Ein großer Schwachpunkt des Spiels sind leider die vom Schwierigkeitsgrad her viel zu einfachen Rätsel. Zumeist beschränken sie sich darauf, die gefundenen Gegenstände - oft noch im selben Raum - wieder zu verwenden. Auf einer fiktiven „Adventure-Skala“, die sich vom absolutem Kinderkram bis hin zum sehr anspruchsvollen Myst 3 erstreckt, liegen die Rätsel von Loch Ness irgendwo auf der unteren Kleinkind-Stufe. Abgesehen davon: Hängt Ihr im Spiel einmal kurz fest, was wahrlich nicht zu oft vorkommt, dann ist es viel zu leicht, die wenigen Gegenstände einfach durchzuprobieren und auf diese Weise die Lösung zu finden. Das Spiel bietet daher allenfalls für einigen Stunden eingeschränkten „Rätselspaß“.
Grafik
Wer bisher noch glaubte, Grafik-Adventures müssten schon wegen der Bezeichnung stets schön anzusehen sein, der wird nun durch Loch Ness scheinbar eines Besseren belehrt. Die Hintergrund-Grafiken (Innenräume, Außenaufnahmen, See-Ufer usw.), bei Myst 3 z.B. eines der Highlights, wirken hier grob und unscharf. Die viel zu niedrige Auflösung tut ein Übriges dazu. Irgendwie sieht das karierte Interieur des Schlosses deshalb so aus, als hättet Ihr schon zu viel vom schottischen Malt-Whiskey gekostet. Auch die Farben sind oft nicht passend. Ein wenig Licht ins grafische Dunkel bringen aber die animierten Filmchen, die als Überleitungen zwischen den einzelnen Tagesabschnitten laufen. Die Animationen der Figuren sind zwar nicht ganz gelungen und diese wirken hölzern, trotzdem sorgen die Zwischensequenzen zumindest für etwas Abwechslung.
Sound
Was fällt Euch neben Männern in Röcken, Whiskey und den urigen Highland-Games noch zu Schottland ein? Genau - die typische Dudelsack-Musik! Eben jene erklingt aber leider viel zu wenig in einem Spiel wie Loch Ness. Eigentlich klingt da nämlich überhaupt nichts, wenn Ihr durch die endlosen Gänge des Castles schleicht. Musik läuft im Spiel leider nur, wenn ein besonderes Ereignis oder eine der Filmsequenzen ansteht. Die wenigen Geräusche (z.B. Quietschen einer Tür, Klirren von zerberstenden Whiskey-Flaschen) können diese Totenstille auch nicht richtig auflockern. Auch die eigentlich gelungene Sprachausgabe macht das Spiel daher sicher nicht zum Klangerlebnis.
Grafik
Wer bisher noch glaubte, Grafik-Adventures müssten schon wegen der Bezeichnung stets schön anzusehen sein, der wird nun durch Loch Ness scheinbar eines Besseren belehrt. Die Hintergrund-Grafiken (Innenräume, Außenaufnahmen, See-Ufer usw.), bei Myst 3 z.B. eines der Highlights, wirken hier grob und unscharf. Die viel zu niedrige Auflösung tut ein Übriges dazu. Irgendwie sieht das karierte Interieur des Schlosses deshalb so aus, als hättet Ihr schon zu viel vom schottischen Malt-Whiskey gekostet. Auch die Farben sind oft nicht passend. Ein wenig Licht ins grafische Dunkel bringen aber die animierten Filmchen, die als Überleitungen zwischen den einzelnen Tagesabschnitten laufen. Die Animationen der Figuren sind zwar nicht ganz gelungen und diese wirken hölzern, trotzdem sorgen die Zwischensequenzen zumindest für etwas Abwechslung.
Sound
Was fällt Euch neben Männern in Röcken, Whiskey und den urigen Highland-Games noch zu Schottland ein? Genau - die typische Dudelsack-Musik! Eben jene erklingt aber leider viel zu wenig in einem Spiel wie Loch Ness. Eigentlich klingt da nämlich überhaupt nichts, wenn Ihr durch die endlosen Gänge des Castles schleicht. Musik läuft im Spiel leider nur, wenn ein besonderes Ereignis oder eine der Filmsequenzen ansteht. Die wenigen Geräusche (z.B. Quietschen einer Tür, Klirren von zerberstenden Whiskey-Flaschen) können diese Totenstille auch nicht richtig auflockern. Auch die eigentlich gelungene Sprachausgabe macht das Spiel daher sicher nicht zum Klangerlebnis.