Spore: Galaktische Abenteuer - Test, Simulation, PC - 4Players.de

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Abseits der Kreaturzusatzbauteile aus dem "Süß & Schrecklich"-Ergänzungspaket verspricht das Add-On "Galaktische Abenteuer" neue Inhalte für das Spiel rund um die Evolution. Dabei widmet sie sich allerdings nur der Weltraumphase. Kann sie dem Treiben im All frischen Wind machen?

Minispiele plus Editor

An der "Minispielsammlung mit gewaltigem Editor", genannt Spore , gefielen mir vor allem die ersten beiden Phasen - also alles, was sich um die Entwicklung der Kreatur drehte. Der Reiz der virtuellen Evolution ließ dann in den Stammes-, Zivilisations- und Weltraumphasen immer mehr nach.


Mini-Mission: Das Bahaha 500-Rennen im Video.
Insbesondere der letzte Teil im Weltall ermüdete nach anfänglichem Erforschungsdrang zusehends. Genau hier will das erste echte Add-On "Galaktische Abenteuer" ansetzen und erweitert Spore mit neuen Missionen sowie einem Editor zur Erstellung eben solcher. Eines vorweg: An allen früheren Evolutionsphasen ändert sich leider nichts.

Abenteuer im Weltraum

Prinzipiell sind die galaktischen Abenteuer eine Ansammlung von kleinen Missionen, die ihr aus dem Hauptmenü auswählen könnt - selbst wenn ihr die Weltraumphase bislang nicht erreicht habt. Solltet ihr einen fortgeschrittenen Spielstand haben, stellen euch die anderen Völker im Weltall regelmäßig diese Mini-Aufgaben; und das ist eine wirklich gute Integration der Neuerungen in den bekannten Spielverlauf. Zusätzlich müsst ihr eine Kreatur zum "Kapitän" ernennen, der als Held fungiert und im Verlauf der Karriere an Erfahrung gewinnt sowie Zugang zu besserer Ausrüstung erlangt (z.B. Waffen, Rüstung, etc.). Diese Erfahrungspunkte dienen als Belohnung für das Abschließen der Mini-Missionen, die entweder von Maxis selbst stammen oder aus dem Internet-Pool kreativer Hobbydesigner, die ihre mit dem Editor erstellten "Missionen" der
Eher langweilig als spannend: Ein Labyrinth.
Spore-Netzwelt zur Verfügung stellen.

Nachdem ihr eine Aufgabe akzeptiert habt, wird euer Kapitän auf die Oberfläche des Zielplaneten gebeamt - vielleicht sogar in Begleitung mit anderen Kreaturen, je nach Einsatz. Fortan steuert ihr euren Helden eigenhändig über den Planeten, was nichts anderes ist als eine recycelte Kreaturenphase mit leichten Erweiterungen (z.B. Energie für die Waffen etc.).

Mini-Missionen

Generell dürft ihr in den Abenteuern harmlose Gespräche mit anderen NPCs in Textform führen, an Rennen teilnehmen, Gebiete verteidigen, euch in Labyrinthen verlaufen, allerlei Viecher erledigen oder verführen, Schleichen, Botengänge vollführen und/oder Persönlichkeiten eskortieren. Dabei schwankt die Qualität der Abenteuer genauso stark wie die Länge; zwischen zwei und über fünfzehn Minuten. Manche Einsätze sind unglaublich simpel zu lösen und andere scheinen nicht richtig zu funktionieren: Obwohl ich beim "Bahaha 500"-Wettlauf nicht als Führender im Ziel war, habe ich zu "100% gewonnen". Dann gibt es technische Probleme bei der Kollisionsabfrage ("Festhängen" im Gelände) oder der Computerintelligenz (Wegfindung) und manche Kämpfe beenden meine Mitstreiter sogar ohne meine Unterstützung siegreich.

Nichtsdestotrotz sind einige der Aufgaben mit charmanten Anspielungen versehen, erinnern an irdische Vorkommnisse und sind durchaus nett zusammengestellt, wie die mehrstufige Sabotage eines Mutterschiffes: Einleitung, Infiltration (hakelige Steuerung und schwache Gegner-KI bei der Verfolgung), Sabotage, Flucht und der  Triumph. Doch die Sammlung an Mini-Aufgaben ist
Der Kapitän und sein neues Spielzeug.
mir allgemein zu anspruchslos und höchstens das darum gestrickte Erfahrungssystem ist im geringen Maße motivierend. Ohne diese Belohnungen würde ich die galaktischen Abenteuer ganz ignorieren.

