Spec Ops: The Line
USK: 18
Shooter (Taktik-Shooter)

Test: Spec Ops: The Line

So testet 4Players

Autor:
Michael Krosta

Innovative Mehrspieleransätze?

Im Mehrspielermodus treten bis zu acht Teilnehmer gegen- und miteinander an.
Im Mehrspielermodus treten bis zu acht Teilnehmer gegen- und miteinander an.
Im Mehrspielermodus für bis zu acht Teilnehmer ist das etwas anderes: Ist man nicht gerade im Deathmatch als Ego-Sau auf der Jagd nach Frags unterwegs, sind in anderen Modi Zusammenarbeit, Aufteilung und Absprachen der Schlüssel zum Sieg. Hinter „Aufruhr“ verbirgt sich das klassische Team-Deathmatch, das mit „Zermürbung“ noch eine spannende Variante ohne Wiedereintritt bekommt. Einen interessanten Ansatz bietet der Modus „Begraben“: Hier gilt es, zunächst drei Sekundärziele des Gegners zu zerstören, bevor man einen Angriff auf ein verstecktes hochrangiges Ziel (HRZ) starten kann. Knifflig (und mitunter auch langatmig) wird es dadurch, dass die Sekundärziele nach einer Attacke oft wieder repariert werden können - es braucht schon einige Raketeneinschläge, bevor sie endgültig zerstört sind. „Uplink“ schlägt in eine ähnliche Richtung,  muss doch eine zentrale Zone gehalten werden. Aber auch hier gibt es einen Knackpunkt: Zähler gibt es hier nämlich nur, wenn die entfernte Com-Station des jeweiligen Teams online geschaltet ist. Am besten gefällt mir der Modus „Sammelpunkt“, bei dem die Zonen nach einer gewissen Zeit dynamisch die Position auf der Karte wechseln. Insgesamt werden sechs Schauplätze im Mehrspielerbereich angeboten, die z.T. an die Kampagne angelehnt sind. Das ist nicht gerade üppig, reicht für erste spaßige Sitzungen aber aus, bevor der (vermutlich kostenpflichtige) DLC-Nachschub eintrudelt. Immerhin kommen Elemente wie Seilrutschen und Sandfallen besser zur Geltung als in der Kampagne und auch die verheerenden Sandstürme wirbeln die Mehrspielerpartien zwischendurch immer wieder gehörig durcheinander.

Das Hauptquartier

Die sechs Karten sind meist an Schauplätze der Kampagne angelehnt.
Die sechs Karten sind meist an Schauplätze der Kampagne angelehnt.
Man hat die Wahl zwischen den Klassen Schütze, Sanitäter, Brecher, Scharfschütze und Offizier, wobei jede von ihnen unterschiedliche Vor- und Nachteile sowie individuelle Ausrüstung mit sich bringt. Während für Partien im LAN bereits alle Klassen umgehend zur Verfügung stehen, müssen für den Online-Einsatz manche von ihnen erst mit dem Erreichen eines bestimmten Ranges freigeschaltet werden. Genauso verhält es sich mit den insgesamt 15 Verbesserungen, mit denen man sich u.a. Vorteile bei der Laufgeschwindigkeit, höhere Stabilität und Präzision oder das Markieren von Gegnern sichern darf. Bei einem entsprechend hohen Rang können später bis zu drei Perks gleichzeitig genutzt werden.

Über das Hauptquartier dürfen zusätzlich diverse Anpassungen vorgenommen werden: Angefangen beim Aussehen über Panzerung und Ausrüstung bis hin zu vorgefertigten Abzeichen, Titeln und Einheitsmarken wird die Figur auf die eigenen Vorlieben getrimmt. Doch auch hier bekommt man erst mit steigendem Rang Zugriff auf die Vorlagen sowie bessere Waffen und Erweiterungen.

Während in öffentlichen Gefechten mit Spiellisten und im Abstimmungsverfahren gearbeitet wird, können in privaten Runden einige Regeln wie das Zeit- und Punktelimit sowie Friendly Fire den eigenen Wünschen angepasst werden. Feinheiten wie das Festlegen auf bestimmte Waffen oder spaßige Variationen wie InstaGib sind leider nicht möglich, doch läuft dafür der Netzcode recht ordentlich, was sicher der Beschränkung auf acht Spieler zu verdanken ist.

Kommentare

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  • Wie soll man dir auch helfen wenn du keine Details zu deinem "nagelneuen GamerPC nennst"? Da kann man höchstens das übliche empfehlen, also Grafikkartentreiber aktualisieren. Spec Ops läuft mit der Unreal Engine 3 die eigentlich nicht sehr fordernd ist, laufen denn andere UE3 Spiele? Also  [...] Wie soll man dir auch helfen wenn du keine Details zu deinem "nagelneuen GamerPC nennst"? Da kann man höchstens das übliche empfehlen, also Grafikkartentreiber aktualisieren. Spec Ops läuft mit der Unreal Engine 3 die eigentlich nicht sehr fordernd ist, laufen denn andere UE3 Spiele? Also z. B. Batman Arkham Asylum / City, Mass Effect 1/2/3. Was ich eigentlich posten wollte: Ich habe Spec Ops nun auch mal gespielt und meiner Meinung nach ist es ein wirklich besonderes Spiel was nicht nur bei 4players etwas unterbewertet wurde. Alles was irgendwie nach Kunst aussieht (Dear Esther, Journey usw.) wird (sicher teils zurecht) in den Himmel gelobt auch wenn die Spielmechanik alles andere revolutionär ist. Von einem Spec Ops dagegen erwartet man die Features die aktuelle Shooter bieten, denn es ist ja ein Shooter oder? Statt das Gesamtwerk zu bewerten wird eine Checkliste abgearbeitet. Ich vermute dass das hier schon mal gepostet wurde aber trotzdem: [url]http://extra-credits.net/episodes/spec-ops-the-line-part-1/[/url] [url]http://extra-credits.net/episodes/spec-ops-the-line-part-2[/url]
  • Würde gern genau so schwärmen wie du aber bei ruckt das Spiel das es nicht spielbar ist. Habe einen nagelneuen GamerPC und trotzdem. Wer kann mir sagen wo dass Problem ist Danke im vorraus
  • Kid Icarus schrieb:
    Habe das Spiel gestern durchgespielt und muss schon sagen, dass ich verdammt beeindruckt war und beim Epilog bzw. innerhalb der letzten halben Stunde Gänsehaut hatte. Inszenatorisch und meistens auch erzählerisch finde ich Spec Ops: The Line wahnsinnig gut,
     [...]
    Kid Icarus schrieb:
    Habe das Spiel gestern durchgespielt und muss schon sagen, dass ich verdammt beeindruckt war und beim Epilog bzw. innerhalb der letzten halben Stunde Gänsehaut hatte. Inszenatorisch und meistens auch erzählerisch finde ich Spec Ops]

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