ANNO 1701 - Test, Strategie, PC - 4Players.de

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"Das erfolgreichste deutsche Spiel geht in die dritte Runde", so schallt es aus eher mäßig gelungenen Fernsehwerbespots zu ANNO 1701. Da bleibt nur zu hoffen, dass alle guten Dinge tatsächlich "Drei" sind und sich die neuen Entwickler nicht zu stark am verbuggten Vorgänger ANNO 1503 (4P-Wertung: 78%; ohne Patch) orientiert haben. Wie gut ist der Aufbauspaß aus deutscher Produktion?

Evolution statt Revolution

Über drei Monate haben die neuen Entwickler bei Related Designs und die alten Haudegen bei Sunflowers über das Grundkonzept von ANNO 1701 debattiert. In Zusammenarbeit mit der Anno-Community wurden z.B. viele 1503-Anleihen über Bord geworfen - das war schon mal eine gute Idee, wie wir finden. Denn anstatt immer mehr in Richtung Echtzeit-Schlachten abzudriften, besinnt sich ANNO 1701 endlich auf die wahren Stärken des kultigen ersten Teils: Aufbaustrategie und Wirtschaftssimulation. Kriegerische Konflikte bei der Eroberung der Neuen Welt finden zwar ebenfalls statt, nehmen aber nur einen kleinen Stellenwert ein.

Endloser Spielspaß ohne Kampagne?

Versunken in den Tiefen des Ozeans ist eine storygeführte Kampagne: es gibt keine. Aber das ist bei einem Aufbauspiel zu verschmerzen, das ohnehin kaum erzählerische Tiefe erreichen kann - was einfach am Genre liegt, denn es geht um zahllose Landeroberungen ohne Helden. Stattdessen gibt es zehn Szenarios mit kleinen Aufgaben, verstrickt in Mini-Erzählungen wie "Abreise von einer Vulkaninsel" bis hin zum Schmieden eines 

Zum neuen Dorfzentrum müssen alle Einwohner Zugang haben. Außerdem bekommt ihr dort sofort Feedback, wenn in der Siedlung etwas nicht stimmt.
"Piratenpaktes". Diese Missionen legen schrittweise beim Schwierigkeitsgrad zu, vor allem wenn ihr direkt nach dem guten Tutorial mit den Aufgaben startet.

Der Kern von ANNO 1701 ist das Endlosspiel, das ihr frei konfigurieren könnt. Ähnlich wie bei Civilization bestimmt ihr vorab die Weltgröße, legt die Inseltypen fest und lasst euch an fortgeschrittenen Optionen wie "Naturkatastrophen", "Pest", "Feuer", "Piraten", "Königin", "Freier Händler" oder "Neutrale Völker" aus. Bei den Computergegnern habt ihr die Wahl zwischen einem Dutzend virtuellen Persönlichkeiten, die allesamt ihre eigenen Vorlieben, Vorgehensweisen und Schwierigkeitsstufen haben. Wählt ihr z.B. Agatha von Thielen oder Hendrik Jorgensen als einen der drei Feinde aus, habt ihr es mit leichten Gegenspielern zu tun. Eine größere Herausforderung wären Fürst Igor Yegorov oder Madame Nadasky, die eine aggressive Expansion anstreben. Jeder der Zwölf hat also eine eigene Persönlichkeit, die mit ihren Kommentaren den Aufbau-Alltag auflockert. So verteilt Agatha von Thielen gerne Lobeshymnen bei der Besiedlung neuer Inseln, während andere Charaktere gleich meckern oder ihre

Downloads & Videos

Download: Demo (781,2 MB)

Video: E3-Trailer (Laufzeit: 4:53 min)
Video: Trailer 2 (Laufzeit: 2:27 Min.)
Video: GC-Trailer 06 (Laufzeit: 3:02 Min.)
Video: Titelmusik (Laufzeit: 2:36 Min.)
Video: Logenaktivitäten (Laufzeit: 1:02 Min.)

