Spellforce: The Breath of Winter - Test, Strategie, PC - 4Players.de

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Mitten im Sommer möchte euch das Team von Phenomic in die kalten Arme von Väterchen Frost schicken: Breath of Winter nennt sich das Add-On zum Strategie-Rollenspielmix Spellforce, das mit zahlreichen neuen Gegenständen und einer umfangreichen Kampagne lockt.

Vollpreisfutter?

Eines muss man Phenomic lassen: Die neue Kampagne schlägt vom zeitlichen Umfang her so manches Vollpreisspiel. Satte 40 Stunden auf zwölf Inseln warten auf Abenteurer, die mit einem frisch erstellten Recken starten. Das Heldendasein wird von der Pike auf gelernt, denn hochstufige Veteranen aus Spellforce haben keinen Zutritt. Dafür lacht die Aufrüstseele: Über 150 neue Items, neun Ausrüstungs-Sets à la Diablo und einige Dutzend neuer Helden, darunter auch erstmals nicht-menschliche, sind mit von der Partie.

Und die Welt von Eo hat einen schlagkräftigen Runenkrieger bitter nötig: Ein wild gewordener Drache namens Aryn Frostweber, der eigentlich seit Jahrhunderten schlief, will plötzlich das ganze Land mit seinem Eishauch in den ewigen Winter stürzen. Damit die mächtige Echse ihre Pläne nicht verwirklichen kann, müsst ihr also fleißig kämpfen und Quests lösen.

Viele Dialoge treiben die Story voran - leider ohne Mimik oder Lippenbewegungen.

Das ist jedoch Knochenarbeit: Einsteiger dürften angesichts der immensen Gegnermassen, die oftmals schnell und aggressiv die Basis attackieren arg ins Schwitzen kommen – der Schwierigkeitsgrad ist schon auf der normalen Stufe so happig, dass man seine Truppen optimal einsetzen muss. Schade ist, dass man dem schuppigen Ungetüm nicht kooperativ den Garaus machen kann: Der neue Multiplayerteil ist bloß ein questloses Hack`n´Slay mit zufallsgeneriertem Monsteraufgebot, aber ohne Zwischensequenzen – im LAN oder über das Internet spielbar.__NEWCOL__Spannende Kampagne

Im Vergleich zur zähen Spannungskurve in Spellforce punktet die Kampagne zunächst mit einer dichteren Story, die zügiger Fahrt aufnimmt und mehr Überraschungen in petto hat.

Entweder ihr kümmert euch um jeden Wert selbst, oder ihr wählt vorgefertigte Helden mit automatisiertem Aufstieg.

Die abenteuerlichen Etappen werden von Zwischensequenzen verknüpft, bieten jede Menge Dialoge und einen Batzen gemeiner Intrigen. Da mutiert so manch williger Helfer plötzlich zum hinterhältigen Verräter...

Die Aufgaben sind abwechslungsreich, die Laufwege kürzer, die Händler und Teleporter großzügiger verteilt. Auch das Inventar trägt dank automatischer Sortierfunktion zum komfortableren Spiel bei.

Doch trotz des glänzenden Render-Intros und der interessanten Geschichte wird man auf seiner Reise nicht so gefesselt, wie man es aus reinen Rollenspielen wie Neverwinter Nights oder Gothic 3  kennt.

Auch an die gewitzte Story-Dramaturgie von Age of Mythology oder WarCraft 3  kann dieses Add-On nicht herankommen. Dafür fehlt es dem Protagonisten an Emotionen, und dafür bleiben die NPCs in den Zwischensequenzen einfach zu blass. Insgesamt hat die Geschichte jedoch einen klaren Schritt nach vorne gemacht. Und immerhin bringen später die gigantischen Endgegner noch monströse Farbe ins Abenteuer.

Kommentare

4P|T@xtchef schrieb am
Cabal2k hat geschrieben:ich glaube du hast ein Problem: Du liest nicht richtig

Es könnte aber auch sein, dass du nicht "richtig" schreibst. :wink:
Mal ernsthaft: Wir werden in Sachen GC2 und SF nicht auf einen Wertungsnenner kommen. Klar hat GC2 grafische Schwächen im Texturbereich, aber das Gesamtbild ist so famos, dass es meine 90er-Marke locker erreicht hat. Alles weitere zum Thema sollte der Test beantworten.
Cabal2k schrieb am
und schon wieder missverstanden, ich glaube du hast ein Problem: Du liest nicht richtig. Mir ist egal welche Wertung GC2 bekommt, meinetwegen können es 99% Gesamtwertung sein.
Was unwirklich wirkt ist halt das es in allen Bereichen genau 90% bekommt, daran merkt man das sich derjenige (in diesem fall du) zu sehr von dem Spielspass hat beeinflussen lassen. Denn 90% ist die Grafik nie und nimmer Wert, auch der Sound nicht. Denn 90% heißt Spitzenwert und den erreicht die Grafik von GC2 nie und nimmer, dazu sind viel zu viele Sachen schlecht (s.o.).
Und ich habe niemals die 90 zu 78 kritisiert sondern nur die Grafikwertung, da Spellforce 82 und GC2 90 von dir bekommen hat, was total unrealistisch ist und nur das wiederspiegelt was ich dir versuche die ganze Zeit zu erklären.
Ich schlage vor das du in Zukunft mal richtig liest was die Menschen hier so schreiben, dann kommen nicht solche Nonsens Antworten dabei raus wie du sie hier gibts. Antworten auf Fragen die garnicht gestellt wurden braucht nämlich kein Mensch!
In diesem Sinne
C2k
4P|T@xtchef schrieb am
Cabal2k hat geschrieben:Das kann man sehen wenn man sich deinen Ground Control 2 Test durchliest und sich anschließend direkt dem Spellforce -Addon Test hingibt! GC2 in allen Bereichen genau 90%...

Der Vergleich der beiden Titel ist natürlich unfair. Aber wenn es denn sein muss, um den Wertungsunterschied zu erklären: Das Spellforce-Add-On verhält sich zu Ground Control 2 wie eine Ente zu einem Seeadler. Eben wie 78 zu 90.
Cabal2k schrieb am
Na das hast du jetzt wohl mal wieder falsch verstanden (wie der Seitenhieb auf Gothic 3).
Ich meinte nicht das die Grafikwertung in die Endwertung mit einfließt sondern das du (anscheinend) einer derjenigen bist, die wenn sie ein Spiel spielerisch nicht gutfinden auch die Grafik runtermachen....und umgekehrt. Das kann man sehen wenn man sich deinen Ground Control 2 Test durchliest und sich anschließend direkt dem Spellforce -Addon Test hingibt! GC2 in allen Bereichen genau 90%...tststs
In Diesem Sinne
C2k
4P|T@xtchef schrieb am
Cabal2k hat geschrieben:Im übrigen sollte ein guter Tester wenn ihm ein Spiel nicht gefällt das nicht in der Grafikwertung wiederspiegeln

Das Add-On scheiterte nicht aufgrund einer schwachen Grafik an der 80er-Marke, sondern aufgrund der spielerischen Mängel. Ein Wertungskasten-Vergleich führt immer in die Irre - das Fazit und die Kontrapunkte sind da aussagekräftiger.
schrieb am

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