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Gunpoint (Action) von Tom Francis
Gunpoint
Gunpoint
Stealth-Action
Entwickler: Tom Francis
Publisher: -
Release:
03.06.2013
Spielinfo Bilder Videos
Agenten mit Superanzügen? Lichtschalter, die plötzlich Türen öffnen? Ein Mordfall, bei dem man gegen sich selbst ermittelt? Gunpoint von Entwickler Tom Francis kombiniert gekonnt ein Puzzlespiel mit Hüpf- und Schleichpassagen, wirkt mit der Pixelkunst und sehenswerten Animationen ungemein charmant und erzählt dabei sogar noch einen spannenden interaktiven Krimi...

Ein Hauch James Bond

Video
So macht Infiltration Spaß!
Richard Conway führt ein spannendes Leben: Als freischaffender Spion kann er sich seine Aufträge nicht nur selbst aussuchen, sondern er hat auch Zugriff auf allerlei technischen Schnickschnack, der selbst die Q-Abteilung beim MI6 neidisch machen würde. Da wäre zum einen der aufrüstbare Superanzug, der nicht nur gigantische Sprünge erlaubt, sondern auch Stürze aus großen Höhen problemlos abfängt, so dass dem Träger nichts passiert. Doch auch ohne technische Hilfen ist Conway ein hervorragender Klettermaxe, der nicht nur komplette Häuserfassaden erklimmen kann, sondern sich auch an der Decke entlang hangelt oder mit Anlauf durch Glasfenster springt. Leider wird kein Rundumschutz geboten, denn Projektile durchbohren nicht nur den schicken Trenchcoat des Spions, sondern auch das Hightech-Gewebe darunter und sind tödlich wie eh und je.

Und was lernen wir daraus? Richtig: Stealth ist die Devise! Also schleicht man sich von hinten an Gegner wie Wachen oder gefährliche Spezialagenten heran und schaltet sie mit einer Sprungattacke aus, um sie anschließend nur für einen kurzen Moment benommen zu machen oder sie mit wildem Klicken auf die Maustaste bewusstlos zu schlagen. Dumm nur, dass man später auch auf schwer gepanzerte Einheiten trifft, bei denen der gewohnte Angriff nicht funktioniert. Hier muss man sich Alternativen überlegen...

Technik-Guru

Und wieder ein Kabel umverteilt...
Und wieder ein paar Kabel neu verlegt...
Die mächtigste Waffe von Conway ist nicht die Pistole, sondern ein cooles Gerät namens Crosslink. Es ermöglicht die visuelle Erfassung und Manipulation sämtlicher elektronischer Geräte sowie Schaltungen innerhalb von Gebäuden in einer separaten Ansicht, die sich einfach über das Mausrad umschalten lässt. Und hier kommt nicht nur der Rätsel- sondern auch der größte Spaßfaktor von Gunpoint ins Spiel: Man knackt z.B. das elektronisch gesicherte Türschloss, indem man einfach die Leitung vom Lichtschalter zum Öfffnungsmechanismus zieht. Auf den ersten Blick ein einfaches Prinzip, das aber zunehmend komplexer wird und zum Nachdenken anregt. Später lassen sich die Kabelwege anderer Farben erst dann manipulieren, wenn man zuvor mit dem Wirejack den entsprechend leuchtenden Knotenpunkt angezapft hat. Und der ist oft gut bewacht oder befindet sich in einem abgeriegelten Raum, den man nicht so leicht erreicht - oder beides. Auch das Anzapfen von Sicherheitskameras und Mikrofonen sowie das Auslösen von Falltüren ist zusammen mit dem richtigen Timing erforderlich, um spätere Missionen erfolgreich abzuschließen.

Später erstrecken sich die Level auch über mehrere Gebäude.
Später erstrecken sich die Level auch über mehrere Gebäude.
Selbst die Schusswaffen der Gegner lassen sich irgendwann manipulieren, so dass sie sich gegenseitig über den Haufen ballern oder beim Betätigen des Abzugs das Licht einschalten anstatt zu feuern. Das Herumexperimentieren mit den verschiedenen Möglichkeiten macht irre viel Spaß. Allerdings lassen sich die Rätsel recht leicht durchschauen – Knobelfreunde werden leider unterfordert. Das Hacken von Computern, das neben der Besorgung von Gegenständen meist das Hauptziel innerhalb der Missionen darstellt, kommt spielerisch leider zu kurz, denn es reicht ein einfacher Tastedruck, um sich den Zugang zum System zu verschaffen. Hier wäre mehr drin gewesen. Zudem greift dem Agenten eine großzügige Autosave-Funktion unter die Arme: Wird man erschossen, hat man die Wahl zwischen drei Optionen, wie weit man die Zeit zurückspulen möchte. Auch lässt sich das Spiel jederzeit manuell speichern und wer trotzdem an einer Mission verzweifelt, darf insgesamt zwei Mal von der Möglichkeit Gebrauch machen, sie einfach zu überspringen. Wer eine größere Herausforderung sucht, kann alternativ versuchen, möglichst ohne tödliche Gewalt vorzugehen, die Mission so schnell wie möglich abzuschließen oder bastelt sich im integrierten sowie leicht zu bedienenden Level-Editor einfach eigene Einsätze.

Kommentare

  • Der Test geht in Ordnung. Ich habe das Spiel im Tagesdeal bei Steam gekauft und das Ding in unter 3 Stunden durchgespielt und habe mir bei allen Levels sehr viel Zeit gelassen und alle optionalen Ziele gelöst! Daher ist das Vergnügen schon extrem kurz und ich hätte alleine aus diesem Grund schon 10%  [...] Der Test geht in Ordnung. Ich habe das Spiel im Tagesdeal bei Steam gekauft und das Ding in unter 3 Stunden durchgespielt und habe mir bei allen Levels sehr viel Zeit gelassen und alle optionalen Ziele gelöst! Daher ist das Vergnügen schon extrem kurz und ich hätte alleine aus diesem Grund schon 10% weniger gegeben. Die kurze Spielzeit ändert aber nichts an diesem motivierendem Spielprinzip. Ich freue mich auf den Steam-Workshop, denn dann wird's viele neue leicht zu implementierende Levels für das Spiel geben.
  • Also wirklich! Mal wieder so ein Indie-Entwickler der nicht von Produzenten gehetzt wird... Und das entwickelte Spiel zum geringen Preis bingt frische Ideen und hat dem Tester Spaß gemacht, was sich dann auch noch in einer guten Wertung wiederspiegelt?!?!?!?!?!11 Das geht ja mal gar nicht klar!  [...] Also wirklich! Mal wieder so ein Indie-Entwickler der nicht von Produzenten gehetzt wird... Und das entwickelte Spiel zum geringen Preis bingt frische Ideen und hat dem Tester Spaß gemacht, was sich dann auch noch in einer guten Wertung wiederspiegelt?!?!?!?!?!11 Das geht ja mal gar nicht klar! Epic fail - unprofessionell - einfach lächerlich!
  • Was ändert das?

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