The Elder Scrolls Online - Test, Rollenspiel, PC - 4Players.de

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Online-Rollenspiel
Entwickler: Zenimax Online
Release:
04.04.2014
09.06.2015
09.06.2015
Spielinfo Bilder Videos
Bislang haben wir uns im Tagebuch nur mit den PvE-Inhalten in Tamriel beschäftigt. Doch TESO hat noch ein As im Ärmel, das für viele ein Ausschlag gebender Faktor sein könnte: Kämpfe von Spielern gegen Spieler. Allianz-Kriege in großem Ausmaß. Bieten die Auseinandersetzungen in Cyrodiil vielleicht endlich den lang ersehnten Ersatz für die Reichskriege eines Dark Age of Camelot? Im heutigen Abschnitt des Test-Marathons betätigen wir uns als Kriegsberichterstatter.

Eintrittskarte mit Stufe 10

Erreicht man mit seiner Figur die zehnte Stufe, bekommt man über das spielinterne Nachrichtensystem eine Mitteilung, dass man in den alles entscheidenden Schlachten in Cyrodiil gebraucht wird. Dahinter verbirgt sich nicht weniger als die Aufforderung, sich mit den Spielern anderer Fraktionen auf einem riesigen Schlachtfeld zu messen und Burgen sowie Ressourcen zu erobern. Natürlich trifft man dabei nicht nur auf Spieler, die ebenfalls gerade mal mit der erforderlichen Minimalstufe in dem riesigen Gebiet unterwegs sind. Um zumindest ansatzweise eine Chance gegen Gegner zu haben, deren Stufe eigentlich deutlich über der eigenen liegt, nutzt man einen Kniff, der z.B. auch in Guild Wars 2 angewandt wird: Man emuliert quasi die typischen Statistik-Werte eines Charakters mit Maximalstufe. Damit sich der Aufwand für die höherstufigen Spieler dennoch lohnt und diese nicht problemlos von Stufe-10-Anfängern weggeklatscht werden können,
Das Gebiet, in dem es um die politische Zukunft Tamriels geht: Cyrodiil.
Das Gebiet, in dem es um die politische Zukunft Tamriels geht: Cyrodiil.
werden aber weder Ausrüstung noch die Fähigkeiten an Level 50 angepasst. So wird gewährleistet, dass sich Neulinge zwar vor allem in Gruppen ihrer Haut erwehren können, Veteranen aber in direkten Duellen in 99 Prozent der Fälle als Sieger das Feld der Ehre verlassen.

Es gibt viel in Cyrodiil zu tun: Will man die Region für seine Fraktion vereinen und die Territorien der Gegner erobern, muss man nicht nur in erbittert geführten Belagerungsschlachten versuchen, die feindlichen Burgen und im Idealfall sogar die Schriften der Alten ("Elder Scrolls") zu vereinnahmen, die der eigenen Fraktion Boni verschaffen. Um die Effektivität der eigenen Angriffsversuche zu steigern, sollte man versuchen, vorher die Nachschublinien der Feinde abzuschneiden, indem man Rohstofflager einnimmt.  Hat man Burgen erobert, schafft man so nicht nur neue Teleport-Stationen für die nachrückenden Kämpfer, sondern verlagert die Front mitunter direkt in das feindliche Gebiet, so dass man gleich den nächsten Schlag unternehmen kann.

Eine Welt in der Welt

Wenn die Feinde mit Belagerungswaffen vor den Toren stehen, wird es gefährlich.
Wenn die Feinde mit Belagerungswaffen vor den Toren stehen, wird es gefährlich.
Vieles davon klingt nach einem anderen Online-Rollenspiel. Einem, das Schlachten von Spielern-gegen-Spieler maßgeblich geprägt hat und Vorbild für viele Nachahmer war: Dark Age of Camelot. Und natürlich kommt der Vergleich nicht von ungefähr, da Designer Matt Firor hier wie da maßgeblich an der Entwicklung beteiligt war. Doch obwohl vieles ähnlich klingt, gibt es vor allem einen signifikanten Unterschied: Das Kriegsgebiet Cyrodiil ist zwar riesig, aber komplett von den restlichen Abschnitten Tamriels losgelöst. Spannende Momente wie in DAoC, wenn man z.B. auf einer "normalen" PvE-Mission war und dabei durch ein Grenzgebiet laufen musste, in dem sich unter Umständen auch Mitglieder einer feindlichen Fraktion tummeln und unter Beschuss nehmen können, erlebt man hier nicht. Dass dennoch zumindest in der Theorie Spannung aufkommt, liegt an der grundlegenden PvP-Natur, da man sich nie hundertprozentig sicher sein kann, ob hinter dem nächsten Baum ein Gegner lauert oder nicht. In der Praxis stellt man jedoch fest, dass sich das Kampfgeschehen meist auf die Kerngebiete rund um Farmen, Türme und Burgen konzentriert. Was wiederum im Gegenzug bedeutet, dass es auch viel Landschaft gibt, die man vollkommen gefahrlos durchqueren kann, wenn man sich von den Krisengebieten fernhält, in denen gerade die Fronten aufeinander prallen.