Der Missionseditor

Mit dem neuen "Abenteuer-Designer" lassen sich in typischer Spore-Editor-Manier eigene Missionen erstellen, wobei dies nicht ganz so intuitiv wie mit den anderen Tools von der Hand geht und etwas mehr Einarbeitungszeit erfordert. Sonderlich komplexe Aufgabenstellungen lassen sich mit dem Editor nicht realisieren, da ausgerechnet die interaktiven Steuerelemente (z.B. Türen, Schlüsselkarten) relativ beschränkt sind und die Computerintelligenz ohnehin nicht allzu clever ist. Viel Raum zur Gestaltung der Struktur eines Abenteuers gibt es außer der Unterteilung der Aktionen in einzelne Akte nicht, während die optische Gestaltung durchaus aufwändig sein kann. Dafür sind die eigenen Abenteuer relativ schnell erstellt und lassen sich weltweit verteilen. Diese von den Spielern erstellten Einsätze sind auf dem gleichen Wege wie die normalen Missionen zugänglich und die "Community" darf diese bewerten - jedoch fehlt es an Sortier-Möglichkeiten zur Auswahl der "guten Missionen".

  

Kommentare

UraiFen schrieb am
Ich habe 3 jahre vor dem release des hauptspiels auf Spore gewartet. EA hat mich damals ziemlich enttäuscht - langweilige Phasn, schnelle Eintönigkeit, zu wenig Realität. Wenn ihc mir jetzt aber den Test zum Addon anschaue, kann ich aber nur den kopf schütteln. Wie kann man als seriöser Tester bei einem Spiel wo der Spieler allein mit der ganzenen Welt Missionen baut den Kritikpunkt "viele Missionen sind schnell gelöst und zu einfach gestrickt" bringen? Und was hätte man denn noch in den Editor einbauen sollen? Umfangreicher gehts kaum. Schade, aber für mich wird 4players langsam lächerlich.
Jointorino schrieb am
seit 2006 hab ich auf dieses verfickte Drecksspiel gewartet, es mir am Releasetag für verdammte 50? gekauft und dann kommt so eine scheiße bei rauss
da dacht ich mir "okay vllt wird das addon das game etwas spielbarer machen, warteste ab und kaufs es dir dann vllt. auch noch"
VON WEGEN
so eine scheiße ich bin so sauer
ich werd mir dieses verfluchte addon definitiv runterladen -.- EA und Maxis können mich mal am Arsch lecken
PS: sorry für die verbalen Ausrutscher aber ich musste meine Wut ablassen
Vtec schrieb am
Lince hat geschrieben:ich finds besonders enttäuschend dass das spiel ursprünglich viel anspruchsvoller war und die entwickler sich dann "kurz" vorm release dachten, dass es "zu anspruchsvoll" seih. wenn man mal im inet guckt und in dem buch der galaktic edition kann man sehen was ursprünglich für ein potential in dem spiel war. die grafik; der umfang; die freiheit alles scheint da iwie besser :( diese kürzungen waren der größte fehler von denen
ganz genau.. vor einigen tagen habe ich eine präsentation von spore aus dem jahre 2005 gesehen (nebenbei spielte ich spore) und wusste echt nicht mehr was ich dazu noch sagen soll.
es war einfach genial, sah grandios aus (an der stelle, als sie die kreaturenphase zeigten tanzten meine hormone samba!).. es hatte damals einfach alles, was ein sehr gutes, beinah "revolutionäres" spiel ausmacht. ich verstehe echt nicht wie man aus so einem spitzen-spiel innerhalb von 4 jahren eine bunte-anspruchslose-teletubby-minispiel-orgie machen konnte..
eines steht jedenfalls fest: manches scheint gegen jegliche vernunpft in der evolutionsleiter stetig weiter abzusteigen.. spore ging und geht dort ganz große schritte!
edit: hier das video.. :/
blutspende schrieb am
spore ist kein spiel sondern nur spielzeug :P
Serantiko schrieb am
ich finds besonders enttäuschend dass das spiel ursprünglich viel anspruchsvoller war und die entwickler sich dann "kurz" vorm release dachten, dass es "zu anspruchsvoll" seih. wenn man mal im inet guckt und in dem buch der galaktic edition kann man sehen was ursprünglich für ein potential in dem spiel war. die grafik; der umfang; die freiheit alles scheint da iwie besser :( diese kürzungen waren der größte fehler von denen
schrieb am

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