Dungeons & Dragons Online: Stormreach - Test, Rollenspiel, PC - 4Players.de

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Kaum versagte RF Online in unserem Härtetest, schon steht das nächste Online-Rollenspiel in den Startlöchern: Dungeons & Dragons Online Stormreach. Basierend auf der beliebten Pen&Paper-Vorlage sollen insbesondere echte Rollenspieler angesprochen werden. Kann  D&D Online all das halten, was es verspricht und eine Alternative zu World of WarCraft oder Guild Wars bieten?

Klassisches Regelwerk

Dungeons & Dragons Online basiert auf dem gleichnamigen Pen&Paper-Regelwerk, auf dessen Grundlage erfolgreiche Spiele wie Baldurs Gate, Planescape Torment oder Neverwinter Nights fußten. Im Gegensatz zu den gerade erwähnten Titeln schickt euch das MMORPG nicht in das bekannte Fantasy-Reich der Forgotten Realms, sondern nach Eberron in die Stadt Stormreach - sinnvoll mit Sturmkap übersetzt. Gleichermaßen kommt mit dem neuen Setting eine mechanisch-technische Komponente in die Welt: die

Alle neun Klassen im Überblick:

- Ein Dieb entdeckt und entschärft Fallen sowie verborgene Gänge, schleicht durch Dungeons und kann aus dem Hinterhalt attackieren.
- Der Barde ist ein Supporter, der seine Gruppe mit Liedern motiviert und Gegner schwächt.
- Der Kleriker setzt seine Heil-Fähigkeiten ein und kann ein wenig Kämpfen.
- Ein Magier ist in der Regel für effektive Flächenangriffe verantwortlich, kann jedoch keine Rüstungen und Schilde tragen.
- Der Hexenmeister verfügt über weniger Zauberarten als der Magier, kann sie jedoch häufiger wirken.
- Der Kämpfer kann mit allen Waffen und Rüstungen umgehen und viel Schaden austeilen sowie einstecken.
- Auch der Barbar ist ein typischer Haudrauf-Krieger, der mit Kampfrausch noch effektiver wird und bei Gefahr eine höhere Ausweich-Chance hat.
- Ein edler und rechtschaffener Nahkämpfer ist der Paladin, der Gruppenmitglieder heilen und Untote vertreiben kann.
- Der Waldläufer ist in erster Linie Fernkämpfer (mit Natur-Magie), der seinem Erzfeind mit verbesserten Fähigkeiten gegenübertritt.

Quasi-Roboter-Rasse der Kriegsgeschmiedeten (Warforged).  Zwar ist dieser Aspekt ein Teil der Eberron-Welt, dennoch ist und bleibt es Geschmackssache und mir persönlich gefällt der Roboter-Schnick-Schnack überhaupt nicht - irgendwie stört er in der klassischen Fantasy-Welt rund um Elfen, Zwerge, Halblinge und Menschen.

Charakter-Bau

Ist eure Wahl auf eine der fünf Rassen und neun Klassen (siehe Kasten an der Seite) gefallen, dürft ihr euch bei der Charakter-Erstellung loslassen. Zunächst steht die äußerliche Gestaltung auf dem Plan. Hierbei gibt es mehr Möglichkeiten als bei World of WarCraft, an die knallbunte Ausstattungs-Referenz der Marke City of Hereos reicht es nicht heran. Danach dürfen sich waschechte D&D-Haudegen die Finger lecken und ihren Charakter mit zahllosen Werten und Fähigkeiten zum Leben erwecken. Einsteiger oder Spieler, die bisher wenig mit dem D&D-Regelwerk zu tun hatten, werden schnell von der Skill-Dichte erschlagen. Zum Glück gibt es für derartige Notfälle einen Generator.

Nur eine Stadt?

