Fable 3 - Test, Rollenspiel, PC - 4Players.de

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Action-Rollenspiel
Entwickler: Lionhead Studios
Publisher: Microsoft
Release:
29.10.2010
20.05.2011
Spielinfo Bilder Videos
Es ist beinahe schon Mode geworden, dass PC-Spieler auf Umsetzungen von Konsolentiteln warten müssen. Das war bei Ubisofts Assassin's Creed-Serie so und ist bei Fable III nicht anders. Immerhin wird das Action-Rollenspiel mit moralischen Entscheidungen im Gegensatz zu seinem Vorgänger auf dem Rechenknecht veröffentlicht. Doch hat sich das gute halbe Jahr Wartezeit gelohnt?

Das Ezio-Syndrom

Haben sich Microsoft und Ubisoft abgesprochen? Obwohl zwischen dem Release der Konsolen- und der PC-Version von Fable III (F3) etwas mehr Zeit liegt als beim letzten Assassin's Creed-Abenteuer, sind die Boni und Zusätze bei beiden Titeln sehr ähnlich. So unterstützt F3 wie Brotherhood nVidias 3D-Vision-Technologie, beide Titel wurden grafisch aufgepeppt und an den PC angepasst und beide Umsetzungen kommen als weitgehend komplettes Paket - also mit Inhalten, die nur Besitzern der Collector's Edition bzw. Käufern diverser DLCs auf dem Xbox Live Marktplatz vorbehalten waren.

Das Komplettpaket

Video
Die Lionhead-Entwickler klären über die Besonderheiten der PC-Version auf.
Doch was erwartet die PC-Spieler? In erster Linie bekommen sie das gleiche Erlebnis, das die Konsoleros bereits Ende 2010 genießen konnten. Allerdings steht vorher eine kleine DRM-Hürde in Form von Games for Windows-Live: Ohne ein entsprechendes Konto verläuft die Revolution in Albion im Sande - auch wenn man sich das Spiel über die Vertriebsplattform Steam erworben hat. Und ohne GfW Live ist auch keine Verbindung zu anderen Spielern möglich, sprich: kooperative Ausflüge kann man auch vergessen.

Immerhin wird nach der Key-Aktivierung keine Online-Anbindung vorausgesetzt. Man kann das Spiel dann auch problemlos offline starten, hat dann aber keinen Zugriff auf die Online-Funktionen oder den GfW-Marktplatz, der nicht nur die Gratis-Bonusinhalte zum Download bereithält, sondern auch schon mit einigen kostenpflichtigen DLCs wartet. Darunter findet sich erstaunlicherweise auch das erste für Xbox 360 veröffentlichte Questpaket "Understone".  Wieso zum einen diese Inhalte nicht mit in den Download bzw. auf die Disc gepackt wurden und zum anderen ausgerechnet Understone nicht mit im Gesamtpaket enthalten ist, entzieht sich meiner Erkenntnis.

Ergänzt und erweitert

Bevor ich auf die Mechaniken, Story und Inhalte eingehe, die identisch zur 360-Version sind, hier ein paar Anmerkungen zur Technik: Vorausgesetzt man hat einen Rechner, der die Anforderungen von Core 2 Duo 2.0 GHz bzw. Athlon X2 4000 mit mind. 2 GB RAM sowie nVidia 7600 GT oder ATI HD 2600 Pro im besten Fall deutlich übersteigt, kann man sich auf einige Verfeinerungen freuen. Dazu gehören z.B. schickere Texturen, die Pop-Ups wurden deutlich reduziert, der Rollrasen wird in kaum wahrnehmbarer Entfernung verlegt und die Effekte wirken allesamt etwas feiner, wobei das Motion Blur in den Zwischensequenzen für mein Empfinden nach wie vor zu stark ist.  Insgesamt erreicht die Kulisse im Allgemeinen zwar überdurchschnittliche, aber insgesamt keine herausragenden Werte. Doch das sind ohnehin alles nur kosmetische Änderungen, die sich nicht auf das Spielerlebnis auswirken und die auch nicht von dem mitunter unsauber gelösten 3D-Effekt unter nVidia-Karten beeinflusst werden.

