Knights of the Temple 2 - Test, Action, PC - 4Players.de

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Action-Adventure
Entwickler: Cauldron
Publisher: Atari
Release:
27.10.2005
31.01.2006
05.01.2006
Spielinfo Bilder Videos
Vor eineinhalb Jahren versuchte Knights of the Temple: Infernal Crusade einen Frontalangriff auf die von Enclave belagerte Hack&Slay-Szenerie. Jetzt kehrt der Kreuzritter zurück und zeigt der Konkurrenz, wo der Preishammer hängt. Denn für 20 Euro gibt es keine günstigere Alternative für einen Kreuzzug - oder doch?

Höllisch "gute" Story

Oh, nein! Ein Tor zur Hölle steht offen! Nicht schon wieder, denken sich die Mönche im Kloster und schicken kurzerhand den Kreuzritter Paul de Raque los, um die Hölle wieder zu versiegeln. Obwohl seine Frau mal von Dämonen besessen war, weiß der Held genau, was zu tun ist. Er muss bloß "das Auge", "das Schwert" und "den Schlüssel" finden, um die Welt zu retten. Na, wenn es weiter nichts ist…

Wo möchten Sie denn hin?

Wie ihr euch sicher denken könnt, liegen die mächtigen Artefakte nicht zusammen in einer Kiste. Nein, sie schlummern verstreut in der Mittelalter-Welt - und zwar an drei unterschiedlichen Orten. Da wäre zunächst die römisch anmutende und von der Pest geplagte Stadt

Obwohl die Levels durchaus stimmig aussehen, fehlt es hinter der Kulisse an einem guten Level-Design.
Sirmium. Hier ist es finster und unheimlich: In den spärlich beleuchteten Gassen lungern Bettler herum und an fast jeder Straßenecke werden Pestopfer verbrannt. Im Gegensatz zu dieser finsteren Kulisse besticht Yusrar im orientalischen Flair mit satten Farben, während Ylgar am helllichten Tage von Sarazenen attackiert wird. Und ihr seid natürlich mittendrin, sofern ihr euch entscheidet, dort zu starten. Richtig gehört: ihr habt die Wahl, an welchem Ort ihr beginnen möchtet. Wo ihr letztendlich anfangt ist prinzipiell egal, ihr müsst sowieso alle Schauplätze abklappern und so manche Nebenmission lädt zu munteren Reisen ein.

Die mittelalterliche Fantasywelt überzeugt weitgehend, insbesondere im düsteren Sirmium, obwohl die Grafik-Engine aus dem Vorgänger recycelt wurde. Dies sieht man spätestens bei den Charakter-Modellen, die frisch aus der Klötzchen-Klon-Fabrik kommen und die Zähne nicht auseinander bekommen - zumindest optisch. Bei der Sprachausgabe ist es scheinbar besser, aber die Ernüchterung folgt stehenden Fußes, da alle Nebendarsteller nur einen Satz sprechen, den Rest des Dialoges müsst ihr lesen. Da kann selbst der melodisch pompöse orchestrale Soundtrack nicht mehr viel retten.

Missionen holen

Nach der Schauplatzwahl lauft ihr in Action-Adventure-Manier durch die Gassen und sprecht mit zahllosen NPCs (außer in Ylgar, da wird sofort gekämpft). Diese Nebencharaktere informieren euch über die Stadt, erzählen was Böses im Anmarsch ist und geben euch weitere Aufgaben: Mal müsst ihr Geld eintreiben, Gegenstände suchen bzw. wiederbeschaffen, ein Lagerhaus befrieden, Gegner aus dem Verkehr ziehen oder aus einem einstürzenden Tempel fliehen. Als Belohnung winken Gold sowie Erfahrungspunkte, von denen der Kreuzritter nie genug bekommen kann.

Klingt so weit ganz interessant, oder? Dennoch habt ihr meist keinen Schimmer, welche der Aufgaben euch auf die Hauptquest-Fährte führen und welche nicht, da Story- und Nebenmission nicht klar getrennt sind. Zwar helfen euch kurze Visionen bei der Suche nach dem passenden Charakter, allerdings hätten es die Entwickler (evtl. mit anderen Farbsymbolen bei den NPCs) wesentlich besser lösen bzw. erklären können. So müsst ihr fast alle Aufgaben lösen bzw. gut aussortieren oder raten…

   

Kommentare

Nagato schrieb am
das spiel hat mir echt gut gefallen nur, der schluss war echt mager, also der wo bei mir kam ich hab nur 1 schluss gesehen danach gab es speicherfehler, naja etwas ein besseres ende und ich wäre echt zufrieden. also alle die es noch kaufen wollen es lohnt sich, aber eben der schluss is echt schwach
Sabrehawk schrieb am
Die Grafik im höchsten Mode ist durchaus ansprechend.
Wie bereits im Test beschrieben... Camera und Charakter
Kontrolle sind gelinde gesagt suboptimal.
Ausserdem ist es irgendwie schwer seine Spezialfähigkeiten zu aktivieren wenn man es gerade
möchte.
Äusserst nervig ist für Anfänger jedenfalls der
Sachverhalt das man erst 10 Savepunkte erspielen muss
bis man das allererste Mal speichern kann. Das stört
GEWALTIG. Da läuft man schon ne halbe Stunde in der
Stadt rum hat 1-2 Quest teils erledigt und hat immer
noch keinen Save. D.h wenn man beim Sarazenen Angriff
auf die Tore der Inselstadt draufgeht, darf man den
kompletten Rotz nochmal neu anfangen.
rocketer schrieb am
Schade, hatte mir eigentlich mehr davon versprochen, aber für 20 Euro kann man ja mal einen Blick riskieren. Hatte aber gehofft das der erste Teil qualitativ ausgebaut wird, so ist es leider ziemlich in die Hose gegangen.
AnonymousPHPBB3 schrieb am
Vor eineinhalb Jahren versuchte Knights of the Temple: Infernal Crusade einen Frontalangriff auf die von Enclave belagerte Hack&Slay-Szenerie. Jetzt kehrt der Kreuzritter zurück und zeigt der Konkurrenz, wo der Preishammer hängt. Denn für 20 Euro gibt es keine günstigere Alternative für einen Kreuzzug - oder doch?<br><br>Hier geht es zum gesamten Bericht: <a href="http://www.4players.de/rendersite.php?LAYOUT=dispbericht&BERICHTID=4080" target="_blank">Knights of the Temple II</a>
schrieb am

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