Divinity: Dragon Commander - Test, Strategie, PC - 4Players.de

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Divinity: Dragon Commander (Strategie) von Daedalic
Divinity: Dragon Commander
Runden-Strategie
Entwickler: Larian Studios
Publisher: Daedalic
Release:
kein Termin
06.08.2013
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos
Aida ist meine zweite Frau. Und nicht die hübscheste, um ehrlich zu sein. Aber mein Herz trifft schon lange keine Entscheidungen mehr. Als ich diesen Feldzug begann, da war ich voller Ideale – zu meinen ersten Amtshandlungen gehörten gleiche Bezahlung für Frauen sowie gleichgeschlechtliche Ehen. Doch dann formierten sich mächtige Fronten und ein Dämon führte mich in Versuchung: Soll ich das Leben meiner Ehefrau für strategische Vorteile opfern? Nein, Aida ist nicht meine erste Frau. Und sie wird nicht meine letzte sein.

Die Angst vor dem Feuer

Mein Vater ein Mensch, meine Mutter ein Drache (die Bezeichnung ist rein biologischer Natur!). Ich bin also halb Mensch, halb Riesenechse und nicht der einzige Sohn des Herrn
Video
So spielt sich das Abenteuer aus Strategie, Taktik und Action - die Entwickler erklären einen Spielzug.
Papa. Die Geschwister? Zanken sich um Rivellon, ein Fantasyreich voller Zeppeline und stampfender Maschinen. Dieser Zwist führt natürlich zum Krieg, weshalb ich Zug um Zug Truppen über die Weltkarte schiebe und Fabriken oder Goldminen errichte. Trifft meine Armee auf eine andere, erteile ich den Männern ähnlich wie in StarCraft im Echtzeitgefecht Befehle. Und falls das nicht reicht, verwandele ich mich zum Drachen, der seinen Gegnern die Furcht vor dem Feuer lehrt. Die strategische Eroberung einer Welt, Scharmützel in Echtzeit und Echsenaction wie in einem Shooter: Dragon Commander verbindet verschiedene Bausteine zu einem einzigartigen Abenteuer.

Starke Armee oder saurer Apfel?

Am meisten gefällt mir die Zeit zwischen den militärischen Entscheidungen, in der ich über die politischen Ansinnen der Mitglieder meines Rates bestimme. Denn als Imperator
Heiratswillige Dame: Der Drachenherrscher wählt seine Gemahlin - die lebt anschließend allerdings auf gefährlichem Fuß.
Heiratswillige Dame: Der Drachenherrscher wählt seine Gemahlin - die lebt anschließend allerdings auf gefährlichem Fuß.
entscheide ich darüber, ob ich dem Antrag auf Genehmigung der Homoehe zustimme oder den Vorschlag unterstütze, dass die Kirche Steuern an den Staat abtreten muss. Fünf Politiker vertreten dabei die Interessen der Völker, über die ich herrsche: Zwerge, Elfen, Echsen Imps und Untote. Und ach, die Untoten: Mit meiner modernen Politik habe ich es mir ja so richtig mit den streng gläubigen Skeletten verdorben.

Das hat immerhin spürbare Auswirkungen, wenn ich in einem Land kämpfe, das zum großen Teil von Untoten bewohnt wird. Dort darf ich nämlich weniger Truppen bauen. Meine vier Generäle tragen ihre Anliegen ebenfalls an mich heran und meine Entscheidungen wirkt sich auf ihr Können aus, falls ich ein Gefecht automatisch unter ihrer Führung austragen lasse. Und dann kam irgendwann jener Dämon auf mich zu, der mir große Macht im Austausch gegen unbeschreibliches Leiden versprach. Eine schicksalhafte Begegnung, nicht nur für mich...

