Company of Heroes: Tales of Valor - Test, Strategie, PC - 4Players.de

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"Company of Heroes": Schon der Name stilisiert den Zweiten Weltkrieg zum pathetischen Heldenepos. Doch erst mit dem neuen Untertitel, zu Deutsch etwa "Geschichten von Tapferkeit", macht Relic daraus ein überzeichnetes Hohelied auf den Heldenmut tapferer Veteranen. Zum Glück verlieren sich die Entwickler aber nicht in der selbstherrlichen Verklärung amerikanischer Geschichtsschreibung, sondern kommen ihrem ursprünglichen Ziel sogar deutlich näher als das Hauptspiel - dem Ziel, die "Helden" des Krieges in den Vordergrund zu stellen.

Charakterköpfe

Der Schwerpunkt in der zweiten Erweiterung zu Company of Heroes kommt nicht von ungefähr. Schließlich wollen die Warhammer: Dawn of War-Macher schon lange weg vom unpersönlichen Blick auf gesichtslose Soldatenmassen. Sie wollen Personen und deren Schicksale zeigen. Und so sehr der Fokus schon im Hauptspiel auf dem Kommandieren kleiner Squads lag - es waren noch immer gesichtslose, unbekannte Truppen,


Standbildgeschichten und Panzeraction: Relics Comics erzählen von Heldenmut.
die sich beliebig einfach klonen ließen. Die erste Erweiterung baute das Prinzip noch aus. Doch dann erschien Dawn of War II , in  dem plötzlich markante Anführer mit sehr verschiedenen Fähigkeiten die Hauptrollen spielten. Mehrspieler-Gefechte wurden hingegen von Helden dominiert, die ebenfalls mit unterschiedlichen Fertigkeiten aufgewertet wurden. Und genau da macht Relic jetzt weiter, wenn in den drei Kampagnen für Solo-Feldherren ganz verschiedene Charaktere im Vordergrund stehen, während in den drei neuen Mehrspieler-Varianten erstmals Helden das Geschehen im Zweiten Weltkrieg dominieren.

Der neue "Panzerkrieg"

Spezialisierung heißt die Kurbel, mit der die Entwickler von der großen Strategiekarte näher ans Schlachtfeld zoomen. Und das gilt besonders für Multiplayer-Kommandanten, die sich natürlich wie gehabt bis zu sechst im Team-Duell messen dürfen - die sich aber vor allem an einer der neuen Varianten probieren sollten! Denn ob "Sturm", "Steinwall" oder "Panzerkrieg": Relic fordert in jedem Modus andere taktische Geschicke. Vor allem inszenieren die Kanadier aber mit allen drei Varianten packende Kämpfe, die in dieser Form noch auf keinem virtuellen Schlachtfeld stattgefunden haben.

So stehen in "Panzerkrieg" z.B. die eisernen Kettenfahrzeuge im Vordergrund, wenn sich jeder Spieler für einen von drei Panzern entscheidet und mit seinem Team um Kontrollpunkte kämpft. Das Prinzip ist klassisch: Wer die meisten Kontrollpunkte besetzt, sackt am schnellsten Punkte ein. Die Einnahme sekundärer Stellungen erhöht dabei den Munitionsvorrat. Die Umsetzung des Prinzips unterscheidet sich allerdings von ähnlichen Spielvarianten. Denn obwohl jeder Spieler auch Fußsoldaten abstellen kann, um eine Position zu halten, darf er nur den eigenen Panzer selbst steuern; die Infanterie reagiert selbstständig auf Feindbewegungen. Zusätzlich sammeln die Panzer 
Kanone mit Handsteuerung: Erstmals könnt ihr manuell zielen und feuern.
im Lauf eines Gefechts Erfahrungspunkte, die sie in diverse Fähigkeiten investieren können. So erhält man u.a. die Möglichkeit, die Ketten eines gegnerischen Vehikels lahm zu legen oder muss zur Reparatur des Panzers nicht erst in die heimische Werkstatt fahren.

Mr. Spieler: Feuer!