Auch in Cyrodiil kann man Seelensteine, Rohstoffe, Dungeons usw. finden - eine nette Abwechslung abseits der Schlachten gegen andere Spieler.
Auch in Cyrodiil kann man Seelensteine, Rohstoffe, Dungeons usw. finden - eine nette Abwechslung abseits der Schlachten gegen andere Spieler.
Naja, nicht ganz gefahrlos. Denn Cyrodiil hat seine eigenen Monster, Dungeons, Mundussteine, einzusammelnden Ressourcen usw., so dass man sich immer beschäftigen kann, wenn gerade (wider Erwarten) nichts los ist oder man sich mal von dem Stress der Kämpfe erholen möchte. Doch wenn man sich schon in den PvP-Gebieten aufhält, sollte man auch alles aus dem Grundkonzept herausholen, ansonsten kann man sich auch wieder in die Standard-Missionsgebiete zurück teleportieren lassen. Sprich: Man sollte sich tunlichst in Gruppen zusammenschließen, um koordinierte Angriffe zu starten. Man sollte seine schwer erkämpften oder über speziellen PvP-Missionen erkämpften Punkte in Verteidigungs-Boni oder noch besser: in Belagerungswaffen wie Ballisten, Katapulte oder Triboke investieren.


Kommentare

ColdFever schrieb am
ColdFever hat geschrieben:Ein Test der PS4-Version wäre in der Tat sinnvoll, da sich in einem Jahr seit dem PC-Release so extrem viel getan hat. Die Konsolenfassung enthält ja alle großen Updates des letzten Jahres und noch dazu eine neue Benutzerschnittstelle für Controller. Ich hätte es kaum für möglich gehalten, aber damit spiele ich jetzt erstmals wieder einen Titel lieber auf der PS4 als auf PC - das will schon was heißen, denn grafisch kommen die Konsolentitel schon lange nicht mehr mit dem PC mit. Aber letztlich zählt das Gesamtpaket.
4P|T@xtchef hat geschrieben:Test kommt, aber erst nach der E3.
Der PS4-Test der GameStar ist heute rausgekommen:
Bild
https://www.youtube.com/watch?v=sOoBjU8YU7U
Aktuell sind übrigens diverse PS4-Spiele bei Amazon deutlich reduziert,
darunter auch PS4-Elder Scrolls Online für nur 43,79 Euro.
Eirulan schrieb am
frostbeast hat geschrieben:Euer erstes MMO? Wenn ja, dann genießt es. Nach dem ersten MMO wird keins je wieder soviel Spass machen
Das ist allerdings sehr wahr.
Das erste MMO prägt für's Leben und zumindest ich habe Jahre damit verbracht, in anderen MMOs wieder das zu finden, was mir das erste gegeben hat - vergebens... ;)
ZackeZells schrieb am
Hmm ich habe jedes weitere MMo das mir unterkam an DaoC und Swg gemessen.
Zum einen ob der PvP Teil gut umgesetzt war, siehe DaoC und wie frei man in der Welt mit seinen Handlungen war, crafting, housing und socialising, siehe SwG (wobei das auch ne Sandbox war).
Heutzutage lese ich mir mal News zu online Rollenspielen, Kolumnen durch, oder schaue mir ein Let´s play an.
Jedoch hat mich seit SWToR keines mehr dazu bewegt es Spielen zu wollen - O.k. Archage, da habe ich mir die Beta für 5 Stunden angeschaut und danach von der Platte gefegt, war einfach nur "mehr vom bekannten, nix neues".
ZackeZells schrieb am
frostbeast hat geschrieben:Euer erstes MMO? Wenn ja, dann genießt es. Nach dem ersten MMO wird keins je wieder soviel Spass machen
Das ist ein sehr wahrer Satz!
Nach dem 10 Themepark MMO, sind alle anderen die kommen nur noch "Hmm ja mal schauen wie die Landschaften sind und wie lange man benötigt um ES durchzuspielen."
Alter Sack schrieb am
frostbeast hat geschrieben:Euer erstes MMO? Wenn ja, dann genießt es. Nach dem ersten MMO wird keins je wieder soviel Spass machen
Ne mein Zweites ... das erste war DC-Universe ... gut das sind Welten zwischen den beiden :wink: :mrgreen:
schrieb am

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