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Gone Home (Adventure) von The Fullbright Company
Gone Home
Gone Home
3D-Adventure
Release:
15.08.2013
Spielinfo Bilder Videos

Stellt euch vor ihr seid zwanzig, steht kurz vor der Uni und nehmt euch ein Jahr Auszeit. Nach einer Reise durch Europa kehrt ihr im Sommer 1995 in euer neues Zuhause zurück, in das die Familie während eurer Abwesenheit gezogen ist. Statt einer großen Willkommensparty erwartet euch in einer stürmischen Nacht aber nur ein Zettel an der Haustür. Gone Home stellt nur eine Frage: Was ist mit eurer Familie geschehen?



Fremd im eigenen Haus

Video
Vorsicht: Wenn ihr komplett unbefangen die Geschichte erleben möchtet, solltet ihr dieses Video nicht anschauen.
Während draußen ein Sturm tobt, Blitze zucken und der Regen gegen die Scheiben trommelt, taste ich mich in der Eingangshalle von Lampe zu Lampe. Ich untersuche die Schränke und Schubladen. Irgendwo muss hier doch ein Hinweis auf meine Familie sein! Jeden Gegenstand nehme ich dazu in die Hand, lese Rechnungen, Notizen und Prospekte.  Mich beunruhigt auch die Aufnahme auf dem Anrufbeantworter: ein scheinbar verzweifeltes Mädchen will mit meiner Schwester Sam sprechen. Was ist hier passiert? Dies gilt es auf meiner Reise durch das Haus herauszufinden.

Mehr kann und werde ich an dieser Stelle nicht über die Handlung des mysteriösen Adventures preisgeben. Gone Home erzählt mit seiner Umgebung unzählige Geschichten. Diese reichen von spannend bis emotional berührend und geben Einblick in viele Ereignisse des letzten Jahres. Gegenstände und Notizen sind Bruchstücke von teils alltäglichen, teils einschneidenden Geschehnissen, die das Leben meiner Familie geprägt haben. So kann ich etwas über die Karriere meines Vaters, den Vorbesitzer des Hauses oder den Job meiner Mutter erfahren - ich muss es aber nicht. Dennoch ist die Motivation groß, mehr Hinweise aus dem Leben meiner Familie zu sammel. Vor allem, um dem Geheimnis ihres

Die Räume sind so authentisch gestaltet, dass man sich wie in den 90ern fühlt.
Die Räume sind so authentisch gestaltet, dass man sich wie in den 90ern fühlt.
Verschwindens auf die Spur zu kommen.

Zurück nach 1995

 

Die Atmosphäre des Schauplatzes ist zum Schneiden dicht. Dies hat viel damit zu tun, dass er nicht nur als einfache Kulisse vorgesehen ist. Das Haus erzählt die Handlung, der ich im Laufe der rund drei Stunden folge. Jeder Raum wirkt dabei wie aus dem Leben gegriffen. Das Arbeitszimmer, das Jugendzimmer meiner Schwester, die Bibliothek: alles ist authentisch und lebensnah gestaltet. Vergessene Notizen, achtlos weggeworfene Gegenstände und verlassen wirkende Arbeitsplätze versetzen mich direkt in die unwirtliche Sommernacht vor 18 Jahren.


 

