Resident Evil 7 biohazard - Test, Action, PlayStation VR, Xbox One, PlayStation 4, PC, Virtual Reality - 4Players.de

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Resident Evil 7 biohazard (Action) von Capcom
Der Survival-Horror kommt nach Hause
Survival-Horror
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Release:
kein Termin
kein Termin
24.01.2017
24.01.2017
24.01.2017
kein Termin
24.01.2017
24.01.2017
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Was wird aus Resident Evil? Vom Vorreiter des Survival-Horrors mutierten die Hauptvertreter der Reihe zuletzt zum seelenlosen Actionbrei: Für fette Explosionen, coole Muskelhelden und Koop-Ballereien opferte Capcom ausgerechnet das, was die Serie einmal ausgezeichnet hatte. Mit Resident Evil 7 biohazard will man jetzt zurück zum Nervenkitzel und verspricht mit neuer Perspektive die alte Faszination...



Sie lebt!

Dabei könnte die Skepsis gegenüber dem neuen Resident Evil kaum größer sein: Zwar bewegte sich Capcom nach dem enttäuschenden sechsten Teil mit den beiden Revelations-Ablegern langsam wieder in die richtige Richtung. Aber das häufig kommunizierte Versprechen von der Rückkehr zum klassischen Survival-Horror lösten nicht die Japaner, sondern vor allem kleine Indie-Studios ein, die mit Titeln wie Outlast und Slender das Spiel mit der Angst erfolgreich zurück auf den Bildschirm brachten. Statt Action mit Horroranleihen gab es endlich wieder Gänsehaut, Schnappatmung und intensives Gruselflair mit fiesen Schockmomenten.

Kein Wunder also, dass Capcom für seine geplante und überfällige Neuausrichtung der Reihe genau diese Horror-Schule als Inspirationsquelle angezapft hat. Die größte und auffälligste Anbiederung ist sicher die Umstellung auf die ungewohnte Egoansicht, die zuvor lediglich in Lightgun-Ablegern wie den Umbrella Chronicles zum Einsatz kam. Zudem verabschiedet man sich von kampferprobten Helden wie Chris Redfield, Jill Valentine oder Leon S. Kennedy und lässt den Spieler stattdessen in die Rolle von Ethan Winters schlüpfen – einen einfachen Zivilisten, der sich nach einem überraschenden Anruf auf die Suche nach seiner vermissten Frau Mia begibt, die seit drei Jahren verschollen war und ihn jetzt darum bittet, sie auf dem abgelegenen Anwesen der Baker-Familie in Louisiana abzuholen. Dabei

Psycho-Daddy Jack ist auf der Pirsch!
Psycho-Daddy Jack ist auf der Pirsch!

wird schon kurz nach dem Betreten der völlig versifften Bude klar, dass der Mangel an Hygiene nur das kleinste Problem darstellt...

Angst und Abwehr

Genau wie schon bei der Demo „Beginning Hour“ wird man sich auch im finalen Spiel zunächst die Frage stellen, was das überhaupt noch mit Resident Evil zu tun hat. Folgt Capcom hier einfach nur mit reichlich Verspätung einem modernen Horror-Trend und hat lediglich den bekannten Namen auf die Hülle gepackt, um die Verkäufe anzukurbeln? Erste Begegnungen mit der durchgeknallten Baker-Familie scheinen die Befürchtungen zu bestätigen: Statt Zombies wird man gerade zu Beginn häufig mit Familienoberhaupt Jack konfrontiert, der als unkaputtbarer Verfolger eher an Filmfiguren wie Michael Myers („Halloween“), Jason Voorhees („Freitag der 13.“) oder den Terminator erinnert. Und auch die so genannten Molded, die sich jederzeit aus schwarzem Schleim an Decken und Wänden schälen können, haben mit den schlurfenden Untoten der Vergangenheit nur wenig gemeinsam, obwohl sich der Standard-Typ dieser neuen Brut ähnlich langsam bewegt, dabei aber deutlich härter im Nehmen ist. Mit der Pistole muss man schon zahlreiche Patronen in den bedrohlichen Kreaturen versenken – am besten im Kopf, doch lassen sich auch die Gliedmaßen gezielt abtrennen. Auf eine Schrotkur reagieren die Biester zum Glück etwas allergischer. Das gilt auch für spätere Variationen, die mehr Ähnlichkeiten mit dem agilen Hunter sowie dem Schleim kotzenden Boomer aus Left 4 Dead aufweisen oder mit gewaltigen Klauen noch mehr Schaden anrichten können.

Hurra! Das erste Teil für den Zusammenbau des Flammenwerfers ist gefunden.
Hurra! Das erste Teil für den Zusammenbau des Flammenwerfers ist gefunden.

Dieser lässt sich durch eine neue Blocken-Funktion im Stil eines Prügelspiels abmildern – eine zunächst gewöhnungsbedürftige Mechanik, weil sie bisher noch nie innerhalb der Reihe zum Einsatz kam. Doch schnell wird man diese Abwehr ähnlich zu schätzen wissen wie die Arztneimittel, die man entweder fertig abgefüllt finden oder sich durch die Kombination von Zutaten selbst zusammenstellen kann. Gleiches gilt übrigens für diverse Munitionstypen oder Pillen, mit denen man kurzzeitig seine Sinne schärfen kann und alle Gegenstände in der Umgebung angezeigt bekommt.

