The Evil Within 2 - Test - 4Players.de

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The Evil Within 2 (Action) von Bethesda Softworks
Mystery-Thriller statt Survival-Horror
Survival-Horror
Entwickler: Tango Gameworks
Release:
13.10.2017
13.10.2017
13.10.2017
Spielinfo Bilder Videos
The Evil Within 2 spielt sich so gar nicht wie sein Vorgänger. Statt Survival-Horror in einem klaustrophobischen Albtraum zu erleben, darf man eine ebenso halboffene wie halbgare Spielwelt besuchen, die den Horroraspekt oftmals vermissen lässt. Doch dafür punktet das Spiel als famos inszenierter Mystery-Thriller an anderer Stelle …

Kein Survival-Horror

The Evil Within 2 unterscheidet sich sehr von seinem Vorgänger. The Evil Within ist ein herausforderndes Survival-Horrorspiel, das durch klaustrophobische und hochgradig dreckige Schauplätze mit verstörender Inszenierung, stetigem Munitionsmangel und einem vergleichsweise fußlahmen Hauptcharakter für Nervenkitzel und massig Atmosphäre sorgte - ganz zu schweigen von dem erstklassigen Kreaturendesign und tollen Tempowechseln. Nicht so überzeugend waren Story, Charakterzeichnung, Technik, Trial-&-Error und die Gegner-KI. Michael hatte in seinem Test das Gefühl, alles schon einmal woanders in besserer Form gesehen zu haben.

In The Evil Within 2 darf man zwar erneut einem albtraumhaften STEM besuchen, aber diesmal sind die Vorzeichen anders, denn der Survival-Horroraspekt will sich nicht richtig einstellen - höchstens Survival wird auf dem schwersten Schwierigkeitsgrad durch hartnäckige Gegner und chronische Munitionsarmut geboten; Horror köchelt allerdings auf Sparflamme.
Selbst ein gigantisches Kameraobjektiv mit Tentakeln mit Firmament schafft es nicht, dass die offene Kleinstadt-Welt bedrohlich wirkt.
Selbst ein gigantisches Kameraobjektiv mit Tentakeln am Firmament schafft es nicht, dass die offene Kleinstadt-Welt bedrohlich wirkt.
Der zweite Ausflug von Sebastian Castellanos ist vielmehr ein Mystery-Psycho-Thriller mit eng am Körper klebender Kamera, einer überraschend starken sowie persönlichen Story, vielen Horror-Einlagen und Korridor-Walking-Simulator-Anleihen. Wenn Sebastian Castellanos durch die virtuelle Realität schleicht, schießt und nach Lily schreit, fühlt sich das wirklich anders als beim ersten Teil an. Ist das jetzt schlecht? Jein! Es ist eine Frage der Erwartungshaltung ...

Im Limbo der Albtraum-Matrix

Seit dem ersten Teil sind mehrere Jahre vergangen. Hauptcharakter Sebastian Castellanos glaubt, dass seine Tochter Lily tot ist, da er sie nicht aus einem brennenden Haus retten konnte. Er wird von Schuldgefühlen und den Erinnerungen an den ersten Ausflug in die STEM-Welt geplagt. STEM ist eine Art virtuelle Realität im Matrix-Stil. Der Verstand einer Person bildet den Kern einer simulierten, virtuellen Welt und andere an STEM angeschlossene Personen können diese Welt betreten. Im ersten Teil war der psychisch auffällige Ruvik der Kern (Beacon-Nervenklinik), die dementsprechend bizarr ausfiel und von ihm kontrolliert werden konnte. Im zweiten Teil hat Mobius, eine geheime Untergrundorganisation mit Allmachtsphantasien, Lily als STEM-Kern auserkoren, weil sie rein und unschuldig ist. Dass seine Tochter noch lebte, wusste Sebastian nicht und nur deswegen ließ er sich von Kidman dazu breitschlagen, ihnen in einer Notlage zu helfen, denn - wie sollte es anders sein - geriet die STEM-Simulation mit Lily als Kern völlig aus den Fugen.
Im Limbo zerbricht der Traum von Union. Nun steht die persönliche Geschichte im Vordergrund.
Im Limbo zerbricht der Traum von Union. Nun steht die persönliche Geschichte im Vordergrund.
Die geschaffene Welt "Union" bricht langsam auseinander und jeder halbwegs durchgeknallte Geisteskranke will sich Lily bemächtigen, um zunächst die virtuelle und dann die echte Welt zu kontrollieren. Und weil Sebastian unbedingt seine Tochter retten will und schon STEM-Erfahrung hat, begibt er sich wieder in die High-Tech-Badewanne.

