Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten (Adventure) von Daedalic
Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten
Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten
2D-Adventure
Publisher: Daedalic
Release:
22.06.2012
Spielinfo Bilder Videos

Kurz vorm Weihnachtsfest bringt Peter Jackson endlich den Kleinen Hobbit ins Kino. Wer nicht warten mag, kann schon jetzt auf Abenteuerreise gehen. Das Universum des Schwarzen Auges ist natürlich ein anderes, doch die Geschichten ähneln sich: In Satinavs Ketten macht sich ein unerfahrener Jungspund auf in die große weite Fantasy-Welt, um sein abgelegenes Heimat-Örtchen vor einer Krähenplage und einem geheimnisvollen Seher zu bewahren.



Adventure statt Rollenspiel

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Der Release-Trailer gibt einen Einblick in die düstere Welt des Schwarzen Auges.
Anders als bisherige DSA-Titel wie Drakensang besitzt das Abenteuer keinerlei Rollenspiel-Anteile. Stattdessen wurde der Hamburger Entwickler Daedalic (Deponia, Harveys Neue Augen) beauftragt, ein klassisches Point-and-Klick-Adventure in der Fantasy-Welt zu erschaffen. Die komplett gezeichnete Kulisse erinnert mit ihren knorrigen Bäumen und hübsch verschnörkelten Details sofort an The Whispered World von Marco Hüllen. Die Ähnlichkeit kommt nicht von ungefähr: Hüllen und ein Teil des alten Teams waren auch diesmal beteiligt.

Das Spiel hält sich laut den Entwicklern zwar strikt an den DSA-Kanon, verlegt die Geschichte aber in einen unbekannteren Teil der Welt – damit auch Neulinge nicht überfordert werden. Das Vorhaben ist geglückt: Für die Hauptfigur Geron aus der Provinz ist der Schauplatz genau so neu wie für mich. Das Abenteuer webt behutsam immer neue Infos in die Geschichte ein. Außerdem macht es den Einstieg leicht, indem es sich nicht mit zu vielen Charakteren verzettelt, sondern sich auf Geron und seinen Auftrag konzentriert.

Schluss mit lustig

Nach dem Tod von Gerons Eltern nahm der eigenbrödlerische Gwinnling das Waisenkind bei sich auf.
Nach dem Tod von Gerons Eltern nahm der eigenbrödlerische Gwinnling das Waisenkind bei sich auf.

Das verschlafene Andergast ist der Startpunkt für seinen Trip. Es lässt sich am ehesten mit einem bayerischen Örtchen im Hochmittelalter vergleichen: Das Fußfolk lebt in einfachen Häuschen und am Straßenrand suhlen sich die Schweine. Als eine Krähenplage über Andergast hereinfällt, ist Schluss mit der ländlichen Idylle. Die von üblen Alpträumen geplagten Bewohner vermuten den Seher hinter der Katastrophe: Er wurde zwar vor vielen Jahren auf dem Scheiterhaufen verbrannt, sagte vorher aber jede Menge Unglücke vorher, welche allesamt eintraten. Zu allem Überfluss bezeichnete er kurz vor seinem Tod Geron als Unglücksbringer, weshalb er im Ort besonders kritisch beäugt wird.

Die lästige Krähenplage ist aber auch eine Chance für den Protagonisten: Als Lehrling eines Vogelfängers und Fallenstellers besitzt er die besten Chancen, gegen den Fluch anzugehen und sich als Retter seiner Heimat zu beweisen. Bei der Bekämpfung der Plage scheint die rätselhafte Fee Nuri eine wichtige Rolle zu spielen. Auf den ersten Blick sieht sie wie ein hübsches Mädchen aus, doch im Verhalten unterscheidet sie sich von den Menschen. Oft spricht sie in Rätseln, handelt impulsiv oder kindlich-naiv, was Geron auf der gefährlichen Reise oft in Schwierigkeiten bringt. In einer Höhle  patscht sie z.B. trotz Verbot gedankenverloren auf einen fragilen Feen-Kristall und bringt dadurch die halbe Decke zum Einsturz. Da sie ihren eigenen Kopf besitzt, ist sie außerdem ein leichtes Opfer für die Fallen der finsteren Kreaturen, welche das Pärchen verfolgen.

