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Stellar Impact (Strategie) von Headup Games
Stellar Impact
Stellar Impact
Echtzeit-Strategie
Publisher: Headup Games
Release:
24.05.2012
Spielinfo Bilder Videos
Wer möchte nicht mal als gewiefter Raumkapitän mit seinem fetten Sternenkreuzer Gegner reihenweise vom Himmel blasen? Bei Stellar Impact kann man erstmals auf Deutsch kommandieren, wobei man sich erst vom Kadett hochdienen muss. In beinharten Onlineschlachten ist die richtige Vorgehensweise gefragt, denn sonst wird man selbst abgeschossen.



Echtzeit-Schlachten im All

    

 

Derartigen Gegnermassen ist man nur gewachsen, da man nicht alleine spielt.
Derartigen Gegnermassen ist man nur gewachsen, da man nicht alleine spielt.
Das Grundprinzip ist schnell erklärt, auch weil es sich an der beliebten Modifikation zu Warcraft 3 namens Defense of the Ancients (DotA) anlehnt. Jeder darf ein Raumschiff wählen, das er dann in die Echtzeit-Schlacht führt. Dort rückt man in der Gruppe vor, um neutrale Planeten zu besetzen. Da es sich um ein reines Onlinespiel handelt, sollte man sich mit seinen Kameraden absprechen. Manchmal gibt es nur einen Weg, der zusätzlich von Kampfstationen versperrt ist: Dort muss man sich durchkämpfen. Der Feind versucht genau das zu verhindern, wobei sich epische Raumgefechte entspinnen, in denen nicht selten das richtige Zusammenspiel der unterschiedlichen Schiffe entscheidet. Einzelgänger werden schneller vom Himmel geschossen als sie ihren Schutzschild hochfahren können.         

 

 

Mit der Zeit wird man immer besser, da man gewonnene Erfahrung direkt in Waffen ummünzen kann. Die Hand voll Raumschiffe besitzen außerdem spezielle Fähigkeiten, die oft den Unterschied zwischen Sieg oder Niederlage ausmachen. Wer im schraffierten Dunstkreis eines Kommandoschiffs kämpft, trifft etwa besser. Die Feinde versuchen natürlich, solche Spezialschiffe gezielt zu vernichten, weshalb etwa Träger hart umkämpft sind. Wird man abgeschossen, wird man nach einiger Zeit wieder belebt, was allerdings beim Startpunkt am Hauptquartier passiert. Bis zum Schlachtfeld ist es ein weiter Weg, der durch Raumtore verkürzt werden kann. Der Weltraum ist tödlicher, als man denkt: Überall gibt’s elektromagnetische Nebel, gefährliche Anomalien oder Astroiden, die einem den Rumpf aufschlitzen.

 

Allein - ein nichts!

 

 

Ballern ohne Reue. Ob man sich nun denen oder jenen anschließt, spielt allenfalls eine ungeordnete Rolle.
Ballern ohne Reue. Ob man sich nun denen oder jenen anschließt, spielt allenfalls eine ungeordnete Rolle.
Stellar Impact umfasst zwei Kriegsparteien, deren Raumschiffe und Ausrüstung man nehmen kann, die sich aber leider nicht sonderlich unterscheiden. Über den Krieg der Zukunft wüsste ich gern etwas mehr, da auch Alliierte  und Achsenmächten vorkommen. Geht der Zweite Weltkrieg nun im Weltall weiter? Allerdings fehlen gescheite Hintergrundinfos, so dass es auch deshalb keine große Rolle spielt, auf welcher Seite man kämpft. Man kann auch jederzeit problemlos wechseln, weil man für jeden Schiffstyp gesondert Erfahrung erhält. Wer auf einem Zerstörer alles im Griff hat, muss noch lange nicht auf einem Kreuzer oder Träger gut sein. Der harte Schwierigkeitsgrad lässt sich aber nicht verändern.

 

 

Das Echtzeit-Strategiespiel bietet grundsätzlich zwei Spielmodi, die Eroberung und Schlachtfeld heißen. Bei Letzterem geht man teamweise vor, während die Eroberung der Normalmodus ist. Beide lassen sich auch übungsweise spielen, was neben dem Tutorial eine der wenigen Möglichkeiten zur Solopartie ist. Sonst wird Stellar Impact immer zu mehreren im Internet gespielt, woran je nach Karte bis zu zwölf Spieler (6 gegen 6) mitkämpfen können. Die meisten Partien sind aber eher kleiner wie zwei gegen zwei, so dass sich selbst in der oft leeren Lobby problemlos Mitstreiter rekrutieren lassen. Wem das zu komplex ist, der kann aber auch Zufallsmatches erstellen lassen.

