Test: Command & Conquer 4: Tiberian Twilight
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Was erwartet ihr, wenn ein neuer Command & Conquer-Teil im Tiberium-Universum ansteht? Tiberium, Sammler, Basisbau, Kane und natürlich Mammut- bzw. Tarnpanzer dürften ganz oben auf der Liste stehen. Die Hälfte dieser vertrauten Elemente werdet ihr hier vergebens suchen. Im Zuge einer Neuorientierung wurden Tiberium, Sammler, Ressourcenmanagement und Basisbau wegrationalisiert. 
Die Videos fallen düsterer aus und die Monologe (der letzten Teile) sind nicht mehr vorhanden. Dafür seht ihr hauptsächlich Aufnahmen vom Bunkerinnenleben und selten Außenaufnahmen. Zudem schaffen es die Videos nicht, den "alten Flair" und die Atmosphäre der kurz vor der Vernichtung stehenden Welt einzufangen und ebenso wenig die Geschichte rund um das Tiberium fortzuspinnen.
Bei jedem Aufstieg werden neue Einheiten und Upgrades freigeschaltet. So dürfen GDI-Kommandeure mit Stufe 12 den Mammut-Panzer ins Gefecht schicken. Welche Neuerungen zugänglich gemacht werden, kann man nicht beinflussen. Bei jedem Aufstieg wird bloß angezeigt, was ihr fortan verwenden könnt. Hier hätte ich mir mehr Individualisierungs- oder überhaupt Auswahlmöglichkeiten gewünscht, schließlich könnte ich als Commander nach meinen eigenen Vorlieben oder Kampftaktiken selbst Dinge freischalten, vielleicht sogar in Form eines Fertigkeitsbaumes. Stattdessen bekommt ihr die Neuerungen vorgesetzt und sobald ihr mit Stufe 20 das Maximum erreicht habt, lässt der Drang weiterzuspielen nach. Zum Zeitaufwand: Nach rund sieben Stunden (drei oder vier Skirmish-Matches plus Kampagne) erreichte ich GDI-Stufe 12. Nod konnte ich mit den drei bis vier Stunden kurzen Feldzug auf Stufe 9 bringen.