In der mit einem Schuss Inception angereicherten Horror-Matrix trifft Sebastian auf einige freundlich gesinnte und durchaus klischeebeladene Unterstützer (z. B. Torres als taffe Soldatin mit furchtbarer Synchro), auf zwei zentrale Hauptgegenspieler und ein überraschendes Wiedersehen mit persönlicher Note, das aus Spoiler-Gründen nicht erwähnt werden soll. Mehr als die erste Hälfte beschäftigt sich der dauerfluchende Detective mit dem durchgeknallten Fotographen Stefano Valentini, der als gezeichneter Kriegsfotograf einen Faible dafür hat, den bluttriefenden Moment des Todes auf Fotos in einer Zeitschleife festzuhalten. Der zweite Profibekloppte ist Theodore Wallace, ein selbsternannter Anführer eines religionsähnlichen Kults mit Inquisitionsphantasien. Beide können STEM und teilweise ihre Bewohner manipulieren ...

Kommentare

CryTharsis schrieb am
padi3 hat geschrieben: ?
22.10.2017 20:44
[...]
Pack den letzen Absatz doch bitte in einen Spoiler-tag. Es ist nervig genug, dass man bereits im Review Spoiler vorfindet.
padi3 schrieb am
Der Nachfolger von TLoU wird wahrscheinlich setzen auf: offenere Spielwelt, mehr Waffen und einen Fähigkeitenbaum. Und ich hoffe sehr, dass mir die letzten beiden Dinge erspart bleiben.
Aber kommen wir zu TEW2. Durchgespielt und ein paar (meist negative) Punkte zusammengefasst.
- Fähigkeiten werden hier bereits zu Zweigwegen geformt. Für mich bitte keine Rollenspielelemente! Die verteilen hier sogar grünen Schleim für den Spielefortschritt. Idioten.
- zusätzlich jetzt noch roter Schleim dabei und sinnlose "hochwertige Waffenteile". Aber Wozu?
- zu viele Waffen, besonders der Flammenwerfer ist dumm und auch noch viel zu groß geraten.
- Ressourcenbedarf für Pistolenmunition zu hoch im Vergleich zu Schrot und Scharfschützengewehr. Dadurch wird die Pistole fast nutzlos. Den Trottel will ich sehen, der sich das auf Alptraum herstellt.
- Ressourcenbedarf für das Maschinengewehr vermutlich auch zu hoch, hab ich jedoch (eben deshalb) nicht benutzt. Man hätte auf diesen Herstellungsquatsch verzichten sollen.
-Munitionskapazität durch Taschen lässt sich zu weit ausbauen, auch die für Heilung. Zudem schleppt man hier noch die Ressourcenreserven mit sich rum. Wird der dritte Teil dann ein Shooter werden?
- Büsche bieten zu gute Versteckmöglichkeit, weil sie weder wackeln noch Geräusche machen
- Hitboxen versagen. Erst war ich mir unsicher und dachte, dass die Hitboxen so knapp gesetzt sind, dass Streifschüsse nicht gezählt werden. Doch als ich dann der MesserWitch nach einem Schleichangriff gleich zweimal mit der Schrotflinte ins Gesicht geschossen hab und die nichtmal dabei gezuckt, bin ich mir sicher: Dieses Spiel bescheißt mich um meine Trefferquote - bitte Patch!
- nerviges Deckungssystem. Wozu braucht ein Zombiespiel ein Deckungssystem! Verlassen der Deckung wird zum schnellen Deckungswechsel uminterpretiert und dieser Depp läuft evtl....
Todesglubsch schrieb am
curry-meister hat geschrieben: ?
22.10.2017 13:41
naja ich empfand es am ende schon auffällig. wo bei ich die komischen bewegungen unpassender fand. patter theoder zB der immer seine rechte hand so komsich nach vorne schwingt wie ,, jo, bro,,.
Ich fand den Man in Black ja schlimmer. Offenbar gehört es zu den Mobius-Protokollen mit seiner Hand zu fuchteln, wenn man Reden schwingt.
curry-meister schrieb am
ja, meinte die animationen :) vorallem wenn die asudaueranzeige alle ist. das sieht so besch... aus. naja, das spiel ist bei mir sowieso durch. habs gestern gott sei dank nach 30h beendet.
schrieb am

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