 

Aller Anfang ist schwer


 

Das Steuern des Schiffs will gelernt sein, da man sonst nicht weit kommt. Danach wird's dann besser.
Das Steuern des Schiffs will gelernt sein, da man sonst nicht weit kommt. Danach wird's dann besser.
Jeder wählt sein Raumschiff, die Kriegspartei und nach etlicher Wartezeit startet die Schlacht. Obwohl alles auf Deutsch ist, versteht man anfangs wenig und stirbt schneller als eine Fliege, aber dann wird‘s ganz langsam besser. Man muss erst die Steuerung verinnerlichen, die Tastatur und Maus kombiniert. Obwohl das All bei Stellar Impact flunderflach ist, erfordern das Gas geben und das Bremsen einige Übung. Das Problem ist, dass man nach kurzer Zeit explodiert, wenn man den Parcours verlässt. Hier ist man dann doch etwas erleichtert, dass alles nur zweidimensional ist, da man sonst auch noch nach oben und unten denken müsste. Man ist auch so beschäftigt genug mit der Navigation, was Anfänger verschrecken dürfte.  

 

 

Echte Cracks machen einfach weiter, bis sie es drin haben. Das zweite Problem ist, dass man anfangs derart schwach ist, dass man keinen Stich macht. Geschütze, Durchschlagskraft und Panzerung - alles muss erst besser werden, um gegen Online-Veteranen zu bestehen. Zudem erfordert das Zielen auf Feinde Gewöhnung, da die Geschütze erst schwenken müssen. Fährt man am Feind vorbei, kann man nur mit den hinteren Kanonen feuern, was einen fast an das alte Pirates erinnert. Genau wie in der Karibik müssen die Geschütze erst nachladen, was man nicht erwarten würde. Aber auch ein hypermodernes Raketenrohr will erst bestückt sein.

