CSI: Miami - Test, Adventure, PC - 4Players.de

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Point&Click-Adventure
Entwickler: 369 Interactive
Publisher: Ubisoft
Release:
13.01.2004
Spielinfo Bilder Videos
Wieder einmal ist es an der Zeit, seine Latex-Handschuhe aus dem Schrank zu nehmen und den TV-bewährten Spurensuchern der CSI zu helfen. Doch dieses Mal verschlägt es euch nicht nach Las Vegas, sondern zum Spin-Off-Team nach Miami. Hat das sonnige Florida größere Chancen, die Adventure-Fans zu begeistern?

Auf der Suche nach dem Spielspaß

Leider hat sich das Team von 369 nur damit beschäftigt, Optik und Benutzerführung einer leichten Überholung zu unterziehen und das Gameplay aus den Las Vegas-Vorgängern 1:1 übernommen.
Außer an den Tatorten haltet ihr euch zumeist im Labor auf, um die Beweise auszuwerten.
Und damit bleibt trotz der verbesserten Benutzerhilfe der Spielspaß wieder einmal auf der Strecke.
Denn während ihr einen Fall nach dem anderen abarbeitet, verfahrt ihr immer nach Schema F: Schauplätze besuchen, Indizien sammeln, die Indizien im Labor untersuchen, ggf. Verhöre führen und dann wieder von vorne. Leider schleichen sich dabei immer wieder Spielspaß-Bremsen ein.

Nehmen wir z.B. die Indiziensuche: Anstatt den Spieler mit Logik zu fordern, reicht es im Prinzip aus, jeden Pixel auf dem Bildschirm mit dem Mauszeiger abzufahren, um Zugänge zu weiter führenden Locations oder Beweise zu finden. Und dann geht es nur noch darum, das geeignete Werkzeug auszuwählen, um den Beweis zu sammeln. Fans knackiger Rätselnüsse werden nicht gefordert.

Mit den vollkommen linear ablaufenden Verhören, die frei nach dem Motto "Alles-oder-Nichts" aufgebaut sind, hat man sich ebenfalls eine Chance genommen, den Spieler atmosphärisch einzubinden. Habt ihr die nötigen Beweise gesammelt, klickt ihr euch durch die Gesprächszeilen, bis der Verdächtige endlich gesteht. Habt ihr nicht alles, was ihr braucht, um ihn (oder sie) dingfest zu machen, geht das Gespräch so lange nicht weiter, bis ihr den nötigen Beweis vorzeigen könnt – auf Dauer extrem eintönig.

Nach einer erfolgreichen Fingerabdruck-Analye bekommt ihr Informationen über Verdächtige - interessant, aber spielerisch belanglos.
Wenigstens die Fälle an sich sind thematisch interessant: Wieso z.B. hat der tote Alligator auf dem Golfplatz einen halben Arm im Maul? Wie konnte der DJ-Besitzer von dem Scheinwerfer erschlagen werden? Doch trotz allem fehlt CSI Miami genau wie den Kollegen aus Las Vegas einfach das letzte Quentchen Seele, das es für eine Zielgruppe jenseits blutiger Adventure-Anfänger interessant machen würde.

Altbackene Technik

Obwohl an der Menüführung gefeilt wurde und die gesamte Optik einem leichten Tuning unterzogen wurde, hängt die CSI-Serie immer noch der Adventure-Konkurrenz hinterher. Die Gesprächsanimationen gehen in Ordnung, doch Umgebungen und allgemeine Animationen beschränken sich auf des Wesentliche und machen wenig her. Daher ist es auch keine Überraschung, dass sich CSI Miami mit einem sparsamen Hardware-Hunger präsentiert.
Wie bei den Vorgänger-Titeln aus Las Vegas kann einzig die Akustik auf breiter Linie überzeugen: Die (englischen) Original-Sprecher der Serie hauchen ihren virtuellen Ebenbildern Leben ein, schaffen es aber nicht, den Figuren wirklich Charakter zu geben. Unterstützt von sparsam eingesetzter Original-Musik entsteht hin und wieder sogar Atmosphäre, die auch durch die kleinen Filme gefördert wird, die ab und an eingespielt werden.

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