Komplettes Erlebnis
Bevor ich auf die unveränderten Inhalte eingehe, über die sich PC-Besitzer ggf. schon mit Hilfe des Konsolen-Tests von Assassin's Creed Brotherhood (ACB) informiert haben könnten, möchte ich auf die Ergänzungen und Unterschiede der PC-Fassung eingehen. Denn wie bei den Vorgängern hat Ubisoft Montreal die zusätzliche Zeit von in diesem Fall vier Monaten genutzt, um die Rechenknecht-Fassung aufzubohren. Inhaltlich bekommen sie nicht nur das letztes Jahr auf Konsolen erschienene Kernspiel, sondern auch alle bis dato veröffentlichten Download-Inhalte. Dazu gehören die reinen Mehrspieler-Erweiterungen ebenso wie die jüngst veröffentlichte Einzelspieler-Episode "Da Vincis Verschwinden", die mit acht weiteren Aufgaben unterhält.

DRM und Technik
Ein leidiges Thema ist natürlich auch das digitale Rechte-Management, das beim Vorgänger zu wilden Proteststürmen führte. Immerhin musste man ständig online sein, um AC2 spielen zu können - und die Speicherstände wurden nicht client-, sondern serverseitig abgelegt. Mittlerweile gibt man sich deutlich einsichtiger und konservativer: Nur zum erstmaligen Start und der damit verbundenen initialen Aktivierung muss man mit dem PC online sein. Von diesem Moment an kann man auch wahlweise offline ins alte Rom abtauchen.
Hinsichtlich des Grafikmotors haben einige Optimierungen stattgefunden. Und das nicht nur im Hinblick zum Vorgänger, sondern auch wenn man als Vergleich die Konsolenfassungen von ACB daneben stellt: Die Sichtweite ist höher, die Texturen wirken nochmals schicker und mit einem potenten Rechner (die Empfehlung liegt bei einem Core 2 Duo E6700 mit 2,6 GHz bzw. Athlon 64 X2 6000+ mit GeForce 8800 GT respektive ATI Radeon HD 4700) lassen sich die gut skalierbaren Auflösungen samt Details schnell maximieren. Doch auch wenn man auf einer Maschine spielt, die sich eher am Minimum mit Core 2D Duo 1,8 GHz bzw. Athlon X2 63 2,4 GHz sowie einer 256 MB-Grafikkarte orientiert, lassen sich immer noch ansehnliche Ergebnisse erzielen. Einzig bei den mit einem interessanten Unschärfe-Effekt spielenden Zwischensequenzen kommt es ab und an zu Problemen, wenn etwa der Filter verspätet geschaltet wird und damit die ansonsten gelungene Inszenierung zu torpedieren versucht.
Doch es bleibt festzuhalten, dass die PC-Spieler für die Wartezeit mit einer spürbaren Verbesserung der visuellen Qualität entschädigt werden. Und als Bonus gibt es obendrauf Unterstützung von NVidias 3D-Vision sowie ATIs Eyefinity-Multimonitor-Technologie.
Nahtlos fortgesetzt
![]() |
| An der Weitsicht der PC-Version gibt es nichts auszusetzen. |






