Assassin's Creed Origins - Test - 4Players.de

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Assassin's Creed Origins (Action) von Ubisoft
Alles auf Anfang
Action-Adventure
Entwickler: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Release:
27.10.2017
27.10.2017
27.10.2017
Spielinfo Bilder Videos
Hat man Assassin’s Creed im letzten Herbst vermisst? Eigentlich nicht. Insofern war es offensichtlich eine gute Entscheidung, dass man sich für Assassin’s Creed Origins mehr Zeit gelassen hat, um viele Steine umzudrehen und alte Mechaniken auf den Prüfstand zu stellen. Ob dies positive Auswirkungen zeigt und ob die nach Angaben von Ubisoft größte offene Welt, die man bisher erschaffen hat, dem Vorhaben hilft, die Meuchelmörder-Bruderschaft auf frische Pfade zu führen, klären wir im Test.

Kreative Pause genutzt?

Seit der Premiere von Assassin’s Creed im November 2007 ist jedes Jahr für die jeweils aktuellen Systeme  ein neuer Teil der Spieleserie erscheinen - mit wechselndem Erfolg. Das lag auch an der Risikobereitschaft, wenn es um die Einarbeitung neuer Elemente sowie der Ausarbeitung der Charaktere und der für viele Spieler unwichtigen Gegenwartsgeschichte ging. Was einst mit Altair und seinem Meuchlerleben zur Zeit der Kreuzzüge begann, führte mit Ezio ins Europa der Renaissance. Später ging es in die amerikanische Unabhängigkeit, die Karibik, Frankreich zur Zeit der Revolution oder das industrielle Zeitalter Englands. Der Kampf zwischen der "Assassinen-Bruderschaft" und den "Templern", dessen mechanischer Kern im Wesentlichen aus einer Studie hervorging, wie man Prince of Persia modernisieren könnte, hat seit Xbox-360-Zeiten eine Erfolgsgeschichte sondergleichen geschrieben.

Platzhalter.
Im ägyptischen Assassinen-Alltag muss man mit einer Fülle von Bildschirm-Symbolen auskommen. Immerhin kann man sie in vier Stufen abschalten - eine Anzeigen-Individualisierung fehlt allerdings.
Ich habe die Assassinen vom Start weg begleitet. Doch nachdem Ubisoft mit Unity und vor allem Syndicate irgendwie den Faden verloren und sich einerseits auf bekannte, aber mittlerweile redundante Elemente konzentierte,  während andererseits mit neuen Elementen eher eine Verschlimmbesserung stattfand, hatte ich vor zwei Jahren eine Schaffenspause gefordert. Dass sich Ubisoft für Assassin’s Creed Origins tatsächlich von dem jährlichen Turnus abkehrte und dem Team mehr Zeit gab, hat sicherlich nichts mit meinem Vorschlag zu tun. Doch ich nehme es dennoch wohlwollend zur Kenntnis. Zumal man hier nicht nur erneut einen neuen Helden etabliert, sondern sich auch so weit in der Zivilisation zurück wagt wie in noch keinem anderen Serienableger. Dabei bleibt man sich aber insofern treu, dass man historische Ereignisse und Figuren kompetent sowie größtenteils überzeugend mit fiktiven mischt.