Kommentare

  • I Die Steurung ist relativ einfach gehalten, mit w und s regelt man den Schub, mit der Linken wälht man Ziele und mit der Rechten gibt man die richtung vor. Mit der Leertaste wird geschossen, die Fähigkeiten sind auf 1,2,3 und 4 verteilt. Das Layout ist wirklich serh simpel. Wäre es nicht besser,  [...] I Die Steurung ist relativ einfach gehalten, mit w und s regelt man den Schub, mit der Linken wälht man Ziele und mit der Rechten gibt man die richtung vor. Mit der Leertaste wird geschossen, die Fähigkeiten sind auf 1,2,3 und 4 verteilt. Das Layout ist wirklich serh simpel. Wäre es nicht besser, auch hier die ganz normale Steuerung über Pfeiltasten zu nehmen, die in vielen Actionspielen zum Einsatz kommt? Man hat sich an WASD oder Pfeile gewöhnt. Dass man mit rechts die Richtung vorgibt, ist hingegen eher ungewöhnlich. Die Macher müssen ja nicht die PC-Bedienung neu erfinden. für mich scheint es so als ob es hier zum einen darum geht das gefühl zu vermitteln dass man ein schiff steuert. außerdem ist manövrieren ein sehr wichtiger bestandteil des games, der verloren gehen würde wenn man die steuerung simplifiziert. und die steuerung ist nun wirklich nicht kompliziert, man kann ihr allenfalls vorwerfen mehr aufmerksamkeit zu erfordern. da die schiffe sowohl über trägheit verfügen als auch unterschiedliche drehgeschwindigkeiten haben, wäre ein dota artiges point and click eher unangebracht. man könnte A und D wohl etwas mehr responsive machen, aber ein beinbruch ist das wirklich nicht. I Das Argument das es nur ein dünnes Szenario gibt ist zwar richtig, aber warum nach einem Einzelspieler verlangt wird ist mir nicht ganz klar. Das Spiel orientiert sich an Dota oder LoL, also warum bitte bei so einem Spiel einen Einzelspielermodus? Zum Szenario gibt's bei SI Null Komma keine Infos: Richtig gute Spiele nehmen ihr Szenario hingegen ernst, was auch für Onlinespiele gilt. Man spielt doch viel lieber, wenn der Hintergrund stimmt. Ein Solomodus würde einfach noch mehr Übungsmöglichkeiten bedeuten. Außerdem könnten Anfänger dort den happigen Schwierigkeitsgrad runterfahren, was zu mehreren nicht geht. das ist nun mal wirklich absolute geschmackssache. wie viele andere auch interessiere ich mich null für "lore" sondern ausschließlich für die game mechanics. selbst bei games wie wow die über endlose mengen an lore verfügen. für leute die sich nicht um lore scheren geht es halt hauptsächlich um atmosphäre (stimmigkeit der audiovisuellen präsentation) und natürlich der spielbarkeit. und besonders bei einem indie developer der ein reines multiplayer game rausbringt finde ich sollte kein cent der beschränkten ressourcen für lore rausgeworfen werden. aber das ist halt geschmackssache. und über den solomodus. in einem solomodus vs AI würde man das spiel nicht wirklich lernen. man könnte höchstens das handling seines schiffes erproben und die maps kennenlernen, was man aber genausogut im übungsmodus machen kann. und nur um einem den aufwand einen weiteren spieler zu finden zu ersparen extra eine AI zu entwickeln erscheint mir nicht ein sehr kluger einsatz der ressourcen zu sein für einen kleinen indie developer.
  • erwähnenswert ist auch dass die matches trotz lobby nicht p2p sind, sondern auf dedicated servern gehostet werden. wenn man bedenkt dass es nur 3 dlc schiffe gibt und diese fast nichts kosten kann man dem developer nicht gerade vorwerfen dass er geldgeil ist.
  • wow, der review enthält so viele fehler, da kann man kaum noch mitzählen. -einzelgänger werden abgeschossen wenn sie die falsche schiffsklasse haben und nicht wissen was sie tun. -der "schraffierte dunstkreis" erhöht cp gain und beschleunigt cooldowns, hat nichts mit accuracy zu tun. der  [...] wow, der review enthält so viele fehler, da kann man kaum noch mitzählen. -einzelgänger werden abgeschossen wenn sie die falsche schiffsklasse haben und nicht wissen was sie tun. -der "schraffierte dunstkreis" erhöht cp gain und beschleunigt cooldowns, hat nichts mit accuracy zu tun. der acc skill findet sich meißt auf friggaten und sieht anders aus. -der Träger ist nicht hart umkämpft. er ist einer der schwächsten schiffe und es ist eher ein nachteil einen im team zu haben, speziell wenn der pilot nicht wirklich gut ist. man kann aber sehr gut "killstealen" mit ihm, was ihn besser aussehen läßt als er ist. -als anfänger sollte man die kleinen matches meiden und lieber 4v4 oder größere matches spielen. das warten lohnt sich. auf diese weise begreift man die combat dynamics viel schnellerm dh das zusammenspiel der schiffe. das konzept von "overextending", wie man es vermeidet und wie man schaden teilt sind 2 der grundprinzipien die man zuerst verinnerlichen sollte. -der unterschied zwischen dem schiff eines veterans und eines neulings ist nicht so riesig wie es scheint, vor allem da die wenigsten kills durch 1vs1 zustande kommen. spielt man richtig und sind die teams balanced stellt es kaum ein problem dar. und je weiter das match fortschreitet desto geringer ist der vorteil eines veterans