 

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Der Launch-Trailer gewährt einen kleinen Einblick in den Alltag des lautlosen Killers.

Kommentare

  • Nach einem etwas zähen Einstieg hat mich Satinavs Ketten dann doch noch in seinen Bann gezogen. Die rundum gelungene Präsentation der Spielwelt überzeugt auf ganzer Linie. Einzig die Mimik der Figuren ist zu rudimentär. Allerdings haben die Entwickler das DSA-Universum schön umgesetzt. Kenner der  [...] Nach einem etwas zähen Einstieg hat mich Satinavs Ketten dann doch noch in seinen Bann gezogen. Die rundum gelungene Präsentation der Spielwelt überzeugt auf ganzer Linie. Einzig die Mimik der Figuren ist zu rudimentär. Allerdings haben die Entwickler das DSA-Universum schön umgesetzt. Kenner der Spielwelt werden von ihr überzeugt sein und DSA-Neulinge werden nicht überfordert. Was Wertungspunkte kostet, sind einige Schnitzer im Rätseldesign und das Fehlen von deutl[url=http://www.human-growth-hormone-hgh.net/]i[/url]cheren Hinweisen, was an einigen (wenigen) Stellen frustrierendes Herumprobieren nach sich zieht.
  • wertungsfanatiker schrieb:
    Zwart] Ok, guter Punkt.
     [...]
    wertungsfanatiker schrieb:
    Zwart] Ok, guter Punkt. Aber wieviel weiß so ein Vogelfänger-Lehrling davon? Für den sind das einfach Zauberer da in diesem Bau, die werden schon irgendeine Antwort haben und sich darum kümmern können. Und steigen wir doch mal richtig tief ein. In der Beschreibung der Akademie in WdZ Seite 269 wird beschrieben das die Akademie durchaus gewillt ist, irgendwelchen Gerüchten nachzugehen um ihren Ruf als "forschende Akademie" in der grauen Gilde zu verbessern. Es ist also gut möglich das der Geschichte von Geron nachgegangen wird. Vielleicht findet sich ja tatsächlich etwas interessantes das man im Salamander (einer Art magisch-wissenschaftlichem Fachblatt der Magiergilden) zu veröffenlichen. Das dürfte ganz im Sinne von Spektabilität Walsareffnaja sein. Man möchte sich interessant für die Kollegen machen, die Angergast (zu Recht) als eher rückständig sehen. Aber sind wir ehrlich: Dieses gildenpolitische Brimborium samt Magiern als egozentrische Edelhandwerker hätten nicht ins Bild gepasst, weil sie einem mystischen Aventurien, wie es im Spiel dargestellt werden soll, sehr abträglich wäre. Insofern ist das wohl zu verschmerzen.
  • Usul schrieb:
    Das erinnert mich an eine Bekannte, die nach Independance Day im Kino auf die Frage "Und? Hat dir der Film gefallen?" völlig im Ernst antwortete mit: "Ja, war schon gut, aber ein bißchen... unrealistisch!"
     [...]
    Usul schrieb:
    Das erinnert mich an eine Bekannte, die nach Independance Day im Kino auf die Frage "Und? Hat dir der Film gefallen?" völlig im Ernst antwortete mit: "Ja, war schon gut, aber ein bißchen... unrealistisch!"
    Du meinst, dass eine überlegende Alienrasse durch einen menschlichen Computervirus lahmgelegt wird? Mh jup, war war ziemlicher Nonsens. Im übrigen gibt es einen Unterschied zwischen "Realismus" und "Glaubwürdigkeit" - ich habe mich auf letzteres bezogen

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