The Elder Scrolls Online - Test, Rollenspiel, PC - 4Players.de

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Online-Rollenspiel
Entwickler: Zenimax Online
Release:
04.04.2014
09.06.2015
09.06.2015
Spielinfo Bilder Videos
Wir kämpfen, wir questen, wir steigen im Rang auf und lernen kontinuierlich neue Gebiete und Gefahren kennen.  Für den dritten Teil unseres Test-Marathons zu The Elder Scrolls Online haben wir uns allerdings nicht auf die erzählerischen Inhalte, sondern auf Benutzerführung, Handwerk und Annehmlichkeiten gestürzt.

Einer für alle?


Nachdem man bereits bei den Missionen und Konsequenzen für meinen Geschmack etwas zu sehr an die Hand genommen wird, ist es nicht verwunderlich, dass man auch im Umfeld viel dafür tut, um den Spieler von Frust fernzuhalten. Denn nicht nur der Rucksack, sondern auch das Bankschließfach lässt sich in immer teurer werdenden Zehner-Schritten für bare Münze erweitern. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn man sich entschließt, mehrere Charaktere zu spielen. Denn das in der Bank gelagerte Inventar ist von allen zu erreichen, gleichgültig welcher Fraktion man angehört. Platzerweiterungen für das Gepäck sind jedoch figurenspezifisch, so dass man sich mit jedem Charakter das nötige Kleingeld erarbeiten muss, um das Inventar zu erweitern. Wer es damit nicht ganz so eilig hat oder sich die später kostspieligen Aufstockungen nicht leisten kann, immerhin kostet das Rucksack-Upgrade von 80 auf 90 Plätze bereits 5900 Gold, kann auch die Tragkraft seines Reittieres konsequent erhöhen.
Man wird immer wieder Zeuge interessanter Geschichten.
Man wird immer wieder Zeuge interessanter Geschichten.
Das kostet deutlich weniger, hat aber einen hohen Abkühltimer, da man sein Ross quasi nur ein Mal pro Tag füttern und damit dessen Attribute (alternativ zum Packvolumen z.B. auch Ausdauer) steigern kann.

Wer mit seinen Fähigkeiten oder Entscheidungen hinsichtlich der Figuren-Attribute (Leben, Magicka, Ausdauer) nicht zufrieden ist, hat die Möglichkeit, an bestimmten Schreinen für einen Obulus (je 100 Goldstücke pro investiertem Fähigkeits- bzw. Attribut-Punkt) seine Entscheidungen neu zu treffen. Der Haken dabei: Es gilt „Alles oder Nichts“. Sprich: Ist man z.B. bei Stufe 20 und hat auf dem Werg dorthin zahlreiche Himmelsscherben eingesammelt, kann man gut und gerne über 3000 Gold einkalkulieren, wenn man seine Fähigkeiten ändern möchte. Prinzipiell ist diese Idee des so genannten „Respecs“ ein ordentlicher Service. Dass man aber auch derart tief in den Geldbeutel greifen muss, wenn man z.B. nur eine der Fähigkeitslinien aufgeben und durch eine andere ersetzen möchte, ist nicht sehr benutzerfreundlich. Gleiches gilt für die Attribute. Warum kann man keine einzelnen Punkte oder zumindest nur einen Bereich gegen Gebühr umtauschen? Stattdessen für eine Runderneuerung tief in die Tasche greifen zu müssen, erschließt sich mir an dieser Stelle nicht.

Ein Königreich für ein Pferd?


Schaut man in die Foren der Community, erzürnen sich viele Gemüter an den Preisen, die man bei den Pferdehändlern für die edlen Rösser zahlen soll. Denn die geduldigen Vierbeiner kosten in der billigsten Version satte 17000 Goldstücke. Dafür muss man lange sparen - vor allem, wenn man ab und an auch Geld für Reparaturen ausgeben muss. Die Besitzer der limitierten Edition, die zum Start veröffentlicht wurde, haben einen massiven Bonus: Sie mussten nur ein symbolisches Goldstück auf die virtuelle Theke legen, um einen Klepper zu erstehen. Dementsprechend viele weiße Rösser waren in den ersten Frühstart-Tagen unterwegs.
Ein Gaul kostet wieviel? Dank eines ordentlichen Teleport-Systems braucht man die Reittiere allerdings nicht zwingend
Ein Gaul kostet wieviel? Dank eines ordentlichen Teleport-Systems braucht man die Reittiere allerdings nicht zwingend. Und Laufen ist ohnehin gesünder...
Natürlich ist der Unterschied von 16999 Gold enorm. Doch dass er diesen Sturm der Entrüstung hervorruft, erschließt sich mir nicht. Boni in limitierten Editionen sind normal - und in diesem Fall nicht einmal so Spiel entscheidend wie besondere Waffen oder Erfahrungsboni in anderen Titeln. Ich habe z.B. das Reittier nur selten verwendet.