da der boost den man per CPs erwirbt erheblich größer ist als der den man durch höher MK klasse hat. -man gewinnt ein match entweder weil der gegner aufgibt, oder weil die feindlich basis zertört wurde. dies geschieht entweder durch direkten beschuss, oder durch armageddon missiles die vom lab ab lvl 21 einmal pro lvl abgefeuert werden. mal ehrlich, das sollte man als tester doch wohl schon wissen. das sind absolute basics... -die orden sind nicht für ruhmsüchtige, sie verbessern die crew und haben somit sehr wichtige effekte. ...basics... -das bundle kostet auf steam 11.99, was bedeutet man hat 2 euro für die 3 dlc schiffe bezahlt. oder noch weniger wenn man es im sale kauft. -die feuerkraft aller klassen ist eher ähnlich. ebenso die hp. wenn man sich die mühe macht alle daten in eine excell tabelle einzugeben wird das offensichtlich. und wenn man geschwindigkeit, sichtweite und schussreichweite mit in betracht zieht wird klar wie die einzelnen schiffe am besten zu spielen sind. -welche klassen gewählt werden liegt daran welche map gespielt wird und welche schiffe die anderen wählen. sollte es zumindest. sowohl korvetten als auch frigatten können sehr nützlich sein und erfüllen wichtige funktionen. auf der richtigen map in der richtigen fleet mit einem erfahrenen piloten. in fast allen größeren matches findet sich wenigstens eines der beiden schiffe. -einen kommentar darüber wie taktisch die matches sind abzugeben scheint mir ein wenig verfrüht für einen tester der das game gerade mal ansatzweise verstanden hat und noch so weit von selbst einfacheren feinheiten entfernt ist. aber es stimmt, egal wie schlau man ist, wenn man das game nicht kennt und nicht weiß was man tut hilft auch intelligenz nicht viel im jeweiligen match. -ein planet ist nur am anfang des matches neutral. danach ist er nur kurz neutral während er erobert wird, was in 2 aufeinander folgenden schritten erfolgt. von feindlich auf neutral wechseln, und dann von neutral auf freundlich. schon wieder, reine basics ... -das game hat einen eigenen teamspeak server, den man auch aufsuchen sollte. es wird sehr viel kommuniziert. es sei denn man hat null research über das spiel betrieben und nutzt es nicht. -die schlachten werden zur routine? eine sehr interessante aussage wenn man bedenkt dass der author des tests noch nicht einmal die basics beherrscht. der author ist offensichtlich noch etliche stunden davon entfern irgend eine routine zu entwickeln. die rafinesse der schlachten zu beurteilen wenn man das game und die schlacht dynamiken gerade mal ansatzweise, wenn überhaupt, versteht erscheint mir ein wenig unangemessen. insbesondere wenn man sich noch nicht einmal die mühe gemacht hat den TS3 server aufzusuchen... eigentlich werden die kämpfe nie zur routine da es im gegensatz zu anderen mobas sehr intensive, da sehr lang andauernde scharmützel sind aus denen ein match hauptsächlich besteht. und die enden fast nie wie häufig bei anderen mobas in sekundenbruchteilen, sofern man nicht komplett overextended. -auch frage ich mich von was für einem "spannenden aufstieg" da geredet wird?!? -es gewinnt nicht der der den gräßeren pott hat... -und höhere mk schiffe sind leicht zu erkennen, man sollte sich natürlich nicht auf ein 1on1 mit einem einlassen... -die steuerung ist ein graus? sie funktioniert absolut einwandfrei und ist bugfrei. das game ist schwer, das ist wahr. aber das auf die steuerung zu schieben ist unsinn. die steuerung ist wohl durchdacht und erfüllt sowohl den anspruch exakt und fehlerfrei zu sein, als auch das feeling ein schiff zu steuern rüberzubringen. sicher ließe es sich vereinfachen und automatisieren. aber warum? -die mangelnde kommunikation liegt an dir, nicht am game. du hast dich entschieden ohne voicecom zu spielen, vermutlich da du überhaupt kein research das game betreffend gemacht hast. -die 5 schiffe auf mk5 zu bringen dauert sehr lange. allerdings ist man schnell auf mk3 was ein eher kleinen unterschied zu mk5 darstellt. -das es kein lore gibt ist wirklich tragisch -zu wenig anreiz substanz und raffinesse. übersetzt man das zu "ich verstehe das spiel nicht wirklich, es spricht mich auch nicht sehr an und ich hab nicht mal lust mir die mühe zu machen ein wenig zeit und arbeit in research über das game zu investieren bzw mich soweit damit zu beschäftigen dass ich die einzelnen maps, schiffsklassen und combat dynamics verstehe. heck, ich werde mir nicht mal die mühe machen auf den ts3 server von SI zu gehen. ich schreib einfach irgendwas zusammen und liefer das dann ab. wird schon keiner merken." -ich muß sagen ich finde es schon recht unfreundlich einem indie developer der ein so durchdachtes game rausgebracht hat so einen 5 minuten review vor den latz zu ballern und dann auch noch zu versuchen es als einen "in depth review" aussehen zu lassen. dann sollte man es doch lieber an einen kollegen abgeben der bereit ist die nötige zeit und mühe zu investieren um wenigstens die fakten richtig zu haben.

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