Bridge Project - Test, Geschicklichkeit, PC - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Bridge Project (Geschicklichkeit) von bit Composer
Bridge Project
Puzzlegames
Publisher: bit Composer
Release:
28.03.2013
Spielinfo Bilder Videos

Die Seile sind bis zum Zerreißen gespannt und die Stahlträger ächzen bereits bedrohlich. Langsam rumpelt der schwere Panzer auf den kritischen Punkt in der Mitte meiner Brücke. Wird sich die Mühe dieses Mal auszahlen? Wird das Kriegsgerät dieses Mal vor dem Sturz in den klaffenden Abgrund verschont? Ob es sich lohnt mit dem ersten echten Nachfolger zur Independent-Perle Bridge Builder Abgründe zu überwinden, klärt der Test.



Abgründige Unternehmungen

 

Panzer stellen die Brücken vor besonders schwere Herausforderungen.
Panzer stellen die Brücken vor besonders schwere Herausforderungen.
Wie im Vorgänger geht es bei Bridge Project darum, mit einer bestimmten Anzahl vorgegebener Materialien eine Brücke zu errichten, die dann zig Gefahren standhalten muss. Vom normalen PKW bis zum Panzer überqueren viele Fahrzeuge die teils arg wackligen Gerüste und auch die Widrigkeiten der Natur stellen die Bauwerke vor statische Herausforderungen. So müssen teilweise auch Stürme und heftige Erdbeben überstanden werden, bevor das nächste Level freigeschaltet wird.  Zudem finden sich neuerdings auch Klappbrücken-Elemente und Schiffdurchfahrten, mit weiteren statischen Herausforderungen.

 

Beim Bau der Brücke ist man immer auf der Suche nach der höchstmöglichen Stabilität zum möglichst günstigen Preis. Dieser ist abhängig von Menge und Art des eingesetzten Materials. Diese finanzielle Tüftelei ist neben dem erstmaligen Überwinden des Abgrundes die größte Motivation. In lokalen und Online-Ranglisten kann man seine Erfolge mit denen der anderen Spieler vergleichen und so entsteht ein Wettlauf um die niedrigsten Kosten, den geringsten Materialeinsatz und gleichzeitig die höchstmögliche Stabilität. Mit dem umfangreichen Editor sowie der unkomplizierten Möglichkeit, seine Karten über Steam Workshop zu teilen oder sich bei den hochgeladenen Levels anderer Spieler zu bedienen, hat man theoretisch eine endlose Spieldauer.

 

Auf Sand gebaut?

 

Ingenieurskunst vor Abendrot. Hier besonders gut zu erkennen: das Netz aus Hilfslinien.
Ingenieurskunst vor Abendrot. Hier besonders gut zu erkennen: das Netz aus Hilfslinien.
Die deutliche Aufwertung der Kulisse des eher minimalistisch gehaltenen ersten Teils ist ein Pluspunkt, auch wenn Grafik in diesem Fall wohl auch für die Entwickler eher Beiwerk als Hauptelement ist. Diese befindet sich trotz der Überarbeitung und vollständigen Umstellung auf 3D eher im unteren Mittelmaß. Sowohl die Umgebungen, Fahrzeuge als auch die Testobjekte zeigen verwaschene Oberflächen und mittelmäßige Lichteffekte. Wichtiger hingegen sind die Physikeffekte wie zum Beispiel das bedrohliche Biegen und Bröckeln bei Panzerüberfahrten oder die mit Wucht zusammenstürzenden Träger, wenn es mal wieder nicht gereicht hat. Diese sind hübsch und wirken schlüssig.

 

Viel schwerer als die grafischen Unzulänglichkeiten wiegen jedoch die mit der dreidimensionalen Ansicht einhergehenden Probleme in Bedienung und Kamerakontrolle. Wie bereits im Vorgänger orientiert man sich bei seinen Planungen an einem Gitternetz, welches über die Baustelle gelegt wird. Allerdings ist die Spitze des Mauszeigers nicht immer der anvisierte Punkt im Gitternetz, der stattdessen durch eine kleine rote Markierung angezeigt wird. Dies ist mehr als gewöhnungsbedürftig und führt in vielen Momenten zu Frust, da sich gesetzte Brückenteile nur sehr unkomfortabel verschieben oder entfernen lassen. Dies geschieht nämlich durch umständliches Auswählen über eine separate Funktion, die eher schlecht als recht funktioniert. Die hakelige Kameradrehung per Maus erschwert zusätzlich den Blick auf bestimmte Brückenabschnitte.

Kommentare

Sir Richfield schrieb am
Tss, die erste Brücke mit Hydraulik hätte schon für die 25% und fertig sorgen sollen.
1) Die Hydraulik ist verbuggt, so dass schon mal ein Zylinder schneller sein kann, was die Brücke verbiegt.
2) Die Hydraulik ist verbuggt, so dass die schon mal nicht richtig schließt, was zum Ausfall der Brücken sorgt.
3) Hydraulik MUSS an der Straße montiert sein. Kreative Lösungen funktionieren nicht, wenn keine Hydraulik am "getrennten" Punkt ist, bleibt der fest und die Hydraulik reißt die Brücke auseinander.
The Scooby schrieb am
SSBPummeluff hat geschrieben:Für Eurogamer ist das auch ne Simulation, hier ein Puzzlegame, irgendwas passt da nicht zusammen xD
Weil es keine Simulation ist. Was man in dem Spiel macht, hat fast gar nichts mit konstruktivem Ingenieurbau zu tun.
Hab mir ein "sehr gut" bewertetes LetsPlay angesehen und nun eine leise Ahnung von der Zielgruppe. Es ist für Leute, die nicht wissen, dass man ein Seil nicht auf Druck belasten kann und Last irgendwie in den Boden ableitet werden muss. :cheer:
SSBPummeluff schrieb am
Für Eurogamer ist das auch ne Simulation, hier ein Puzzlegame, irgendwas passt da nicht zusammen xD
JohnBln schrieb am
Ich weiß zwar nicht, ob der Test gerechtfertigt ist aber für ein Grafikupdate und der Option Panzer drüber fahren zu lassen sind 20? eindeutig zu viel. Da bleib ich doch bei Pontifex.
SSBPummeluff schrieb am
Ich glaub das ja nicht, wer auch immer der Tester ist, er sollte aufhören seltsames Zeugs zu konsumieren, Eurogamer gab 2/10, ich hab den Test gelesen und hier eine 67%? Was soll ich dazu nur sagen? Ich trau mir nicht mal den Test hier zu lesen xD Wo ist Mourad? Der sollte das doch bitte testen.
schrieb am

Facebook

Google+