Nach einem optionalen Tutorial wird euer Held nach Sturmkap verschifft. Die Stadt sowie wenige Gebiete in ihrem Einzugsbereich bilden den Schauplatz für das ganze Spiel. Und wo finden die Kämpfe gegen die obligatorischen 

Mit dem Schiff kommt ihr nach Stormreach.
Monsterhorden statt? Unterhalb der Stadt gibt es Dungeons und Tunnelsysteme noch und nöcher. Alle Dungeons sind instanziert, das heißt nur ihr bzw. eure Gruppe seid in dem Gewölbe unterwegs. Gehen andere Spieler in den gleichen Untergrund-Level, wird eine identische Kopie für sie erstellt - ähnlich wie bei Guild Wars.

Nur in der Gruppe

Von den NPCs in Stormreach bekommt ihr in gewohnter Manier Quests zugeteilt. Ein nettes Detail ist hierbei, dass der Questgeber als Dungeon Master auftritt, der die Aufgabe in eine kleine Story hüllt und jeder Klasse einige Hinweise verrät. Normalerweise könnte man sich jetzt zum Dungeon begeben und die Mission lösen, aber in D&D Online sind alle Quests so gestrickt, dass ihr mindestens eine Gruppe aus vier bis sechs Spielern braucht, um eine Siegchance zu haben. Der Versuch eine Mission auf eigene Faust zu lösen, ist meist zum Scheitern verurteilt. Eine Gruppe zum Anheuern aus computergesteuerten NPCs wie bei Guild Wars gibt es nicht. Die Quests erweisen sich außerdem als einzig echte Quelle für Erfahrungspunkte. Für das Monstertöten gibt es keinerlei Honorierung in Form von XP.

    

