Ed hoch zwei
So ein Pech! Da reißen die Äffchen in Eds Labor glatt die Macht an sich und sperren den Wissenschaftler in eine Zelle. Eine große Zelle allerdings, denn sie verriegeln lediglich die Türen seines eigenen Labors. Und so weitläufig das auch ist: Ed will da raus! Also schnappt er sich sein Pendant zu Valves Portalwaffe, die Gateway Gun, und schießt ein Loch in die Wand. Schießt er in großer Höhe noch ein zweites Loch in die Decke, spaziert er durch die Risse, als wären sie eine gewöhnliche Tür.
So kann er sich bald freier bewegen, auch wenn er überall neue Hindernisse entdeckt. Manche kann er sofort überwinden, für andere braucht er zusätzliche Werkzeuge – denn es gibt mehr als eine Gateway Gun. Mit den anderen kann Ed die Gravitation umkehren, um auf Wänden oder Decken zu laufen und durch ein Tor laufen, um größer oder kleiner aus dem anderen herauszukommen.
Das Beste ist allerdings das Spiel mit der Zeit, wenn Ed zu jenem Zeitpunkt aus dem Portal tritt, an dem er es erschaffen hatte. Er sieht sich dann selbst und kann den Vorgang sogar mehrmals wiederholen. Wofür die temporäre Verzerrung? Um sich auf einen Schalter zu stellen, der eine Tür öffnet. Reist er in der Zeit zurück, könnte er genau dann durch die Tür treten, wenn sein erstes Ich auf dem Schalter steht. Zusätzlich nutzt Ed einen Spiegel zum Umkehren von Laserstrahlen, die er natürlich auch durch Portale lenken kann – so ist manche Knobelei herrlich vertrackt!
Wissenschaftlicher Laufbursche
So richtig zündet der Rätselwahn allerdings nur selten, weil die meisten Aufgaben schnell durchschaute, rein handwerkliche Herausforderungen sind. Es gibt zwar clevere
Kopfnüsse, zum großen Teil besteht Gateways aber aus einfachem Umherlaufen, weil Ed nach dem Entdecken einer neuen Fertigkeit dorthin zurück laufen muss, wo ihm zuvor der Weg versperrt war. Bis auf erstaunlich nebensächliche Möglichkeiten, wie höher zu springen, findet er nicht einmal nennenswerte Bonusgegenstände. Auch sind die Laufwege nicht besonders aufregend: Ed hüpft zwar an fliegenden Robotern vorbei oder zerstört sie mit einem "Kopfsprung", Spannung kommt beim Hüpfen und Kämpfen aber kaum auf.
Das derzeit wichtigste Ziel wird immerhin auf einer großen Karte markiert und man sieht, ob ein Puzzle schon lösbar ist oder nicht. Hängt Ed trotzdem fest, darf er mit zuvor aufgelesenen Kraftkugeln die Lösung erkaufen – eine hilfreiche Stütze, auch wenn die markierten „Verkaufsposten“ unangenehm offensichtlich vor jedem Puzzle platziert sind.
So ein Pech! Da reißen die Äffchen in Eds Labor glatt die Macht an sich und sperren den Wissenschaftler in eine Zelle. Eine große Zelle allerdings, denn sie verriegeln lediglich die Türen seines eigenen Labors. Und so weitläufig das auch ist: Ed will da raus! Also schnappt er sich sein Pendant zu Valves Portalwaffe, die Gateway Gun, und schießt ein Loch in die Wand. Schießt er in großer Höhe noch ein zweites Loch in die Decke, spaziert er durch die Risse, als wären sie eine gewöhnliche Tür.
So kann er sich bald freier bewegen, auch wenn er überall neue Hindernisse entdeckt. Manche kann er sofort überwinden, für andere braucht er zusätzliche Werkzeuge – denn es gibt mehr als eine Gateway Gun. Mit den anderen kann Ed die Gravitation umkehren, um auf Wänden oder Decken zu laufen und durch ein Tor laufen, um größer oder kleiner aus dem anderen herauszukommen.
Das Beste ist allerdings das Spiel mit der Zeit, wenn Ed zu jenem Zeitpunkt aus dem Portal tritt, an dem er es erschaffen hatte. Er sieht sich dann selbst und kann den Vorgang sogar mehrmals wiederholen. Wofür die temporäre Verzerrung? Um sich auf einen Schalter zu stellen, der eine Tür öffnet. Reist er in der Zeit zurück, könnte er genau dann durch die Tür treten, wenn sein erstes Ich auf dem Schalter steht. Zusätzlich nutzt Ed einen Spiegel zum Umkehren von Laserstrahlen, die er natürlich auch durch Portale lenken kann – so ist manche Knobelei herrlich vertrackt!
Wissenschaftlicher Laufbursche
So richtig zündet der Rätselwahn allerdings nur selten, weil die meisten Aufgaben schnell durchschaute, rein handwerkliche Herausforderungen sind. Es gibt zwar clevere
The next test is impossible.
Das derzeit wichtigste Ziel wird immerhin auf einer großen Karte markiert und man sieht, ob ein Puzzle schon lösbar ist oder nicht. Hängt Ed trotzdem fest, darf er mit zuvor aufgelesenen Kraftkugeln die Lösung erkaufen – eine hilfreiche Stütze, auch wenn die markierten „Verkaufsposten“ unangenehm offensichtlich vor jedem Puzzle platziert sind.
Fazit
Man darf zwar keine zwei Portalfähigkeiten kombinieren, aber auch so sind das Schrumpfen und Wachsen, das Spiel mit der Zeit sowie das Umkehren der Schwerkraft clevere Bausteine für wohliges "Wie komm' ich nur da hoch?"-Grübeln. Manchmal löst man richtig ausgefuchste Kopfnüsse – die ungewöhnliche Bewegung durch den Raum ist ungemein befriedigend. Häufig dienen die faszinierenden Portale aber als offensichtliche Türöffner. Die Lösung ist oft durchschaubar, während man in zusätzlichen Verstecken kaum etwas Interessantes findet. Es stört nicht allzu sehr, dass man kreuz und quer durch das Labor sprintet, sobald sich mit einem neuen Werkzeug auch neue Wege öffnen. Die Reise ans andere Ende der großen Karte ist allerdings meist viel zu spannungsarm. Unterm Strich sind diese Gateways unterhaltsam – im Gegensatz zu Portal aber längst nicht ausgereift.Xbox 360
„Einfallsreiches Spiel mit ungewöhnlichen Portalen, dem Spannung und Anspruch fehlen.”
PC
„Einfallsreiches Spiel mit ungewöhnlichen Portalen, dem Spannung und Anspruch fehlen.”
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