Redeemer - Test, Action, PC - 4Players.de

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Redeemer (Action) von Gambitious Digital Entertainment
Mönche und Mutanten
Action
Entwickler: Sobaka
Release:
01.08.2017
Spielinfo Bilder Videos
Man könnte jetzt die Geschichte von Vasily aufrollen, eines ehemaligen Elite-Soldaten, der sich vor 20 Jahren in ein Kloster zurückgezogen und seinen Frieden gefunden hatte, bevor das neue Zuhause von ruchlosen Verbrechern überfallen wird. Aber wozu? Zum einen dient die Geschichte nur als Zierwerk und ist nicht umwerfend originell, zum anderen dreht sich das Spiel ohnehin nur um die Action. Und wie der Test zeigt: Die hat es durchaus in sich!

Können statt Knopfdrücken

Vasily benötigt keinen Crash-Kurs, um sich daran zu erinnern, wie er leichte und schwere Angriffe ausführt. Natürlich zeigen Einblendungen anfangs an, wie er welche Schläge und Tritte ausführt. Faktisch beherrscht er aber von der ersten Sekunde an sämtliche Fähigkeiten – der Spielwitz liegt darin zu lernen, wie man sie richtig einsetzt. Und hat man das einmal raus, kommen natürlich immer mehr und immer trickreichere Gegner hinzu. Gefällt mir! So wird mein Alter Ego nicht deshalb stärker, weil das Programm eine weitere Taste freischaltet, sondern nur dann, wenn ich
Das Kampfsystem ist nicht kompliziert, bietet aber viele Feinheiten, darunter heimliches Ausschalten und brutale Finisher.
Das Kampfsystem ist nicht kompliziert, bietet aber viele Feinheiten, darunter heimliches Ausschalten und brutale Finisher.
mir echte neue Fähigkeiten aneigne.

Redeemer ist ja kein komplexer Tanz auf Tasten oder Knöpfen. Vasily hat neben leichten und schweren Attacken aber interessante Finessen auf dem Kasten, mit denen er Gegner z.B. entwaffnet und deren Gewehre anschließend selbst nutzt. Er drückt Feinde außerdem auf in Wänden verankerte Haken, schmeißt Stühle nach ihnen, erledigt sie sogar lautlos von hinten und kontert Angriffe, falls man im richtigen Augenblick den Block aktiviert.

Gesundheit für Kills

Vor allem in Gruppen sind Gegner dabei gefährlich, weil ihm die einen oft auf die Pelle rücken, während die anderen aus der Distanz schießen. Und allzu groß ist seine Gesundheitsleiste nicht. Umso besser, dass er einen Teil davon wiederherstellt, indem er Feinde durch Finisher tötet. Das geschieht entweder an den Objekten der Umgebung oder indem er eine bestimmte Taste drückt, nachdem er sie ausreichend geschwächt hat. Überlegtes Vorgehen wird also belohnt; ein wildes Malträtieren der
Schade, dass man durch viele monotone Korridore laufen muss.
Schade, dass man durch viele monotone Korridore laufen muss.
Angriffstasten bringt gar nichts.

Schade nur, dass ausgerechnet größere Widersacher und Bosse relativ leicht zu durchschauen und zu besiegen sind. Stören deren Helfer, sind die natürlich eine Gefahr. Für sich genommen sind die dicken Brocken allerdings nicht ganz so schwer wie ich es mir gewünscht hätte.

Minimap? Überflüssig!

Und auch die Kulisse ist ein zweischneidiges Schwert, denn während die überraschend Science-Fiction-lastige Umgebung durchaus gut aussieht und manche Finisher mit coolen Zeitlupen in Szene gesetzt werden, rennt man doch ständig durch die gleichen Gänge und Räume. Hin und wieder gabelt sich der Weg über wenige Meter auf, alles in allem rennt Vasily aber durch monotone Schläuche. Interessante Geheimnisse entdeckt er dabei nicht, offene Areale ebenso wenig. Gerade die hätten dem Spielgefühl aber mehr als gutgetan.

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