Aus den Fähigkeiten der Heldeneinheiten, den unterschiedlichen Panzertypen (man entscheidet sich zwischen Fernschütze, schnellem Kundschafter und starkem Angreifer) sowie diversen Kommandooptionen wie Luftangriffen oder Aufklärungsflügen ergeben sich taktische Spielräume, die man von Relic oder Blizzard natürlich längst kennt - neu ist dabei aber die Beschränkung der direkten Kontrolle über nur eine Einheit. Dadurch rücken kleine, actionreiche Scharmützel in den Vordergrund, die von persönlichen Entscheidungen bestimmt werden - der Spielfluss wirkt dadurch frisch und spannend. Und nicht zuletzt macht noch eine weitere Neuerung den Ablauf ungewöhnlich aufregend: der Direkte Beschuss. Wer es sich zutraut, darf die Kanone seines Panzers nämlich erstmals selbst drehen und abfeuern, wodurch sich neue Möglichkeiten ergeben. Man könnte den Panzer z.B. in die eine Richtung steuern und das Kanonenrohr vorausschauend in Richtung eines vermuteten Ziels drehen. Im besten Fall entscheidet ein schneller erster Schuss immerhin über Sieg oder Niederlage des Aufeinandertreffens!

          

Kommentare

PallaZ schrieb am
kostet gerade 7,50 bei steam
ich denke, dass ich da nicht viel falsch machen kann bei dem preis
Blind Talamasca schrieb am
... ich frag mich warum sich einige schreiberinge hier wieder übermäßig mit kraftausdrücken hervortun müssen ... es ist doch jedem seine sache ob ihm das spiel - äh die erweiterung gefällt oder nicht ... sich gegenseitig zu beleidigen bringt da auch nichts also Contenance ...
zur sache ... mit dem ersten add on war ich schon nicht so zufrieden gewesen ... ich steh nicht drauf wenn etwas billiger aussieht und sich so anfühlt als das hauptprogramm ... der kopierschutz wurde auch mit jedem mal zickiger (ja ich habe die originale) ... der support ist allerdings annehmbar ... annehmbar weil es echt ne unart ist gleich am ersten verkaufstag einen patch hinterher zu werfen (sorry alte schule) aber wenigstens haben sie sich mit dem downloadtool was einfallen lassen auch wenn ich es bald nicht mehr aushalte das jeder publisher und jedes studio sein eigenes steamlikesupportprogramm unter die massen wirft ...
zum zweiten add on ... ich werde noch abwarten bis der preis unter die magische zwanzig euro marke gefallen ist bevor ich zuschlage ... gottlob ist das grundprinzip des hauptprogramms so genial das selbst der murks der mit dem addon nachgereicht wurde annehmbar und die wenigen Innovationen interessant erscheinen ... boah ich warte einfach darauf das es endlich mal an die ostfront oder in den pazifik geht ... die möglichkeiten sind schließlich noch lange nicht ausgeschöpft ...
trotzalledem ... coh ist das beste echtzeitstrategiespiel auf dem markt ...
Smer-Gol schrieb am
Ich habe 2 von den 3 Kampagnen durchgespielt und muß sagen, sehr schwach. Obwohl die Inszienierung in Ordnung ist, sind die neuen Fähigkeiten zwar nützlich, aber völlig imba.
In der deutschen Kampagne fährt man mit einem alleszerstörenden Panzer 3x durch die gleiche Map, in der Amerikanischen sind es 2 Trupps Übersoldaten die 3x auf einer Map alles ohne nachzudenken ausradieren.
Sehr spannend das ganze. Wäre grad mal 10 euro wert
Gefechte und Multiplayer hab ich noch nicht ausprobiert, wobei mich der MP eh nicht interessiert
SkullZx schrieb am
ich bin selbst ein sehr großer coh fan habe auch beide Teile, aber als ich mir Tales of Valor anschaute war ich von Relic entäuscht...
Dieses Spiel bringt meiner Meinung nach nichts neues was nicht auch in einem patch erscheinen könnte! :(
Wer die ersten beiden Teile schon hat, dem kann ich nur empfehlen die Finger von diesen Titel zu lassen
schrieb am

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