Die Wiege der Zivilisation

Assassin’s Creed Origins versetzt den Spieler nach Ägypten zur Zeit der Pharaonen, genauer: In das Zeitalter von Cleopatra. In der Rolle des Medjai  Bayek (eine Eliteeinheit, die im Dienst von Städten, Personen oder Institutionen steht), wird man zunächst mit einem persönlichen Schicksalsschlag konfrontiert, als sein Sohn von abtrünnigen Priestern getötet wird. Der darauf folgende Rachefeldzug führt Bayek und seine Frau Aya (ebenfalls eine Medjai) nicht nur durch ein riesiges Ägypten von Alexandria bis zu den Pyramiden Gizehs. Während man u.a. für Cleopatra auf ihrem Weg zum letzten weiblichen Pharao Aufträge erledigt oder Seite an Seite mit Cäsar kämpft, lernt man die Ursprünge der Templer kennen, die hier noch unter einem anderen Namen in Erscheinung treten. Aber sie sind wie die Antagonisten, die man schon mit Altair, Ezio & Co verfolgt hat, bereits damit beschäftigt, Edensplitter zu jagen und die Geheimnissen der "Alten" zu entschlüsseln. Cleopatra ist es auch, womit der Grundstein für das gelegt wird, was sich später zur Bruderschaft der Assassinen entwickelt. So ist Ägypten nicht nur die Wiege der
Platzhalter-Bild und -Text, damit korrigiert werden kann.
Es gibt innerhalb des aus dem Action-Rollenspiel à la Witcher 3 entliehenen Kampfsystem auch Bosskämpfe wie gegen diesen wild gewordenen, schwer gepanzerten Elefanten.
Zivilisation, sondern auch die Geburtsstätte für eines der interessantesten Fraktionsduelle der modernen Videospielgeschichte. Das alles wird ansprechend erzählt und zu großen Teilen überzeugend inszeniert. Dies war schon immer eine der Stärken der Serie. Und daran hält man hier glücklicherweise fest.

Zudem bin ich erfreut, dass die für mich von Teil 1 an wichtige Gegenwartsgeschichte bzw. die Verknüpfung mit den historischen Assassinen eine positive Rückkehr feiert. Die abtrünnige Abstergo-Agentin Elysa, die mit einem Eigenbau-Animus nicht nur in Bayek, sondern auch seine Frau Aya schlüpft (mit der man auch Seeschlacht-Missionen à  la Black Flag erleben darf), ist eine sehr interessante Figur. Und ihre Erlebnisse wirken im Serienzusammenhang kohärenter als alles, was man seit Black Flag mitmachen musste. Gleichzeitig markiert Origins einen mechanischen Neubeginn. Viele Elemente, die die Serie von Beginn an erst auszeichneten und schließlich die Stagnation markierten, wurden über Bord geworfen. Zur unverrückbaren DNS der Serie scheint allerdings weiterhin zu gehören, dass man Türme oder andere Aussichtsplattformen erklimmen muss – was wie das Klettern im Allgemeinen nach wie vor unkompliziert und mit Halbautomatiken weitgehend gefahrlos von der Hand geht. Angesichts der Änderungen, die ansonsten im Umfeld stattfanden, ist das bei aller Kritik, die ich in den letzten Jahren angesichts dieser starren sowie drögeren Mechanik geäußert habe, aber dennoch ein nettes Überbleibsel aus der Assassin’s-Creed-Vergangenheit. Doch drumherum hat man sehr viele Elemente und Mechaniken auf den Prüfstand gestellt, überarbeitet oder ausgetauscht.