Auf potenten PCs hat Albion gegenüber der 360-Version visuell einige Detail-Verbesserungen zu bieten.
Auf potenten PCs hat Albion gegenüber der 360-Version einige Verbesserungen im Grafik-Detail zu bieten.
Das trifft schon eher auf die Veränderungen hinsichtlich des Schwierigkeitsgrades zu: Die zahlreichen Kämpfe sind nicht ganz so einfach zu bewältigen wie auf der Konsole, ohne jedoch die zukünftigen Helden Albions vor Unlösbares zu stellen. Zudem gibt es am PC jetzt einen frischen Schwierigkeitsgrad, der die Auseinandersetzungen zwar deutlich härter gestaltet, aber beim Ableben keine zusätzlichen oder gar andere Konsequenzen nach sich zieht. Man verliert seinen Fortschritt zum nächsten Aufstiegspunkt und das war es dann auch schon. Eventuell wäre es hier ratsam gewesen (und eigentlich bei "Hardcore"-Schwierigkeiten üblich), mit einer Konsequenz bis hin zum permanenten Tod die Spannung und den Reiz aufzubauen.

Hinsichtlich der Steuerung würde ich zur Benutzung eines Pads raten, das (und das ist bei einer Konsolenumsetzung nicht verwunderlich) ideal  ist, um den Held/die Heldin durch Albion zu steuern. Doch auch die Maus-/Tastatur-Kombination hinterlässt einen guten Eindruck und gibt sich in der Standard-Belegung nur bei der Kamerabewegung in Kämpfen eine Blöße, die sich jedoch nicht als ernsthafter Stolperstein für den Spaß entpuppt.


Kommentare

brent schrieb am
frostbeast hat geschrieben:Mir sträuben sich immer wieder die Haare, wenn ich diese Hypewertung sehen muss. Für ein "One Button Gameplay" Spiel mit idiotischen Inhalt wäre es bestenfalls eine 65%
Bisschen viel find ich es schon, aber das Spiel unterhält zumindest mich gut und bleibt auch im Kopf.
Wenn man das zum Vergleich herangezogene Assassin's Creed nimmt, bei dem ich die Kämpfe viel direkter und zentraler, da nicht so arcadig wie bei Fable, sehe: das Spiel ist grad so anspruchslos, punktet aber sonst nirgends.
frostbeast schrieb am
Mir sträuben sich immer wieder die Haare, wenn ich diese Hypewertung sehen muss. Für ein "One Button Gameplay" Spiel mit idiotischen Inhalt wäre es bestenfalls eine 65%
ChriZ_d3luXe schrieb am
Es muss nicht zwingend ein Xbox-Controller sein. Der neue Controller muss halt nur XInput unterstützen, ansonsten hat man es mit dem alten Standard DirectInput eben schwer vernünftig zu zocken, ganz besonders bei Spielen von Microsoft oder GfWL-Games.
YokoOHHNoo schrieb am
Das finde ich wie gesagt auch bescheiden, aber da ich nun mal eh das 360 Pad haben wollte, nutze ich es auch. Und ich kanns auch jedem weiter empfehlen, der unkompliziert Konsolen-Feeling am PC genießen möchte.
Und jetzt, wo Steam ne Controller-Bedienung hat, ist am TV spielen noch komfortabler und konsolenähnlicher^^
johndoe803702 schrieb am
Ich sehe da irgendwie keinen Sinn darin mir sowas zu kaufen, wieso funktioniert das nur noch so und nicht mehr über das klassische USB, anschließen, kalibrieren, zocken ?
Die Tasten auf dem Controller sind ja schließlich haargenauso angeordnet wie auf jedem PS3 oder Xbox 360 Controller.
schrieb am

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