Kommentare

mkess schrieb am
In Solo-Spielen kommt man nicht voran? Sorry, aber das liegt eindeutig an den Fähigkeiten und den Kenntnissen der Tester, bzw. der Mangel daran. :) Und der richtigen Auswahl der NPC Begleiter. Das Regelwerk auswendig zu kennen ist auch hilfreich. ;) Bin AD&D Spielleiter....
Davon abgesehen ist es nicht sehr schwer eine Party zu finden. Besser ist es natürlich immer mit Bekannten durch Dungeons zu streifen. Verständigung und Rollenspiel ist mit dem Headset auch problemlos nebenbei möglich. ( F Taste nicht gefunden? )
Davon abgesehen ist D&D nicht (mittlerweile Casual)-WoW. Es ist dafür gedacht mit mehreren verschiedenen Klassen als Gruppe gespielt zu werden. Das ist im Grunde der Existenszweck aller AD&D Regeln. Vergleiche zwischen WoW und diesem Spiel sind so sinnvoll wie Vergleich zwischen Fischen und Fahrädern. Beide finden Online statt, beide sind CRPG, das haben sie gemeinsam. :D
Ich kenne es allerdings nur als Free to play version. Ich bin ein "Natural Born Singleplayer". Grade deswegen spricht mich dieses Spiel an. ich werde niemals in diesem Leben Abo-Gebühren für ein Spiel ausgeben. Mir reicht es, wenn ich Geld für zusätzliche Questpakete einmalig ausgebe. Singleplayer denken anders. :) Es gibt sooo viele andere Spiele, die man spielen kann, da werde ich mich doch nicht an eines binden wollen .....
Mit dem F2P Konzept spricht man eine andere Personengruppe an. Leute die Zeit haben weil sie kein WoW spielen.
johndoe-freename-80107 schrieb am
Naja...unter Pen & Paper verstehe ich was anderes als stupide durch irgendwelche dungeons zu streifen und mit anderen Spielern Monster zu töten...
Als P&P halte ich nichts von D&D... Die PC spiele sahen da schon anders aus....
aber mal im ernst... habe auf den wow account meines kumpels nen char...und da hatte ich bis jetz nie Probleme mit den richtigen leuten Rollenspiel zu machen (sogar in diesen Instanzen)..
aber bei D&D scheint das ja überhaupt nicht gegeben zu sein....
Ich stelle mir unter Rollenspiel wie gesagt etwas anderes vor als Dungeons abzuklappern und vielleicht etwas Rollenspiel in einer Taverne zu machen...
Ich warte ab bis man eine schöne stimmige welt aufgebaut hat, die zum RPGlern einläd....
ssmurf schrieb am
also die d&d idee ist nett, aber die umsetzung ist einfach mal fuer den popo.
den wuerfel in der ecke einzublenden macht da auch keinen unterschied. als rogue ists zb. unmoeglich einen backstab zu landen, ganz einfach weil die meisten mobs in den dungeons rumrennen als ob sie auf speed waeren.
nebenbei ist das kampfsystem viel zu laganfaellig.
mit einem ping ueber 60 ists schon fast unmoeglich zu blocken oder auszuweichen.
im endeffekt genau wie bei ac2, fuer ein paar std ganz lustig, aber dann wirds lahm.
btw: neverwinter nights hat mehr emotes anzubieten als ddo, das allein ist schon peinlich fuer ein online rollenspiel welches sich an p&p spieler richten soll.
johndoe-freename-94643 schrieb am
das pen&paper ein spiel von sich mit freunden trifft einer den dugeon master macht und dann abenteuer in dungeon macht...... genau das was ziel des spiels....... quasi eine plattform für d&d spieler ist online zu treffen und in einen dungeon rollenspiel zu machen...... genau so das pen&paper... für solo spieler ist das nicht..... aber dafür gibt andere kritikpunkte.... zb chat und gilden-system mehr kalssen, noch mehr von den dungeon die in raffinerte klassen-party veraussetzt.... etc......
wenn ein gute gruppe hat das sind die dungeon aber unvergleichlich....sehr genial
apro pro.... ist hier zu sehen....
http://www.gametrailers.com/player.php? ... e&type=mov
johndoe-freename-75486 schrieb am
Sagen wir es mal so, die meisten der Kritikpunkte sind nicht ganz unberechtigt, einzig die Kritik am langsamen Stufenaufstieg und der mangelnden Belohnung mit Skills etc. finde ich albern, denn erstens ist das D&D System nun mal eben so und zweitens wird man durch das Enhancementssystem geradezu überschwemmt mit Extra Buffs, denn da hat Turbine dem Charakter des durchschnitts MMOlers Rechnung getragen, dem es nur um Loot und Rewards geht (ich finde das eher blöd, aber egal). Das Spiel hat enormes Potential, aber erst nach dem jetzt schon ind den USA gestarteten Modul und vielleicht den beiden geplanten wird das Spiel richtig durchstarten.. .wenn es dann noch eine Basis gibt die groß genug ist um das Spiel überleben zu lassen (siehe AC2 ebenfalls von Turbine). Was mich am meisten stört ist, dass viele Kritikpunkte seit der ersten Betaversion raus sind, aber im Endeffekt bisher wenig passiert ist.
Mir hat das Spiel dennoch Spass gemacht, sobald man eine Gruppe gefunden hat allerdings... ansonsten kommt man sich etwas verlassen vor, ohne Gildenzugehörigkeit ist zielloses rumrennen oft an der Tagesordnung und viel Unterhaltung außer den Quests gibt es eben (noch) nicht... ich vermisse kein Craften oder sowas, aber eine "friendly" Arena, ohne XP nur zum Spass mal Teammatches machen, Bibliotheken, NPC's die ohne Quests was zu erzählen haben und andere "Kleinigkeiten" fehlen einfach, denn man muss bedenken, dass man sich mit 50 ? Grundinvestition gerade mal einen Monat erkauft... danach kostets halt eben weiter Geld und dafür sehe ich im Momnt noch nicht die Grundlagen, ein bis drei Monate braucht der echte Gelgenheitsspieler vielleicht um alles aus dem Grundprogramm zu sehen, dann gibt es ja auch schon andere Module ... für Powergamer ist das Spiel schnell vorbei, aber diese Spezies verstehe ich sowieso nicht ganz!
schrieb am

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