Half-Life 2: Episode 1 - Test - 4Players.de

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Ego-Shooter
Entwickler: Valve
Publisher: Electronic Arts
Release:
kein Termin
30.05.2006
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos
Achja, Half-Life 2: Das Shooter-Meisterwerk, das die Spielergemeinde nach Jahren des Bangens und Wartens wie ein Tornado überrollt und in Begeisterungsstürme versetzt hat – auch uns war Valves Software-Mithril satte 93 Prozentpunkte wert! Der Nachfolger, der eigentlich keiner ist, erscheint jetzt über zwei Jahre verteilt in drei Episoden – und wir haben die erste davon gründlich unter die Lupe genommen.

Nach der Explosion ist vor der Explosion

Wir erinnern uns: Am Ende von Half-Life 2  hat Gordon Freeman dem miesen Dr. Breen die Hölle heiß gemacht und die Combine-Zitadelle gerade mit einer gigantischen Explosion in die Luft gejagt – als auf einmal die Zeit anhielt, der mysteriöse G-Man aus dem Nichts ins Bild trat, Gordon für seine Arbeit lobte und das Spiel vorbei war.

Episode 1 fängt genau da an, wo Half-Life 2 aufgehört hat.
Episode 1 schließt direkt an diese Ereignisse an: Nach einem geheimnisvollen Intermezzo mit einem Videobild von Dr. Breen, dem G-Man sowie einigen Vortigons befinden sich Gordon, Alyx und ihr Roboter-»Hund« Dog mysteriöserweise außerhalb der Zitadelle. Allerdings sind sie nicht außer Gefahr – der Reaktor steht kurz vor der völligen Zerstörung, was von der näheren Umgebung in nicht viel mehr als einen Batzen atomarer Krümel übrig lassen würde. Das muss verhindert und ein Weg aus City 17 hinaus gefunden werden! Eine kurze Action-Einlage sowie einen gut gezielten Autowurf seitens Dog später stehen Dr. Freeman und Alyx in den schwelenden Überresten der Zitadelle und müssen sich erstmal zum Kern durchschlagen. Auf dem Weg dahin begegnen sie zwar einigen Combine-Soldaten, aber auch allerlei simplen Puzzles im Zusammenhang mit der Gravity Gun. Kurz darauf werden die beiden getrennt und Gordon, dem verfluchten Schutzanzug sei Dank, ist im Reaktorkern auf sich allein gestellt. Klingt verwirrend? Macht euch nix draus, nach leider nur knapp vier Stunden Spielzeit werden noch mehr Fragezeichen um euren Kopf schwirren, denn die Story kommt wie in HL2 kaum in Fahrt, ihr bekommt bestenfalls kryptische Brocken hingeworfen, aus denen ihr euch wie gehabt selbst den Rest zusammenspinnen müsst – Fragen werden keine
Alyx ist den größten Teil des Spiels an eurer Seite, die anfangs sehr starke Gravity Gun ebenfalls.
beantwortet, dafür aber umso mehr neue gestellt. Das Ganze kulminiert in einem wirklich lästigen Prä-Finale, bei dem man durch dauerndes Hin- und Hergerenne für eine Gruppe City17-Flüchtlinge den Babysitter spielen darf. Danach gibt's noch den nicht überraschenden Endgegner und das war's – natürlich nicht ohne einen fiesen Cliffhanger sowie einen kurzen Teaser für Episode 2  zu hinterlassen.

Episode 1 ist dankbarerweise ein selbständiges Add-On, HL2 wird zum Start also nicht benötigt – wohl aber Steam, welches wie gewohnt untrennbar mit dem Seriencode des Games verbunden wird. Wie von HL2 bekannt, wird nach der Installation und der Registrierung erstmal ordentlich aktualisiert – bei den überlasteten Servern zum Start eine durchaus mühselige und zeitaufwändige Angelegenheit. Neben dem Add-On liegen auch noch die bekannten Mehrspielervarianten HL2 Deathmach und HL Deathmatch Source bei – installiert ihr alles, solltet ihr vorher die Platte aufräumen, da laut Anzeige lässige zwölf Gigabyte Platz gefordert werden!

Das kenne ich doch! Alles?

