Dialoge finden via animierter Einheitenportraits und nicht lippensynchroner Sprachausgabe statt, wobei die Gespräche rasant hintereinander oder unpassend abgefeuert werden. Gelegentlich macht die Geschichte einen überaus wirren Eindruck, der mit rätselhaften Cliffhangern am Ende zugespitzt werden soll - was kaum klappt, da die Story weder zünden noch fesseln will. Mir sind die Charaktere egal, weil sie nur durch hanebüchene Beweggründe angetrieben, zu schnell in die Schlacht geschickt werden und mir das Universum Drumherum gar nicht näher gebracht wird. Eine gute Story-Präsentation ist etwas anderes und 
Video: Lead Designer 'Chris Taylor' stellt die Wegfindung vor. Bei großen Verbänden arbeitet die Wegfindungsroutine erstaunlich gut, bei wenigen Einheiten versagt sie gelegentlich.
Skirmish & Multiplayer-Modus
Im Skirmish zeigt sich der computergesteuerte Gegenspieler stärker und mit wählbaren Persönlichkeitsprofilen. Manchmal schafft es die Computerintelligenz sogar lustigerweise ihre Basis mit ihrem "unkonventionellen Baustil" zu verstopfen - das ist glücklicherweise die Ausnahme. Dafür reagieren die Einheiten adäquat auf Beschuss und selbst die Wegfindung bei großen Truppenmassen ist erstaunlich gut. Lediglich bei einzelnen Kämpfern wie dem Commander oder den Prototypen packt man sich manchmal an den Kopf, welch sinnlose Umwege genommen werden.
Nutzte Supreme Commander noch das hauseigene GPG-Netzwerk-System, setzt der Nachfolger voll und ganz auf Steam. Ausgewiesene LAN-Matches lassen sich nicht erstellen, ihr könnt bloß "Online-Matches" eröffnen oder anderen Partien via Server-Browser beitreten. Zur Auswahl stehen 20 Karten und die drei hinlänglich bekannten Spielmodi "Vormacht", "Ewiger Krieg" und "Attentat". Ranked-Matches sowie Liga-Funktionalität sind bislang nicht enthalten, aber angedacht.