Immerhin gibt es genug andere Möglichkeiten, sich schnell von Ort zu Ort zu bewegen. Denn hat man z.B. einen der zahlreichen Wegschreine entdeckt, kann man sich innerhalb dieses Netzwerks hin und her teleportieren. Mehr noch: Selbst wenn man nicht in der Nähe dieser Schnellreise-Stationen ist, kann man sich wie von Zauberhand zu einem der bereits gefundenen Orte rufen lassen. Das kostet zwar wiederum eine Gebühr, deren Höhe in erster Linie davon abhängig ist, wann man diesen Dienst zuletzt genutzt hat, aber bei „normaler“ Nutzung dieser Funktion unter 100 Goldstücke beträgt. Doch die meiste Zeit bin ich durch Tamriel gelaufen. Um die idyllischen Landstriche in mich aufzunehmen. Um keinen Dungeon und keine Quest zu übersehen. Und auch, weil das Ab- und Aufsteigen für mich als Ressourcen-Sammler auf Dauer noch nerviger war als das vielleicht etwas mehr Zeit in Anspruch nehmende Reisen zu Fuß.

Kommentare

ColdFever schrieb am
ColdFever hat geschrieben:Ein Test der PS4-Version wäre in der Tat sinnvoll, da sich in einem Jahr seit dem PC-Release so extrem viel getan hat. Die Konsolenfassung enthält ja alle großen Updates des letzten Jahres und noch dazu eine neue Benutzerschnittstelle für Controller. Ich hätte es kaum für möglich gehalten, aber damit spiele ich jetzt erstmals wieder einen Titel lieber auf der PS4 als auf PC - das will schon was heißen, denn grafisch kommen die Konsolentitel schon lange nicht mehr mit dem PC mit. Aber letztlich zählt das Gesamtpaket.
4P|T@xtchef hat geschrieben:Test kommt, aber erst nach der E3.
Der PS4-Test der GameStar ist heute rausgekommen:
Bild
https://www.youtube.com/watch?v=sOoBjU8YU7U
Aktuell sind übrigens diverse PS4-Spiele bei Amazon deutlich reduziert,
darunter auch PS4-Elder Scrolls Online für nur 43,79 Euro.
Eirulan schrieb am
frostbeast hat geschrieben:Euer erstes MMO? Wenn ja, dann genießt es. Nach dem ersten MMO wird keins je wieder soviel Spass machen
Das ist allerdings sehr wahr.
Das erste MMO prägt für's Leben und zumindest ich habe Jahre damit verbracht, in anderen MMOs wieder das zu finden, was mir das erste gegeben hat - vergebens... ;)
ZackeZells schrieb am
Hmm ich habe jedes weitere MMo das mir unterkam an DaoC und Swg gemessen.
Zum einen ob der PvP Teil gut umgesetzt war, siehe DaoC und wie frei man in der Welt mit seinen Handlungen war, crafting, housing und socialising, siehe SwG (wobei das auch ne Sandbox war).
Heutzutage lese ich mir mal News zu online Rollenspielen, Kolumnen durch, oder schaue mir ein Let´s play an.
Jedoch hat mich seit SWToR keines mehr dazu bewegt es Spielen zu wollen - O.k. Archage, da habe ich mir die Beta für 5 Stunden angeschaut und danach von der Platte gefegt, war einfach nur "mehr vom bekannten, nix neues".
ZackeZells schrieb am
frostbeast hat geschrieben:Euer erstes MMO? Wenn ja, dann genießt es. Nach dem ersten MMO wird keins je wieder soviel Spass machen
Das ist ein sehr wahrer Satz!
Nach dem 10 Themepark MMO, sind alle anderen die kommen nur noch "Hmm ja mal schauen wie die Landschaften sind und wie lange man benötigt um ES durchzuspielen."
Alter Sack schrieb am
frostbeast hat geschrieben:Euer erstes MMO? Wenn ja, dann genießt es. Nach dem ersten MMO wird keins je wieder soviel Spass machen
Ne mein Zweites ... das erste war DC-Universe ... gut das sind Welten zwischen den beiden :wink: :mrgreen:
schrieb am

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