Episode 1 besteht aus fünf Kapiteln, die euch von der Zitadelle zum Bahnhof von City 17 rennen lassen – Fahrzeuge gibt es dieses Mal nicht. Dafür ist die gute Alyx bis auf wenige Ausnahmen ständig an eurer Seite, kommentiert das aktuelle Geschehen, reißt Witzchen, braucht gelegentlich eine starke Schulter zum Anlehnen, öffnet Türen, programmiert Rollminen um – und ist nicht nur fast unverwundbar, sondern auch mit ihrer Waffe teuflisch schnell! Gelegentlich übernimmt sie sogar die Position des Scharfschützen, während Gordon sich durchschlägt, oder verlangt von uns, dass wir im Dunkel mögliche Ziele mit unserer Taschenlampe

Doom 4? Resident Evil 5? Nein, ihr tummelt euch nur sehr oft in rabenschwarzen Gebäuden!
anleuchten, die sie dann ausschaltet. Ab und an wird es sogar ganz kuschelig, wenn sich Rebellenkämpfer an eure Seite gesellen. Da das Add-On in City 17 spielt, sind fast alle Umgebungen vertraut – zwar wurden keine Levels recycelt, aber das generelle Umfeld ist bis auf eine neue Location (ein Krankenhaus) bekannt. Allerdings gibt dieses Mal weitaus weniger frische Luft zu sehen als gehabt – geschätzte 90% des Spiels finden in teilweise zappendusteren Gebäuden statt – scheinbar wollte Valve den Survival Horror-Aspekt von HL 2 mehr betonen oder hat ein paar Mal zu oft Doom 3 gespielt, jedenfalls kommt eurer Taschenlampe jetzt weitaus mehr Bedeutung zu als üblich. So viel Bedeutung gar, dass Alyx kichernd »We've really gotta talk to Dr. Kleiner about getting a new battery for that flashlight!« zum Thema Haltbarkeit der Batterie los wird.

           

Kommentare

konsolero schrieb am
Warscheinlich meint er das Soundstottern,was ein Problem der Engine ist.
Ansonsten, mal auf Viren scanen, defragmentieren und die neusten Treiber laden.
Welche Auflösung spielst du?
andreasg schrieb am
Spielst du mit AntiAliasing? Wenn ja schalts aus!!!
Ansonsten ist was defekt oder du hast nen Virus oder so oder was weiß ich. Ferndiagnosen sind immer schwer. :wink:
johndoe-freename-104476 schrieb am
[b]Hi, ich hätt da mal ne frage und würde mich freuen wenn ihr mir weiter helfen könntet. Undzwar ruckelt Half-Life 2 Episode 1 sogar in den niedrigsten Einstellungen aufen meinem Sytem(P4 2,8 GHZ, GeForce 7600 GT, 1 GB Ram) derbst. Vielen dank schon im Vorraus.[/b]
johndoe-freename-98202 schrieb am
Ich habe das Spiel für umgerechnet 16? über Steam gekauft. Ich konnte es sofort nach der Veröffentlichung spielen. Weder hatte ich Probleme mit Steam, noch konnte ich irgendeinen Fehler in dem Spiel ausmachen. Nach 7 Stunden Spielzeit konnte ich den Abspann über mich ergehen lassen. Wer natürlich auf "Easy" spielt und einfach nur durch "Episode One" durch rennt ist natürlich schnell fertig.
Die Animationen und die Grafik (besonders die Beleuchtung) sind mir sehr positiv aufgefallen.
Nun noch einige Kritik am Test:
"größtenteils sehr düstere Levels"
Was ist bitte daran schlecht?
"sehr kurz"
Es ist eine von drei Episoden. Sicher ist es nicht so lang wie ein Vollpreisspiel. Es kostet dafür aber auch wesentlich weniger. Die Spielzeit aller Episoden beträgt ca. 25 Stunden. Der Preis ca. 50? (16? je Episode).
"Story wird kaum fortgeführt"
Den Dialogen im Spiel sollte man schon Bedeutung schenken.
"wenige neue Inhalte"
Noch mehr Waffen, noch mehr Gegner, mehr Tuningmöglichkeiten und mehr Bump-Mapping auf den Texturen. Sind das nicht die Dinge die die modernen Spiele kaputtmachen?
"häufige und lange Ladezeiten"
Kann ich persönlich nicht bestätigen.
"langweilige deutsche Sprachausgabe"
Wer Steam auf Deutsch stellt ist selbst schuld. Die englische Synchro ist dagegen weiterhin auf sehr hohem Niveau.
"schweigsamer, profilloser Held"
Da hat jemand das Spielprinzip eindeutig nicht verstanden. Man soll sich mit dem Hauptcharakter identifizieren. Deshalb gibt es auch keine "Cutscenes" und deshalb spricht Gordon Freeman nicht.
schrieb am

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