Go-gong
Minuten später merke ich, dass ich kaum atme. Ich muss Luft holen, ganz leise ausatmen.
Nicht im Spiel, sondern als Spieler vor dem Bildschirm. Mein Herz schlägt tatsächlich schneller – mein reales Herz.
Es ist weiß Gott nicht das erste Mal, dass ich mich vor einer Fratze oder dem Spieletod fürchte. Kreativer Grusel weckt Urängste, denen ich mich gerne stelle. Allerdings habe ich mich selten so verletzlich und verloren gefühlt – während ich der Angst direkt ins Auge blicken musste.
Trügerisches Paradies
Was mache ich hier eigentlich? Eine einsame Insel irgendwo… ich weiß nicht einmal, wo genau. Ich sehe die Welt aus den Augen von Robert Hughes und weiß, dass das augenscheinliche Paradies um mich herum Eden heißt: Saftiges Gras sonnt sich auf flachen
Hügeln, Käfer krabbeln über den Boden, Nebel schleicht durch tiefe Moore, Vögel flattern aufgeschreckt davon. Ein Paradies, in dem ich schon nach wenigen Schritten eine Leiche entdecke. Was bleibt mir anderes übrig, als das blutverschmierte Messer aus ihrem Rücken zu ziehen und mich vorsichtig voran zu tasten?
Ich entdecke einfache Hütten, aus Baumstämmen gezimmert, auf Tischen stehen Aluminium-Tabletts, eine Waage und andere Laborgeräte. Auf der gesamten Insel finde ich solche Unterkünfte, Zelte oder behelfsmäßige Überdachungen mit den gleichen Geräten. Wissenschaftler haben sich auf Eden niedergelassen, um hier zu forschen. Nur dass ich statt der Forscher lediglich Auszüge ihrer Tagebücher entdecke, statt einer Medizin nur vage Beschreibungen über die Entwicklung des Heilmittels. Dabei bin ich krank, todkrank sogar und soll ein Gegenmittel finden...
Auf einer Tafel steht "Du wirst beobachtet".
Minuten später merke ich, dass ich kaum atme. Ich muss Luft holen, ganz leise ausatmen.

Video: Als der todkranke Robert Hughes auf Eden ankommt, beginnt für ihn ein eindringlicher Wettlauf ums Überleben.
Es ist weiß Gott nicht das erste Mal, dass ich mich vor einer Fratze oder dem Spieletod fürchte. Kreativer Grusel weckt Urängste, denen ich mich gerne stelle. Allerdings habe ich mich selten so verletzlich und verloren gefühlt – während ich der Angst direkt ins Auge blicken musste.
Trügerisches Paradies
Was mache ich hier eigentlich? Eine einsame Insel irgendwo… ich weiß nicht einmal, wo genau. Ich sehe die Welt aus den Augen von Robert Hughes und weiß, dass das augenscheinliche Paradies um mich herum Eden heißt: Saftiges Gras sonnt sich auf flachen
Auf den ersten Blick ist Eden das idyllische Paradies, das der Name verspricht. Aus den Augen von Robert Hughes entdeckt man die frei begehbare Insel.
Ich entdecke einfache Hütten, aus Baumstämmen gezimmert, auf Tischen stehen Aluminium-Tabletts, eine Waage und andere Laborgeräte. Auf der gesamten Insel finde ich solche Unterkünfte, Zelte oder behelfsmäßige Überdachungen mit den gleichen Geräten. Wissenschaftler haben sich auf Eden niedergelassen, um hier zu forschen. Nur dass ich statt der Forscher lediglich Auszüge ihrer Tagebücher entdecke, statt einer Medizin nur vage Beschreibungen über die Entwicklung des Heilmittels. Dabei bin ich krank, todkrank sogar und soll ein Gegenmittel finden...
Auf einer Tafel steht "Du wirst beobachtet".