Kommentare

crewmate schrieb am
Ahh, was für ein Spiel.
Es wird immer besser. Mehr und mehr Möglichkeiten tun sich auf und mehr und mehr zeigen sich die Konsequenzen meiner Handlungen. Die Bräute sind wirklich ein witziges Element.
Ich stelle mir vor wie die Jungs und Mädels von Larian in ihrem belgischen Studio gesessen haben. Total breit. Und dann sagt einer: "Boah, wisst ihr was voll geil wäre... EIN JETPACK!" Und so entstand dann das Spiel. Einfach mal machen. Einfach mal wild und kreativ sein.
Mit dem Drachen zu kämpfen ist inzwischen auch wirklich schwerer. Recht nachvollziehbar setzten die Gegner mittlerweile verstärkt auf Luftabwehr. Macht Sinn, so würde ich auch Handeln, wenn mein Gegner ein verdammter feuerspeiender Drache wäre. Und trotzdem ist es so unglaublich befriendigend, wenn die Türme fallen und ich mich in die Lüfte erhebe und feindlichen Soldaten den Tag versaue. Luftschiffe abschießen, Gebäude in Brand stecken. :twisted:
crewmate schrieb am
Mir schwellen beim zocken schon die Eier.
Ich bin absolut kein RTS Fan, mein letztes war Dawn of War 1 und davor Warcraft 3 Frozen Throne. Die RTS Parts, die ja eigentlich das Kernstück sein sollen, interessieren mich auch nicht. Ich spiele auf Anfänger und versuche die so schnell wie möglich hinter mich zu bringen, um dann auf dem Schiff und auf der Risiko-Karte weiter zu machen.
Als Drache mit Jetpack selbst mit zu kämpfen, liegt mir als Mann des Volkes jedenfalls näher, als wie ein Waschlappen nur auf meiner Wolke zu hängen und Einheiten rumzuschieben. Derzeit fühle ich mich noch stark übermächtig als Drache, aber verdammt, genau so sollte sich das anfühlen. Der Guide, den ich benutzte, warnt aber auch, das es später schwerer wird, wenn die Gegner mehr auf Lufteinheiten und Luftabwehr setzen. Darauf stelle ich mich bereits ein und mache derzeit auch alle Kämpfe selbst, um wenigstens da klar zu kommen.
Von mir aus hätten Larian auch einfach eine "Long Live the Queen" artige Visual Novel machen können. Ich liebe alles was an Bord passiert. Das Design der Figuren (Eine Echse im Anzug!), die verschrobenen Persönlichkeiten. Man kann klischeehafte Fantasy-Rassen-Konflikte auch mit Humor präsentieren, statt wie Dragon Age dem Spieler eins überzubraten. Und die tollen, politischen und sozialen Entscheidungen. Ein wunderbares Spiel mit den Fraktionen.
Echt ein Ausnahme RTS. Trotz all der Schwächen, Dragon Commander ist alles andere als Langweilig.
Ich hoffe, das Larian und CD Project Dragon Commander fit für GOG-Galaxy machen werden.
Dzharek schrieb am
Wenn sie die Kämpfe noch verbessern bin ich restlos begeistert, der Drache ist eine super Idee, das drumherum ebenso, nur die Kämpfe sind "meh", viele Einheiten sterben einfach wie die Fliegen das man kaum unachtsam sein darf, sonst sind die Tickets sehr schnell weg.
Ein bisschen mehr reaktionsmöglichkeiten wären da schön, oder etwas langsamere Gefechte indem alles etwas mehr aushält.
Kurdy schrieb am
Nach ein paar Videos und anderen Tests weiß ich nun in etwa worum es sich in dem Spiel dreht bzw. WAS es überhaupt für ein Spiel ist.
Aus diesem Test war mir das (ohne Vorwissen) leider 0,00 ersichtlich :|
|Chris| schrieb am
4P|Benjamin hat geschrieben:
|Chris| hat geschrieben:Du hast eine festgelegte Anzahl Tickets. Woran sich das festmacht habe ich immer noch nicht so recht verstanden.

Wenn du das meinst was ich denke, dann hängt es davon ab, wie beliebt du bei dem Volk bist, in dessen Land der Kampf stattfindet.
Sprich du musst mit der Maus eine von deinen 25 Einheiten auswählen, die Eigenschaft auswählen und einen Gegner auswählen. Das dauert viel zu lange und in die Drachenform musst du nebenbei auch noch springen.

Sowohl "normal" als auch in Drachenform: TAB schaltet durch die Einheitentypen der gewählten Gruppe. Fähigkeiten dann wie üblich auslösen. Ändert am Grundproblem wenig, macht die Handhabung aber bedeutend besser. :)

Danke für den Tip. Was die Tickets angeht: Dachte ich mir auch schon, aber ich bin bei den Elfen von 50% auf 80% gesprungen (Homoehe ftw ~ ) und habe dennoch 2000 Tickets weniger. Aber vielleicht waren die 3000 Tickets die ersten paar Runden auch nur eine Schonfrist. (Tickets, Ressourcen, Rekruten, wie sie auch heißen mögen).
Aber abgesehen davon, es sieht ja so aus als wäre das Spiel schrecklich. Ist es nicht. Das voice actinv ist klasse, genauso wie die Charaktere und das ganze setting. Lediglich der RTS part lässt mich als Supreme Commander und Ruse Spieler immer wieder verzweifeln.
Edit:
Nach einem 30 Minuten Kampf bei dem ich mittlerweile 3/4 der Karte eingenommen hatte und den Gegner bis auf 2 Einheiten dezimierte, erschien plötzlich die Meldung "Act fast! If you don't do anything, you will lose in 2 seconds". Da war das Spiel auch schon vorbei.
Ich nehme alles positive zurück und behaupte das Gegenteil.
schrieb am

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