IronStorm - Test, Shooter, PC - 4Players.de

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Ego-Shooter
Entwickler: 4X Studios
Publisher: Wanadoo
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos
Taktische Shooter sind - wie Spiele im Stil von Medal of Honor zeigen - eine ziemlich erfolgreiche Spielart des Actiongenres. Daher wundert es nicht, dass Euch auch Publisher Wanadoo (Dark Age of Camelot) im Oktober mit IronStorm ins politisch völlig unkorrekte Gefecht gegen anstürmende Horden aus dem Osten schickt. Gleich an sechs fiktiven Schauplätzen (darunter ein gepanzerter Zug) dürft Ihr mit Einzelkämpfer Weazel feindliche Einrichtungen auch hinter der Front infiltrieren. Immer wieder müsst Ihr dabei Gegner mit unterschiedlichster Kampfweise, wie Sibirier oder Minen-Hunde, überwinden. Neben antiquierten Krummsäbeln könnt Ihr auch verschiedene Schusswaffen, Granaten und Minen einsetzen sowie das inzwischen obligatorische Scharfschützen-Gewehr verwenden. Sogar schwere Geschütze dürft Ihr besetzen und abfeuern.

50-jähriger Krieg

"Was-wäre-wenn-Szenarien" wie in Robert Harris` Roman Vaterland sind ein Subgenre des Science-Fiction. Es geht schlicht um die Frage, wie die Geschichte sich verändert hätte, wenn ein Umstand anders oder gar nicht eingetreten wäre. Auch in PC-Spielen kommen alternierende Realitäten recht oft vor, da sich so neue, ganz andersartige Spiel-Welten erschaffen lassen. So beispielsweise auch in Operation Flashpoint, wo sowjetische Truppen mitten im Kalten Krieg eine Insel besetzen. Der Shooter IronStorm von Entwickler 4X Studio versetzt Euch ins Jahr 1964 - mitten in einen fiktiven Krieg, der seit 50 Jahren im Herzen Europas tobt. Der Westen kämpft einen verzweifelten Kampf gegen die zahlenmäßig weit überlegenen Streitkräfte eines riesigen russisch-mongolischen Reiches. Dessen Herrscher Baron Ugenberg eifert nur allzu gern seinem Vorbild Dschingis Khan nach und will ebenfalls die Welt beherrschen. Daher hat der größenwahnsinnige Baron seinen Wissenschaftlern befohlen, endlich Kernwaffen für ihn zu entwickeln. Eben diese Forschung gilt es auszuspionieren und die Einrichtungen (z.B. eine Fabrik für schweres Wasser) zu zerstören.

Ausblick

Während allein am Gameplay einige Ähnlichkeiten zu Half-Life und anderen namhafte Ego-Shootern erkennbar sind, so bietet IronStorm vor allem in punkto Story genug Tiefgang für ein etwas anderes Spiel. Auch die Grafik macht einen recht gelungenen Eindruck und so könnte uns ein durchaus netter Ego-Shooter ins Haus stehen. Dies gilt allerdings nur für den Solo-Modus, denn was den Multiplayer-Modus betrifft, so gibt es hier eigentlich keinerlei Neuerungen und somit brauchen die Favoriten CounterStrike, Quake & Co. keinerlei Konkurrenz fürchten.
Gameplay

  • Taktik-Shooter

  • fiktiver Krieg in Europa

  • drei Schwierigkeitsgrade

  • sechs Schauplätze

  • unterschiedliche Kampf-Taktiken

  • von Frontgefechten bis Häuserkampf

  • verschiedene Gegner mit eigener Taktik

  • fiktive Waffen von H&K Wotan-MP bis Granatwerfer

  • Sniper-Modus

  • Multiplayer-Modus (LAN, Internet) für 16 Spieler

  • unterschiedliche Modi (Deathmatch, Capture the Flag etc.)

  • Story an realen Konflikten angelehnt


  • Grafik/Sound

  • 3D-Grafik

  • eigene Grafik-Engine

  • Ego- oder 3rd-Person-Perspektive - jederzeit wechselbar

  • realistische Front-Umgebung

  • detaillierte Geräuschkulisse
  • Kommentare

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