Kommentare

habib84 schrieb am
@Mods: Aber der richtige Ort, um seitenlang ideologisch motiviert über Publisher-Praktiken zu diskutieren (wohlgemerkt Publisher, die gar nix mit AC:O zu tun haben!) scheint das hier zu sein? Da lese ich persönlich lieber Offtopic-Gelaber, dass sich wenigstens noch inhaltlich mit Spielen auseinandersetzt.
Auch für dich gilt: Kritik und Verbesserungsvorschläge an die Moderation kann gerne per PN an einen von uns oder das Team gerichtet werden, oder im entsprechenden Anregungsboard verfasst werden. Verwarnt. - gez. Oynox
Wortgewandt schrieb am
Aber hier auch noch den verantwortlichen Mod öffentliche anzumachen geht zu weit und wird verwarnt.
Damit kann ich leben. Meinen Text als KRAM abzustempeln, gehört genauso verwarnt!
Ihr wollt ein professionelles Spieleforum für erwachsene Spieler darstellen und führt es wie ein privates Hobby-Unternehmen. Das ist bitter. Und mich nun zu brandmarken und Dinge einzufordern, die ich eher von Euch erwarte, zeugt von keiner besonders gescheit geführten Diskussionskultur, mein Freund. Also, Füsse still halten und mal geschmeidig durch die Hose atmen, bevor du mich hier schulmeistern möchtest!
User ein drittes Mal verwarnt und demtsprechend beurlaubt. Wie gesagt, nächstes mal darfst du deine Kritik gerne an entsprechend berechtigter Stelle einbringen, aber nicht sonstwo (wie zum Beispiel hier). gez. Oynox
Wortgewandt schrieb am
Offtopic-Kram entfernt. Hier ist sicher nicht der richtige Ort, um religiös motivierte Vater/Mutter-Bilder zu diskutieren. Vielen Dank, Supabock
WOW! Das ist das Bizarrste, was ein Forenadmin sich bisher erlaubt hat. Einen Post - losgelöst vom Inhalt - zu löschen, ohne den Bezug zum Thema herzustellen - Wahnsinn. Absoluter Wahsinn. Dümmste Zensur in Reinkultur. Und dazu eine derart primitive Stellungnahme, dass man annehmen könnte, ein 16jähriger Hobby-Autor kontrolliere sein privates Forum.
Edit: Und dann wurde das Thema nicht mal verschoben, sondern einfach gelöscht.
Meine Ursprungsfrage war lediglich, ob jemand "Gott" Vater nennt. Das war kontextbezogen gefragt und passte absolut zum Thema. Sowas als religiös motiviert abzustempeln und damit zu zensieren - regelrecht obszön.
Nächstes Mal schickst du deine Einwände oder Verbesserungswünsche zur Moderation entweder per PN an einen anderen Moderator, ans Team oder lässt Feedback im entsprechenden Anregungsboard da. Man kann darüber auch noch einen zivilisierten Diskurs führen. Aber hier auch noch den verantwortlichen Mod öffentliche anzumachen geht zu weit und wird verwarnt. - gez. Oynox
Wortgewandt schrieb am
Offtopic-Kram entfernt. Hier ist sicher nicht der richtige Ort, um religiös motivierte Vater/Mutter-Bilder zu diskutieren. Vielen Dank, Supabock
monkeybrain schrieb am
Sindri hat geschrieben: ?
13.11.2017 10:52
monkeybrain hat geschrieben: ?
12.11.2017 23:04
Du hast sinngemäß geschrieben, dass dich persönliche Schicksale von hunderten Mitarbeitern privater Konzerne einen Kericht kümmern. Leute wie du und ich, die nun einmal wo angestellt sind. Diese Aussage finde ich etwas menschenverachtend und, angesichts der Tatsache, dass du Konzernverantwortliche wegen ihrer menschenverachtender Einstellung zum Profit kritisiert, auch pharizäerisch.
Sollte ich dabei etwas falsch verstanden haben, tut es mir natürlich leid und nehme es zurück.
Nene du hast es schon richtig verstanden. Wenn ich ein Computerspiel kaufe, denke ich nicht über jedes einzelne menschliche Schicksal, welches dahinter steht. Juckt mich nicht die Bohne.
Hat einen normalen Kunden nicht zu interessieren. Wenn du das als menschenverachtend siehst, dann kann ich nur davon ausgehen, daß du gar nicht weisst was wirklich menschenverachtend ist. Und das ist viel trauriger.

Lies vielleicht mal meine ganzen Posts und nicht immer nur die Facetten, die du zitierst. Schließlich habe ich ja auch nicht verlangt, dass du deine Kaufentscheidung darauf fußen sollst, oder wo siehst du das? Die persönlichen Schicksale der Mitarbeiter wurden als Folge für wirtschaftliches Risiko angeführt, als ein Beispiel, warum Unternehmen dieses Risiko gerne minimieren. Es ging darum aufzuzeigen, dass es...
schrieb am

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