Demolition Company - Test, Simulation, PC - 4Players.de

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Mit dem Spreng- und Abriss-Simulator floppte Astragon im Spätsommer letzten Jahres auf ganzer Linie. Nun versuchen die Mönchengladbacher einen zweiten Anlauf mit ihrem besten Pferd im Stall. Geht die zerstörerische Rechnung diesmal auf?

Vom Bauer zum Bauarbeiter 

Immer feste druff: Am Anfang steht vor allem "Handarbeit" auf dem Plan.
Das Entwicklerstudio Giant-Software zeichnet für die Landwirtschaftssimulator-Reihe verantwortlich und produziert damit immerhin im zweiten Jahr in Folge das erfolgreichste PC-Spiel im unteren Preissegment in Deutschland. Wenn sich die Jungs und Mädels also schon so gut mit fetten Maschinen auskennen, warum dann nicht mal einen Ausflug in die Welt der Rückbautechnik wagen? Schlechter als das Vorgängerteam können sie ihren Job kaum machen und so wagt der Publisher mit Demolition Company einen zweiten Anlauf. Erste positive Überraschung nach der Installation: Es gibt einen Karrieremodus! Schön, dann wage ich doch mal den Berufseinstieg in das Abrissgewerbe. Nachdem ich mich bei drei Schwierigkeitsgraden für die goldene Mitte entschieden habe, steht dem Abenteuer nichts mehr im Wege, außer dem Erlernen des Umgangs mit den Werkzeugen. Offensichtlich packe ich als Boss hier noch selbst mit an, schließlich handelt es sich nicht um eine Wirtschaftssimulation. Es gilt als Erstes den Umgang mit dem Vorschlaghammer zu üben. Ich dachte zunächst, so ein "Gerät" erklärt sich von selbst, aber weit gefehlt: In vier Lektionen erlerne ich den korrekten Umgang und schwinge das Teil am Ende so virtuos wie ein Ritter seine Axt in einem Hack' n' Slay. Im späteren Verlauf kann ich dann die Bedienung eines Presslufthammers, eines Minibaggers, eines Kompaktladers, einer Abrissbirne, eines Radladers und sogar den Umgang mit Sprengstoff erlernen. Allerdings erst, wenn ich die betreffenden Geräte und Fahrzeuge mein Eigen nennen kann, denn zu Beginn verfüge ich nur über Vorschlaghammer und Minibagger.

Vom Bauarbeiter zum Großunternehmer?

Später dürft ihr den Gebäuden dann auch mit großem Gerät zu Leibe rücken.
Doch mit denen kann man schon ordentlich Verwüstung anrichten und so darf ich mich auf meinem ersten Auftrag in der Altstadt dieser namenlosen Stadt austoben, die künftig mein Spielplatz sein wird. Ein mehrstöckiges Gebäude soll für den Abriss vorbereitet werden: Dazu müssen sämtliche mit Sprühfarbe markierten Mauern per Vorschlaghammer zum Einsturz gebracht werden. Klingt nicht so prickelnd? Ist es auch nicht. Ich latsche von Stockwerk zu Stockwerk, klicke wie blöde auf die betreffenden Mauern, die dann zerbröseln - wenn ich Glück habe, fallen auch schon mal größere Brocken am Stück um. Die größte "Herausforderung" liegt darin, an einigen Stellen versteckte Häufchen von Altmetall einzusammeln, die sich dann als zusätzlicher Bonus auf meinem Konto bemerkbar machen. Wie ich da so durch die Stockwerke husche, fühle ich mich an das gute alte CS 1.0 erinnert allerdings hat das mittlerweile gut zehn Jahre auf dem Buckel. Oben lass ich mich dann "aus Spaß" mal vom fünften Stock fallen und was passiert? Gar nix...kein "Uff", kein rotes Aufleuchten des Bildschirms, kein Abnehmen irgendeiner Gesundheitsanzeige, wie auch? Es gibt ja keine. Da fallen mir die Worte...ähhh Moment - es gibt ja keine Sprachausgabe - also der Text, aus einem Info-Kasten während des Tutorials ein: "Die Bauarbeiter in Demolition Company tragen alle Spezialhelme, mit denen sie vor Unfällen jeder Art geschützt sind". Aha, auch vor Stürzen aus 50 Meter Höhe? Interessant. Nun denn, nach etwa acht Minuten ist der erste Auftrag absolviert, mein Konto um 4000 (leider nur virtuelle) Euro reicher und meine Erfahrungswerte von 0 auf 900 gestiegen. Im Folgeauftrag soll ein kleines Gebäude auf dem Dach des Hauses mit dem Presslufthammer eingerissen werden. Hier kann erstmals auch etwas falsch gemacht werden: Die Bruchstücke sollen nämlich nicht herabfallen. Geschieht dies zu häufig, füllt sich ein roter Balken und ist dieser voll, bevor die grüne Fortschrittsanzeige komplett ausgefüllt ist, gilt die Mission als gescheitert. Immerhin: Endlich ein Hauch von Herausforderung!       

Kommentare

eli1995 schrieb am
diese "Simulationen" sind alle noch besser als Myst ich weiß trotzdem nicht warum sich die ganzen spiele so gut verkaufen
kultfigur schrieb am
Padiiii hat geschrieben:Auf welche Engine setzen diese Spiele eig. immer :D ? Sieht stark nach ner modifizierten HL1 Engine aus :lol:
Aber die Frage is ernst gemeint, weiß das wer ? Würd mich echt ma interessieren, weil das einfach nur grauenhaft ausschaut.

sieht doch garnicht soo schlecht aus? :D
Mourad schrieb am
das tun diese "Gurken" ja auch mit schöner Regelmäßigkeit...in der KW 23 hatte bspws. der LWS-Gold einen Wiedereinstieg in die Top Ten auf Platz 10. Demolition Company war zu dem Zeitpunkt "nur noch" auf Platz 16, gefallen von neun in der Vorwoche und PLATZ 1 zum Release in der KW 21!!!
...noch Fragen, Kienzle? :roll:
Starkweather schrieb am
4P|Mourad hat geschrieben:
Vaedian hat geschrieben:Oh weh, der Gurkentester schlägt wieder zu :D.

Du meinst wohl der Redakteur der bei 4P die Spiele testet die sich hierzulande mit weitem Abstand am besten verkaufen...ist es das, was du uns mitteilen wolltest?

müssten diese gurken dann nicht die deutschen media control charts für pc spiele anführen ?
s!V4s_TR schrieb am
Das macht richtig spass wie man die teile nach einander zustört
muahaha
schrieb am

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