Geringschätzung kundtun. Nichtsdestotrotz ist die Intelligenz der Gegenspieler durchaus  gelungen, selbst die harmlosen Gestalten breiten sich fix aus und fiesere Persönlichkeiten schnappen euch schon mal gute Inseln vor der Nase weg bzw. besiedeln sie mit euch.

Spätestens jetzt solltet ihr diplomatisch aktiv werden und mit den anderen Leuten entweder "Frieden oder einen Handelsvertrag schließen", "Bündnisse schmieden", "Tribut fordern" oder den "Krieg erklären". Außer diesen rudimentären Funktionen bleibt euch allerdings nicht viel Handlungsspielraum in der Diplomatie. An Civilization IV kommt Anno auf politischer Ebene nicht heran.

  

Kommentare

johndoe803702 schrieb am
Die Vorgänger waren ja auch mist, erst ab 1701 wusste das ganze zu gefallen.
elCypress schrieb am
Taristos hat geschrieben:Habe das Spiel nun seit gut zwei Wochen und bin fasziniert... Muss dazu sagen, dass ich bisher nie wirklich was von Strategiespielen gehalten hab, geschweige denn Aufbau-/Wirtschaftsstrategie.
Die alten Anno Teile sprachen mich nie besonders an, da ich eben eine Abneigung gegen Strategiespiele gehegt habe. Nun hat sich alles zu 360° gedreht, Anno ist eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe. Unglaublich wie die Zeit vergeht, noch mehr als bei einem Rollenspiel, wovon ich großer Fan bin/war ;D
Anno 1701 ist ein klasse Spiel und freue mich schon auf den Multiplayermodus :)

das kenn ich...
Taristos schrieb am
Habe das Spiel nun seit gut zwei Wochen und bin fasziniert... Muss dazu sagen, dass ich bisher nie wirklich was von Strategiespielen gehalten hab, geschweige denn Aufbau-/Wirtschaftsstrategie.
Die alten Anno Teile sprachen mich nie besonders an, da ich eben eine Abneigung gegen Strategiespiele gehegt habe. Nun hat sich alles zu 360° gedreht, Anno ist eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe. Unglaublich wie die Zeit vergeht, noch mehr als bei einem Rollenspiel, wovon ich großer Fan bin/war ;D
Anno 1701 ist ein klasse Spiel und freue mich schon auf den Multiplayermodus :)
fallen devil schrieb am
also:
AMD Athlon 64 X2 5200+
2046MB RAM
Ati Radeon X1700 FSC
Vista 32Bit
Mainboard: ka weiß nicht was deas ist^^
hab dann mal nen test gemacht. Die Temperatur von der Grafikkarte geht innerhalb von 5 in so auf 110°C. Ich kann aber Gothic 3 problemlos spielen.
thx
johndoe869725 schrieb am
Das kann 1000 Gründe haben. Wenn der Rechner sonst stabil läuft, wird es irgendein spezifisches Problem mit der Demo sein. Versuch in diesem Fall einfach mal die Grafiktreiber zu erneuern, das hilft gelegentlich. Wenn du einen AMD Dualcore (garantiert unter 5ghz) hast, mach den AMD Dual Core Optimizer drauf. Wird zwar wahrscheinlich nicht an dem liegen, macht das System aber insgesamt stabiler.
Wenn alle Spiele nach einer gewissen Zeit so abstürzen, kann es theoretisch auch ein Hardwareproblem sein. Aber wie bereits gesagt, das kann 1000 Gründe haben.
PS. Wenn du ein technisches Problem hast, ist es sinnvoll, dass du deine komplette Recherkonfiguartion postest. Damit meine ich: CPU (vor allem den Typ, nicht allein die Geschwindigkeit), Arbeitsspeicher, Grafikkarte (ganz wichtig) und Mainboard. Ohne diese Infos ist es oft schwer bei solchen Problemen zu helfen.
schrieb am

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