Age of Pirates: Caribbean Tales - Test, Rollenspiel, PC - 4Players.de

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Akella sorgt seit jeher für stetigen Nachschub an recht guten Piraten-Rollenspielen, wie Spiele wie Fluch der Karibik, Age of Sails 2 oder Sea Dogs beweisen. Auch dieses Jahr könnt ihr wieder mit Age of Pirates: Caribbean Tales in See stehen, um unter schwarzer Flagge die Karibik unsicher zu machen. Langsam scheint der Wind allerdings abzuflauen, der sonst den Spielspaß auf Kurs hielt.

Welle nimmt ab

Piraten waren beim Film jahrelang in etwa so out, wie es heute in Hollywood waschechte Cowboys sind, sofern sie nicht gerade schwul wie in Brokeback Mountain sind. Niemand konnte sich vorstellen,
Das Spiel kann nicht vom abebbenden Piratenboom profitieren. Das Prinzip ist einfach zu altbacken, es fehlen frische Ideen.
dass je wieder ein echter Piratenfilm gedreht wurde. Dann schlug Fluch der Karibik ein und alles wurde anders. Auf die Welt der Games ist das nur zum Teil übertragbar, da Spiele wie Pirates! oder Monkey Island dafür sorgten, dass Seeräuber stets ein Thema waren. Natürlich wurde der Film mit Jonny Depp auch versoftet, wofür wiederum Akella sorgte.

Nach Fluch der Karibik 2 und der Neuauflage von Pirates! hat die Seeräuberwelle allerdings ihren Zenit überschritten. Die versammelte Marketingmaschinerie hat es wieder einmal übertrieben, weshalb viele inzwischen die neue Lust an dem Thema der Freibeuter verloren haben. So schafft es Age of Pirates nur bedingt, mich an den Rechner zu locken, um abermals den Jolly Roger zu hissen. Obwohl der bei Playlogic erschienene Genre-Mix ein gehöriges Maß an Freiheit bietet, wie ihr an Flotte, Ruhm und Geld gelangen wollt. Als Pirat, Händler oder Sklaventreiber.

Viel Bewährtes

Das Spiel beginnt wie alle Rollenspiele mit der Auswahl eures Charakters, der immerhin auch weiblich sein kann. Ansonsten gibt es kaum was zu bestimmen, da typische Attribute wie Fechten, Handelskunst oder Navigation bereits feststehen. Wie ihr den Kapitän im Spiel ausbaut, liegt in eurer Hand, da ihr die Erfahrungspunkte nach dem Aufstieg selbst verteilen dürft. Hinzu kommen Spezialfähigkeiten wie etwa leichtes Lernen. Euer Geschick könnt ihr auch durch das Anheuern von Offizieren verbessern, die in der Taverne warten jedoch teuer sind. Teuer sind auch die bessere Waffen, Fernrohre und Ausrüstung, die ihr für euren Piraten erwerben könnt.

Da steht ihr nun mitten in der schmucken 3D-Siedlung der Kolonialzeit des 17. Jahrhunderts und wisst
Pirat in der üblichen Leveltretmühle aus Ausrüsten, Kapern und Verkaufen.
nicht recht, was ihr anfangen sollt. Doch wer schon einmal ein solches Spiel gespielt hat, wird sich dunkel erinnern. Es geht eigentlich immer um dasselbe: Mannschaft anheuern, Schiff ausrüsten und Kaperbrief holen. In See stechen, Schiffe ausplündern und Ladung verchecken. Alles schon gesehen und hundert Mal gespielt, auch wenn ihr dieses Mal noch schmuggeln und mit Sklaven handeln könnt. Hilfreich sind die Leute mit Ausrufezeichen auf dem Kopf, die Tipps für euch parat haben. Ein Tutorial fehlt allerdings.

Dafür gibt es einen Multiplayer übers Internet oder LAN, bei dem ihr gegen andere menschliche Freibeuter antreten könnt. Leider krankt das Spielen im Internet wieder mal wie so oft bei kleinen Titeln daran, dass es kaum Spielpartner gibt, die sich mit euch auf See wagen wollen. Das Ganze hinterlässt daher eher den Eindruck einer Alibifunktion, die man halt haben muss.
                    

Kommentare

Soraldor schrieb am
ratzinger hat geschrieben:...warum werden solche spiele bloss überhaupt entwickelt bzw gepublished?
Auf diese Frage kann die Computerbild Spiele eine Antwort liefern ;)
hoene schrieb am
schönen guten tag könnte mir vll einer weiterhelfen ich stecke in der story fest ich hab den piraten könig getötet und soll irgendwie nen schach spiel mit der schwester da im spiel machen die frage ist nur wo genau muss ich da hin??
johndoe-freename-78582 schrieb am
also ich bin mit 32 definitiv kein kiddie mehr und ich kann für mich sagen, das ich das game sehr gut finde
es muss nicht immer ein extrem tiefgründiges spiel sein, muss nicht immer ein stupides ballern sein um spielspass zu haben
und für leute, die keinen high end rechner ihr eigen nennen und dir piratenspiele mögen, ist das game ideal...
sicherlich gibt es spiele die eine fast schon epische spieltiefe (ich denke da an morrowind oder gothic haben), sicherlich gibt es spiele die eine bessere, realistischere grafik haben, aber es gibt auch leute, die spiele wie age of pirates mögen und ich zähle mich da dazu
GermanDad schrieb am
so ein spiel ist entwickelt worden weil es (vorallem in osteuropa) eine große fangemeinde für diese spiele gibt. dort ist das spiel schon seit 1 oder 2 jahren auf dem markt, hat dort aber einen anderen namen, irgentwas mit "Corsair".
es wird hier auf den westeuropäischen markt wohl auch nur gebracht um die harten fans vom alten SeaDogs oder dem neueren Pirates of the Carribean etwas neues zu bieten, da vorallem letzeres noch eine große fangemeinde hat die das spiel mit mods stetig erweitern.
diverse hier negativ gedeutete punkte wie z.b. die nicht vorhandene story oder die sterilen städte sind vorallem dadurch entstanden das akella hier sehr stark auf wünsche der fangemeinde eingegangen ist, und die wollte vorallem keine story!!!
bei PotC war alles so fest an der story verankert und genau das wollten die fans nicht, sie wollten eine freie spielumgebung. das andere hauptaugenmerk wurde auf die seegefechte gelegt.
natürlich kommt so ein spiel bei einem spieletest nicht so gut weg weil es halt dem allgemeinen spieler nicht so viel spass macht, aber in der fangemeinde wird das spiel weggehen wie geschnitten brot :)
johndoe-freename-101326 schrieb am
ich habs auch ne zeit lang (3 tage?) gespielt und fand es wirklich traurig. die seeschlachten waren anfangs nicht zu meistern, die steuerung an land empfinde ich als grässlich (gamepad: hat echt spaß gemacht die tasten einzeln zu belegen...) und die kurzen schiff-entern-einlagen waren auch nichts interessantes.
dabei hab ich noch nie fluch der karibik 1 gespielt...
schrieb am

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