Carmageddon: Max Damage - Test, Rennspiel, PC - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Carmageddon: Max Damage (Rennspiel) von Stainless Games
Neue Kurse, altes Spiel
Arcade-Racer
Entwickler: Stainless Games
Publisher: Stainless Games
Release:
27.10.2016
08.07.2016
08.07.2016
Spielinfo Bilder Videos

Neuer Name, altes Spiel: Wo “Max Damage” drauf steht, ist “Reincarnation” drin. Nur um kleine Veränderungen und einen größeren Umfang hat Stainless Games seine Neuauflage des Chaoten-Rennspiels Carmageddon erweitert – und die haben Besitzer der Letzteren sogar kostenlos erhalten. Im Test vergleichen wir Max Damage mit der im Sommer veröffentlichten Konsolenfassung und mischen uns außerdem in die US-amerikanische Präsidentschaftswahl ein.



Das Renn- und Rempelspiel

Carmageddon ist kein Rennspiel. Doch, natürlich: Man kann Runde um Runde absolvieren, um als Erster durchs Ziel zu rauschen. Genau so gut könnte man aber die komplette Konkurrenz einfach schrottreif rammen oder sämtliche Passanten überfahren, sie sprengen, in Wände schnipsen und was das politisch völlig unkorrekte Spiel sonst noch hergibt. Die entsprechenden Werkzeuge sammelt man auf oder kauft sie mit erspieltem Geld – weil das genau wie die Sofortreparatur des Fahrzeugs gehörig aufs Konto schlägt, ist sogar eine interessante Prise Taktik mit von der Partie.

Und immerhin hat die Anzahl fataler Hilfsmittel nach Carmageddon: Reincarnation spürbar  zugenommen. Neu ist z.B. eine Art Strahl der Erlösung, der Fußgänger unter einem gesungenen “Halleluja” in den Himmel hebt – und
Rempeln oder rasen? Im klassischen Carmageddon hat man die Wahl.
Rempeln oder rasen? Im klassischen Carmageddon hat man die Wahl.
anschließend auf den harten Boden der Tatsachen plumpsen lässt. Neu sind außerdem zahlreiche Strecken, auf denen jetzt noch dazu Rad- und Rollstuhlfahrer an der Stoßstange drapiert werden. “Die grenzenlose Enthemmung, völlig entkoppelt von Anstand und Berufsverkehr, wirkt erlösend”, hatte ich im Test zu Reincarnation geschrieben. Und das trifft auf Max Damage praktisch unverändert zu.

Von der Pistensau zum Angsthasen

Bis auf das Einstreuen der neuen Umgebungen und Fahrzeuge hat sich weder an der Karriere noch an den Onlinewettkämpfen für bis zu sechs Spieler etwas verändert, die man über verschiedene Parameter an eigene Vorlieben anpasst. Das nahezu identische Menü unterstreicht das Motto „Inhaltserweiterung statt neues Spiel“.

Solo klappert man noch immer eine kleine Reihe Wettkämpfe in beliebiger Reihenfolge ab, bevor man die nächste kleine Reihe spielen darf. Das spornt nach wie vor an, weil man den klassischen Modus als Massenmörder, Pistensau
Wahlkampf mal unpolitisch

Der zum Haare raufende Kampf um den Posten des US-amerikanischen Präsidenten ist auch an den Entwicklern von Carmageddon nicht vorbei gegangen - folgerichtig präsentiert Stainless in der PC-Version von Max Damage drei Optionen: Trumped-Up, Hillaryious und Mass Debate.

Spielerische Neuerungen bieten diese allerdings nicht, denn sie ersetzen die Passanten lediglich durch Modelle von Donald Trump, Hillary Clinton oder Figuren beider Kandidaten. Besonders unterhaltsam ist der politische Beitrag nicht.
oder Rennfahrer beenden kann, während andere Wettkampfarten die Karriere auflockern: Mal fährt man als Erster zehn markierte Passanten über den Haufen, mal nimmt man so lange wie möglich vor sämtlichen Konkurrenten Reißaus.

Bedauerlich finde ich nur, dass man Max Damage selbst dann komplett von vorn beginnt, wenn man Reincarnation bereits weit gespielt hatte. Wenigstens im freien Modus hätten im Quasi-Vorgänger freigespielte Strecken zur Verfügung stehen können, in der Karriere außerdem zuvor erbeutete und gepimpte Autos.

Gute Nacht!

Technisch ist Carmageddon jetzt immerhin endlich dort, wo das die Neuauflage zu ihrer Veröffentlichung hätte sein sollen: Die Ladezeiten halten sich endlich in
Wer will, legt sich mit Donald Trump, Hillary Clinton oder beiden an.
Wer will, legt sich mit Donald Trump, Hillary Clinton oder beiden an.
Grenzen und das Geschehen fließt vielleicht nicht bombenstabil, aber doch weitestgehend flüssig über den Schirm - dies ist auch ein deutlicher Fortschritt zu den nicht ganz 30 Bildern der Konsolenfassungen. Schnelle Wagen sind mir zwar immer noch eine ganze Nummer zu instabil, grundsätzlich ist das Spielgefühl am PC aber genau dort, wo es sein sollte.

Eine kleine spielerische Neuerung erleichtert außerdem das Zerdeppern anderer Boliden, denn deren Fahrer nicken nach entsprechenden Remplern neuerdings kurz weg. Sternchen zeigen ihren bedröppelten Zustand an – ein guter Zeitpunkt, um Anlauf zu nehmen und mit Schmackes nachzusetzen. Wer das mit Reincarnation noch nicht getan hatte, obwohl es ihn oder sie nach schwarzhumoriger Albernheit dürstet, der sollte das spätestens jetzt tun!

Kommentare

Ups, da gab es wohl ein Problem.
schrieb am

Facebook

Google+