Blitzkrieg: Burning Horizon - Test, Strategie, PC - 4Players.de

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Taktik-Fans und Echtzeit-Strategen beklagen sich momentan über unzureichende Kost. Neben Afrika Korps vs. Desert Rats ist in diesem Jahr noch kein ansprechendes Spiel auf den Markt gekommen. Aber nun steht die Stand-Alone-Erweiterung Blitzkrieg: Burning Horizon bereit und wir verraten euch im Test, ob sich ein Griff zum Spiel lohnt!

Mit Rommel in die Wüste

Blitzkrieg: Burning Horizon ist eine Stand-Alone-Erweiterung zu Blitzkrieg – d.h., ihr braucht für die Schlachten im Zweiten Weltkrieg nicht das Hauptprogramm. Der Kern des Spiels ist die 18 Missionen lange Einzelspieler-Kampagne rund um die Schlachten von General Rommel. Dabei verschlägt es euch in die Ardennen, nach Sizilien, nach El Alamein und Tobruk.

Irgendwie sah Afrika Korps vs. Desert Rats wesentlich besser aus!

Die Missionen sind aufwändig und zugleich abwechslungsreich gestaltet. Manchmal müsst ihr einfach nur gegnerische Punkte erobern oder Feinde vernichten; ein anderes mal Verteidigungsstellungen errichten oder gar Aufklärungsarbeit leisten, Gegenangriffe führen und Luftlandungen meistern. Das Design der Einsätze kann sich durchaus mit dem Hauptprogramm messen, denn die Aufträge erfordern komplexe Taktiken, viel strategisches Feingefühl und das Gelände muss ebenfalls klug genutzt werden. Rush-Angriffe ohne vorherige Planung führen schneller ins Jenseits als ihr Blitzkrieg sagen könnt.

Neue Truppen braucht das Land

Der Schlüssel zur Lösung der Missionen liegt aber nicht nur in der taktischen Planung, sondern ebenso in der Kombination der verschiedenen Einheitenklassen. Apropos Einheiten: In Burning Horizon dürfen Freizeit-Generäle rund 56 neue Truppen begrüßen, die vor allem dem Szenario angepasst wurden. So findet ihr auf deutscher Seite beispielsweise die diversen Wüstenkämpfer des Afrika Korps.
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Neben dieser ausufernden Kampagne, bei der manche Missionen schon mal über eine Stunde dauern können, gibt es noch acht Einzelspieler-Gefechte, die in Japan sowie im fernen Russland spielen. Passend dazu gibt es natürlich entsprechende Kampfvehikel wie Chi-Ha-Panzer oder die Zero-Jagdflugzeuge.

Mehr Intelligenz tut gut

Die künstliche Intelligenz der computergesteuerten Feinde hat sich im Vergleich zu Blitzkrieg deutlich verbessert: So greifen die Gegner nun konsequenter durch und bestrafen jede noch so kleine Schwachstelle in euren Reihen. Teilweise kann sogar beobachtet werden, wie sich gewisse Einheiten zurückziehen, um sich neu zu formieren und dann wieder zurückzuschlagen. Durch die gute KI werden die ohnehin schon anspruchsvollen Missionen noch fordernder.

So und jetzt überrennen wir die Panzer mit unseren Bonus-Fußtruppen?! Toller Plan?!

Grafisch hat sich gegenüber dem Hauptprogramm kaum etwas verändert - lediglich einige neue Gebäude, Einheiten und Landschafts-Modelle sind hinzugekommen. Dennoch sieht man der Engine ihr Alter an, da vor allem die fitzeligen Fußtruppen ziemlich hässlich aussehen. Ansonsten hat sich am Modellbau-Look der Welt nichts verändert. Die Soundkulisse überzeugt ebenfalls nicht vollkommen, dazu düdelt die Musik mit viel zu wenig Qualität im Hintergrund - schon fast MIDI-Mukke würde man meinen, während die Soundeffekte deutlich knalliger sind. Bei der Sprachausgabe ist besonders das Fehlen von gesprochenen Briefings ein großer Kritikpunkt. Die Einheiten-Kommentare sind übrigens gerade noch zu ertragen.

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