spaßkiller besiegt werden, wenn man die Kolonialwarenschiene links liegen lässt.
Entweder mit den Kanonen, die genau wie Jimbo sagt, wiederholt immer dieselbe Stadt einnehmen oder aber mit einer Stadt im Hinterland, zu der der König blind hin pilgert.
Ein Weg, auf dem man ihn trefflich überfallen kann.
Infantrie mit Wald- und Hügelkampf wirkt da Wunder ;-)
Wenn man dem König aber eine "normale" Streitmacht lässt und im Hinterland wartet dauert es EWIG bis der König in unzähligen Wellen all seine Truppen in die gestellte Falle gekarrt hat...
Das nervt spätestens dann, wenn der Sieg gewiss ist, aber trotz zügiger Revolte die Zeit knapp wird...
Erinnert irgendwie an Tower-Defense Spiele, nur weniger ausgereift.
Echt schade sind die echt nervig schwachen europäischen Konkurrenten (sowie schwache Indianer).
Kaum spielt man mal Spanier und greift gleich an-
mit läppischen ein bis zwei Soldaten-
haben die garnix entgegenzusetzen und sind platt, bevor unser einer Kampfveteran auch nur in's Schwitzen kommt.
Ein Kampfveteran macht mitunter drei Nationen nieder. Das kann's nicht sein.
Nur um's nochmal zu sagen: das Spielprinzip ist echt eigen und sehr interessant, die Indianer sind in ihrer Rolle allemal so interessant, dass man gerne mehr von ihnen sähe und auch die strategischen Varianten rund um Kampf und Krieg sind gut.
Dennoch passt alles hinten und...
talesofvalor schrieb am
Hast du vielleicht bei der Installation auf irgendeine Taste gedrückt?
Ich habe auch Vista und bei mir geht es prima.
Sgt.Roebuck schrieb am
ahm ich hab da mal ein problem:
ich hab mir colonization vor wenigen tagen gekauft und habs installiert. ich war allerdings bei der installation nicht dabei, hab grad was anderes schnell gmacht und dann nachher wie ichs starten wollte gehts einfach nicht. es tut sich rein gar nichts, nur das laufwerk fahrt hoch und das CD symbol dreht scih und dann passiert nix!
gut dann denk ich mir desinstallier ichs eben und probiers dann nochmal druafzuhauen aufn pc. nix da! geht nihct kann das spiel nicht deinstallieren weil vista (gott moege es verbrennen) mir dann sagt dass ein uninstall file nicht gefunden werden kan.
d.h. ich hab jetz ein spiel auf der festplatte dass ich nicht starten und nicht deinstallieren kann. ergo war die investition fuern anus und cih kann colonization wsch nie mehr spielen obwohls ein tolles spiel is.
also bitte helft mir!
JimboDuck schrieb am
Hab ich geschrieben "Einheitenvielfalt von 3"? War natürlich ein Fehler, ich meinte natürlich Einheitenvielfalt von 1. Weil mit einer Armee Reitern und Soldaten geht es ja gar nicht, wie ich oben ja schon beschrieben habe.
JimboDuck schrieb am
Also ich hab die Unabhängikeit schon erreicht, auf zweithöchster Schwierigkeit, das ist nicht das Thema, das ich angesprochen habe.
Wenn man keine Freiheitsglocken produziert, rüstet der König auch nicht auf. Also erstmal keine Freiheitsglocken produzieren!
Man wirtschaftet dann solange bis man für jede Stadt (ich hatte für diese spezielle Partie, bei ders mir um die Unabhängikeit ging nur 2 poblige Städtchen) 3 Staatsmänner gekauft hat (die man aber auf keinen fall direkt einstellt, sondern erstmal warten lässt) und insgesamt ca 20 Kanonen (auf keinen Fall Soldaten). Eine der Städte sollte im Landesinneren liegen und nicht für die Königstruppen erreichbar sein.
Dann tötet man alle! eigenen Einwohner bis auf einen Bauern/Fischer und die Staatsmänner, die man dann Freiheitsglocken produzieren lässt. Innerhalb von 3 Runden hat man dann die 50 Prozent, und der König immer noch eine Mini-Arme. Jetzt folgt die Unabhängikeitserklärung, und man lässt den König die Hafenstadt einnehmen (muss man aber nicht, ist so nur etwas einfacher). Die Kanonen erobern jetzt die Stadt zurück (die haben schließlich einen Mega- Bonus auf Stadtangriff) um dich dann im Anschluss wieder daraus zurück zu ziehen. Das machst du dann ein paar mal und das wars dann. Einheiten verlierst du nur, wenn mal ein Reiter meint die Kanonen direkt angreifen zu müssen.
--> wie du siehst es ist ganz einfach unabhängig zu werden und macht auf diese Weise Null spass (ist jedoch am effektivsten).
Auch auf deine 400 Kanonenstrategie habe ich schon null bock wenn ichs lese. Ein Rundenbasiertes Spiel bei dem ich 400 Kampfeinheiten befehle ist mal definitiv am Ziel weit vorbei geschossen.
Eine weitere Strategie ist es so schnell wie möglich auf Schiffsbau zu gehen und sich auf die Königliche Flotte zu konzentrieren. Wenn die Königsschiffe schroot sind hat man auch gewonnen.
Ich will mit Colo allerdings ein Wirtschaftsspiel spielen und kein Kriegsspiel (mit einer...
schrieb am

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