Kommentare

Antiidiotika schrieb am
Hab mir Resident Evil 7 im Januar Sale geholt und bin insgesamt ernüchtert bis enttäuscht.
Vom Anfang bis zum Abendessen mit den Bakers ist es echt klasse, auch wenn sich hier schon ein gewaltiger Suspension of Disbelief einstellt. Mia erst im ersten Stock, dann klettert sie übers Dach rein? Die Hand wieder angetackert? Äh ja.
Vom Abendessen bis zum ersten Bosskampf ist es dann recht angenehm, allerdings muss man wissen, das Jack am besten umgangen wird, da er nur ein unbesiegbarer Bulletsponge ist.
Ab dem ersten Bosskampf bis zum Kettensägenduell wird?s dann krampfig. Die Molded fressen enorm die wenige Munition, Jumpscares sind nun weitestgehend abgenutzt. Das Krematorium Rätsel ist stuß und ein gewisses ?irgendwie wird das Haus nicht sonderlich größer? Gefühl stellt sich ein.
Der Bosskampf ist insgesamt zwar witzig, hier wird aber besonders deutlich, wie krampfig und schlecht die Steuerung ist. V(oll)R(ektal) sei dank.
Ab dann bis zum ersten Kampf mit Margerite ist es dann ganz gut, aber gleichzeitig wird der grad an Unsinn enorm. Wie kann bin in 3 Jahren ein Haus so herunterkommen? Nochmal so ein albernes Schattenrätsel? Um es mit Ethans Worten zu sagen ?Wer baut so etwas??. Warum sollte ich die Laterne suchen, warum nicht einfach ein beliebiges Gewicht hinhängen oder die andere Laterne aushängen oder das Seil durchschneiden.
Der zweite Bosskampf mit Mrs. Baker ist dann das Highlight des Spiels. Ihre Gestaltung, ihre Angriffsmuster und das Setting, insgesamt toll.
Aber, ab hier läuft das Spiel aus dem Ruder, man hat viel zu viel Munition, mehr als man sich am Anfang dafür erhofft hätte. Ein Mumienarm als Antiserum? Ein Kinderzimmer mit kleinem Mädchen, Dead Space 2 und FEAR haben angerufen, die wollen ihre guten Ideen wieder.
Der Teil mit Lucas verkommt dann komplett zum Witz, auch wenn ich das Escape Room Quiz cool fand, aber das reißt das Ruder auch nicht mehr herum. Hier merkt man dann auch letzendlich, mehr...
padi3 schrieb am
hab es gestern durchgezockt. ist nicht wie Outlast. gibt nur zwei stellen im spiel, wo man davonlaufen muss, aber man kann sich auch erfolgreich verstecken. Den Schwierigkeitsgrad fand ich am Anfang des Spiels höher, gerade den Kampf in der Garage. später hat man auch Unmengen an Vorräten in seiner RE-Kiste. Die Atmosphäre ist recht gut. Vielfältige zufällig erzeugte Polter- und Knarzgeräusche von wänden oder sonstwo sorgen für anhaltende Stimmung.
story zu beginn ist etwas seltsam, als würde sie sich nicht ernst nehmen, im Evil Dead stil, wird diese zum ende hin aufdringlich und albern und erinnert nur noch an The Evil Within 2.
über Grafik sag ich selten was, doch auf der alten PS4 ist da dieses Problem mit dem wechselt zwischen low und high Texturen. man findet so oft diese PS2-texturen, wo nicht rechtzeitig gewechselt wurde; nicht erst nach einem ladebildschirm, sondern dauernd im Spielt und kann so eine Textur dann 3 Sekunden von allen seiten erst begutachten, bis sie endlich umspringt.
Insgesamt jedoch ein gutes Spiel.
Veldrin schrieb am
Moment. Japaner entwickeln ein Horrorspiel in der Egoperspektive(!) auch für PC(!) und in einer gesunden Mischung aus Action und ruhigeren Momenten? Ja, träum ich oder was? Jetzt sagt mir noch, dass es keine RPG-Progression-Elemente gibt und kein HUD-Overload und ich schau mir das Ding echt mal an.
dobpat schrieb am
ChrisJumper hat geschrieben: ?
14.07.2017 22:18
ICHI- hat geschrieben: ?
10.03.2017 02:49
Meine größte Kritik am Spiel , wie andere auch schon beschrieben haben , ist die Spielfigur.
Der Typ ist so unbeweglich und langsam wie einer der am Stock geht und kurz vorm abkratzen ist^^
Das Spiel ist halt ein VR-Kompromiss. Nur wegen VR ist das so langsam. Generell, ist mir das spiel aber zu gruselig, trotzdem ist es in VR eine kleine Offenbarung und ich hoffe die Passen es im Zuge der PC-VR-Version auch noch mal für den PS4-Aim Controller an, so das man mit der Waffe oder den Move Controllern trotzdem noch laufen kann und Dinge untersuchen.
Kompromiss ist schlecht. Bedeutet immer in beiden Welten nicht das beste rausgeholt. Ich finde dann hätten sie besser eine eigene VR-Edition parallel rausbringen sollen. Oder in den Optionen VR modus einschaltbar, und dann ist die Bewegung und Gegner eben angepasst. So fand ich es auch(hab nur die Demo gespielt) von der Bewegung schlecht gemacht und hatte gar keine Lust mehr auf das ganze Spiel.
ChrisJumper schrieb am
ICHI- hat geschrieben: ?
10.03.2017 02:49
Meine größte Kritik am Spiel , wie andere auch schon beschrieben haben , ist die Spielfigur.
Der Typ ist so unbeweglich und langsam wie einer der am Stock geht und kurz vorm abkratzen ist^^
Das Spiel ist halt ein VR-Kompromiss. Nur wegen VR ist das so langsam. Generell, ist mir das spiel aber zu gruselig, trotzdem ist es in VR eine kleine Offenbarung und ich hoffe die Passen es im Zuge der PC-VR-Version auch noch mal für den PS4-Aim Controller an, so das man mit der Waffe oder den Move Controllern trotzdem noch laufen kann und Dinge untersuchen.
schrieb am

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