Legion Arena - Test, Strategie, PC - 4Players.de

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Strategie
Entwickler: Slitherine
Publisher: Black Bean
Release:
08.11.2005
Spielinfo Bilder Videos
Mit seinen antiken Strategiespielen konnte Slitherine Software trotz Achtungserfolgen wie Spartan die Fans nicht vollends begeistern. Das soll sich nun mit dem bei Black Bean und CDV erschienenen Legion Arena ändern, das große Schlachten wie Clusium, Cannae und Alesia wieder aufleben lässt. Als römischer oder keltischer General führt ihr eure Armee zum Sieg. Warum es auch dieses Mal nichts mit dem großen Erfolg wird, verraten wir euch im Test.

Schlacht um Schlacht

Jeder fängt mal klein an, so auch die Römer: In einer endlosen Abfolge von Schlachten zimmert ihr ein Weltreich.
Das Römische Reich wurde bekanntlich nicht an einem Tag errichtet. Die Legionen aus der Stadt am Tiber haben viele Jahrhunderte gebraucht, bis sie 272 v.Chr. schließlich den italienischen Stiefel unter ihrer Kontrolle hatten. Danach ging die Eroberung jedoch vergleichsweise flott voran, denn innerhalb von nur zwei Jahrhunderten wurde der gesamte Mittelmeerraum römisch. Das ewige Hin und Her dieser Operationen wird auch bei den scheinbar endlosen Schlachten der römischen Kampagne deutlich, die eine von drei Feldzügen in Legion Arena darstellt. Zusätzlich könnt ihr noch auf Seite der Kelten kämpfen, die ihr euch jedoch leider erst mühsam durch das Beenden der römischen Missionen freispielen müsst, was ganz schön lange dauert. Die dritte Kampagne ist das kurze Tutorial mit den Stämmen Latiums. Sonst gibt es keine weiteren Schlachten, etwa in einem freien Modus. Zu mehreren könnt ihr auch im LAN oder Internet gegeneinander kämpfen.

Wenig prickelnde Feinde

Während ihr bei Rome: Total War von Anfang an gegen prominente Feinde wie gut organisierte Karthager, beinharte Mazedonier oder kampfwütige Gallier antretet, trefft ihr bei Legion Arena zunächst auf kaum bekannte Gegner wie die italienischen Stämme der Äquer, Volsker oder Sabiner, von denen die Etrusker noch das bekannteste Volk sein dürften. Die meisten davon sind auch auf dem höchsten der drei Schwierigkeitsgrade nicht gerade schwer zu besiegen, da sie nur über mit Mistgabeln ausgestattete Bauern und Leichtbewaffnete ohne eigene Reiterei verfügen. Das liegt aber auch daran, dass die KI der Feinde außer Ansturm oder Abwarten wenig drauf hat. Habt ihr euch dort erst durchgebissen, müsst ihr in berühmten Schlachten z.B. gegen die Gallier in Italien, die Griechen unter Pyrrhus von Epirus oder die Karthager unter Hannibal euren Mann stehen. Wer all diese Gegner hinter sich lässt, kann schließlich mit Julius Caesar am Gallischen Krieg teilnehmen.

Zu den Waffen!

In diesem Bildschirm stellt ihr die Truppen auf und legt grob eure Taktik fest. Links seht ihr Gestrüpp, das nur Leichtbewaffnete betreten sollten.
Vor jeder Schlacht läuft eine ähnliche Prozedur ab. Ihr kommt in den wenig schmucken Aufstellungsbildschirm, wo ihr auf dem meist quadratischen Schlachtfeld neben den eigenen auch die Positionen der Feinde seht. Hier könnt ihr die Soldaten verschieben und bestimmt deren Formation, die zu archaischen Zeiten nur in offensiv, defensiv und ausgeglichen unterteilt sind. Je mehr Kriegserfahrung eure Kohorten bekommen, desto ausgefeilter werden auch die wählbaren Aufstellungen, zu denen dann auch Keilform oder Quadrat zum Schutz gegen Kavallerie zählen. Dann könnt ihr noch festlegen, ob eure Truppen vorwärts stürmen oder stehen bleiben sollen. Auch das Gelände spielt eine gewisse Rolle, da jede Einheit ihre bevorzugte Landschaftsform hat: Die schwere Infanterie fühlt sich nur im offenen Gelände wohl; die Reiterei hat etwas gegen Wälder und Morast. Erfahrung, Technik und Moral bringen fast immer den Sieg. Die richtige Taktik ist daher eher zweitrangig.

Während des Kampfes

Eure Hastati halten die Linie wie echte Römer. Im Hintergrund fliehen die Elefanten des Feindes in Panik. Vielleicht schreckt sie ja die Magergrafik.
Die im Vergleich zu Rome Total War unspektakulär inszenierten Schlachten laufen stets nach gleichem Muster ab: Ist der Feind nahe genug, werfen die Mannen ihre Wurfspieße (Pila), um dann wild vorzustürmen, wovon auch Fernkämpfer wie Bogenschützen und Velites nur sehr schwer abzubringen sind. Anders als bei früheren Spielen von Slitherines Legion-Reihe könnt ihr dieses Mal auch Befehle während der in Echtzeit ablaufenden Kämpfe erteilen. Allerdings sind die Befehle begrenzt, so dass ihr erst einige Zeit warten müsst, bis der Balken wieder oben ist und die Einheit erneut bereit ist, was sich mit steigendem Drill verkürzt. Ihr solltet euch überlegen, wen ihr wohin schickt. Von entscheidender Bedeutung ist dabei auch der General, der in seinem Umkreis nicht nur die Truppen anfeuert, sondern auch dafür sorgt, dass ihr rascher wieder Befehle erteilen könnt. Es ist also gut, wenn der Legat im Getümmel dabei ist - wird er allerdings getötet, ist das wie bei Rome ein Schlag für die Moral eurer Armee. Kurz vor der Niederlage könnt ihr die Funktion "letztes Aufbäumen" verwenden, die vielleicht die Schlacht noch kippen kann. Nur für einen Sieg bekommt ihr nämlich Geld, Ruhm und Erfahrung; Verlierer bekommen hingegen einen neuen Versuch.
                   

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