Kommentare

  • "Finanzjudentum" - "Linke Presse" - "Das Spiel auf Grund der politischen Ideologie dermaßen über den Klee zu loben ist einfach nur lächerlich und macht den Test, den Tester, sowie 4 Players absolut unglaubwürdig." - "Wäre die Wertung auch so ausgefallen, wenn keine  [...] "Finanzjudentum" - "Linke Presse" - "Das Spiel auf Grund der politischen Ideologie dermaßen über den Klee zu loben ist einfach nur lächerlich und macht den Test, den Tester, sowie 4 Players absolut unglaubwürdig." - "Wäre die Wertung auch so ausgefallen, wenn keine Homosexualität darin vorgekommen wäre?" Sagt mal, geht's noch, JamesDean, Amaroq & Co? Im kompletten Test zu Gone Home geht es nicht einmal um Politik oder Sexualität in irgendeiner Form. Das ist ja langsam zum Kotzen hier! Mit was für einer Dummheit und Primitivität muss man sich hier als Leser eigentlich auseinander setzen? Ich bin ein Freund von offener Diskussionskultur, in der jede Ecke und Kante sichtbar bleibt, aber das geht nicht nur so langsam Richtung diffamierende Propaganda, sondern lässt das ganze Forum vor selten dämlicher Intoleranz stinken. Nicht lesen können, nicht verstehen können, nicht wertschätzen können, nicht tolerieren können, aber einfach mal seinen Müll hier reinpinnen? Irgendeinen zusammen gequirlten Verschwörungsscheiß? Ihr seid hier komplett falsch! Hier machen sich Redakteure und Leser (!) ernsthaft Gedanken über eine Spielqualität, man debattiert über Design und Spaß, wägt Vor- und Nachteile ab, bewertet Tendenzen und Fortschritte. Dieses "Gone Home" steht in der Tradition von "Dear Esther" und hat nicht aufgrund irgendeiner Haltung zur Sexualität eine ausgezeichnete Wertung bekommen, sondern weil es die Spielewelt um ein weiteres Storytelling-Experiment bereichert, weil es in eine interessante alternative Richtung weist, indem es sich auf ein atmosphärisches Milieu konzentriert. Muss man das selbst toll finden? Nö! Kann man das anders einschätzen? Na klar! Aber damit das mal klar ist, ihr Einbahnstraßendenker und Pfostensucher: Bei der Bewertung eines Spiels ist seine Ideologie, seine Moral oder sein Thema vollkommen egal! Es kommt nie darauf an, was dargestellt wird, sondern nur wie es inszeniert wird! Dramaturgie, Spieldesign und Immersion sind nicht schwul, christlich, kapitalistisch, lesbisch, links oder rechts, sondern nur gut oder schlecht. Wir haben als Redaktion gerade verdammt viel zu tun und können uns leider nicht so um die Moderation kümmern, wie es nötig wäre. Aber wir haben die Schnauze voll davon, dass so viele vernünftige Diskussionen hier von so wenigen in dumme Bashing-Einbahnstraßen oder politische Extreme geführt werden. Wir wollen gerne mit euch über Spiele reden, streiten, debattieren. Jeder darf unsere Wertungen und Texte kritisieren. Aber wir schmeißen alle raus, die hier nur ihren Gestank verbreiten. Weil wir jetzt erstmal etwas durchlüften, wird dieser Thread geschlossen.
  • Oh Gott. Ich hatte es befürchtet. Während ich den Test gelesen habe, habe ich die ganze Zeit gedacht "Hoffentlich ist es nicht wie dieses Kack-Dear-Esther. " Und dann, zack, im letzten Absatz des Fazits wird dieser stinklangweilige Wandersimulator dann doch noch erwähnt. Wenn "Gone  [...] Oh Gott. Ich hatte es befürchtet. Während ich den Test gelesen habe, habe ich die ganze Zeit gedacht "Hoffentlich ist es nicht wie dieses Kack-Dear-Esther. " Und dann, zack, im letzten Absatz des Fazits wird dieser stinklangweilige Wandersimulator dann doch noch erwähnt. Wenn "Gone Home" in die gleiche Richtung geht, kann ich mir das Teil sparen. Allein das 90er-Jahre-Setting macht es ansatzweise interessant, aber noch mal falle ich nicht auf so eine 4Players-Bewertung rein. Ich mein, nichts gegen Anspruch, Kunst oder Emotionalität in Videospielen. Bitte gerne. Das fehlt dem Medium definitiv, aber wenn das Spielerische gänzlich auf der Strecke bleibt, kann ich auch ein Buch lesen oder einen Film gucken. Das es durchaus funktionieren kann, hat TellTale mit "The Walking Dead" bewiesen. Spielerisch war das zwar auch richtig dünn, aber die Athmosphäre war derart packend, wie ich es lange nicht erlebt habe. Am Ende will ich sowas wie ein Spiel haben, bei dem ich Entscheidungen treffen muss oder kann und das Gefühl habe, die Handlung zu beeinflussen, aber keinen interaktiven Bildschirmschoner. Wenn überhaupt wird "Gone Home" mal für ganz, ganz billig bei einem Steam-Sale mitgenommen..
  • Sehe ich genau so! Das Spiel auf Grund der politischen Ideologie dermaßen über den Klee zu loben ist einfach nur lächerlich und macht den Test, den Tester, sowie 4 Players absolut unglaubwürdig. Wäre die Wertung auch so ausgefallen, wenn keine Homosexualität darin vorgekommen wäre? Nein, natürlich  [...] Sehe ich genau so! Das Spiel auf Grund der politischen Ideologie dermaßen über den Klee zu loben ist einfach nur lächerlich und macht den Test, den Tester, sowie 4 Players absolut unglaubwürdig. Wäre die Wertung auch so ausgefallen, wenn keine Homosexualität darin vorgekommen wäre? Nein, natürlich nicht! Und nur das Thema Homosexualität sticht plötzlich alle anderen Kriterien, an denen sich ein Spiel sonst messen lassen muss, aus? Ein Witz von einem Test ist das! Die sehr viel schlechtere Bewertung der Spieler von Gone Home gegenüber der linken Journalie spricht Bände und zeigt, dass sich die Spieler nicht verarschen lassen. Das Ding hat max. 60% verdient. Zumal die Spielzeit für den Preis an Wucher grenzt! Und um das klar zu sagen, bevor hier wieder ein paar linke Spinner von Homophobie quatschen: Ich habe Schwule in meinem Freundeskreis, die zu meinem besten Kumpels zählen. And guess what: Die wollen einfach ganz normal behandelt werden und ganz sicher keine mittelmäßigen Spiele, die gehyped werden, nur weil Homosexuelle darin vorkommen. Solche durchschaubare Propaganda schadet mehr als sie nutzt. Die Leute sind nämlich nicht blöd, auch wenn manches Spielemagazin das offenbar glaubt. Ja, echt schlimm diese linksgrüne Gutmenschen-Spinnerei. Seiten wie 4Players, die es wagen dem Spiel mehr als 60% zu geben sind echt eine miese Ausgeburt des internationalen sozialistischen Judentums, die mit ihrer Homo-Propaganda die Welt unterjochen wollen. Dazu wäre es nie gekommen, wenn wir nicht so viele Einwanderer hätten! /Ironie off, das verstehen sonst garantiert mal wieder ein paar Leute falsch.

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