Battle of Britain 2 - Wings of Victory - Test, Simulation, PC - 4Players.de

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Nach Falcon 4.0 Allied Force und Wings of Vietnam möchte eine dritte Flugsimulation zum Weihnachtsgeschäft durchstarten: Battle of Britain 2: Wings of Victory. Ob die Simulation in luftige Wertungshöhen abheben kann?

Neuauflage

Battle of Britain 2: Wings of Victory beruht auf dem Luftkampfspiel Battle of Britain von Rowan Software aus dem Jahre 2000. Die damalige Flugsimulation landete in einem unfertigen Zustand auf dem Markt und konnte trotz aller Nähe zur Realität nur eine kleine Käuferschicht begeistern - was wohl ein Grund für die Schließung von Rowan 

Hübsche und detailgetreu nachgebildete Flugzeuge über britischem Boden.
Software war. Fünf Jahre sind seit dem Release der Urversion verstrichen. Zeit genug also, das "alte" Spielzu verbessern, wie es Shockwave Productions nun mit dem Nachfolger Wings of Victory versucht.

Operation Seelöwe

Nein, Operation Seelöwe hat nichts mit Greenpeace zu tun. Vielmehr war es der deutsche Versuch, eine Invasion Englands im Zweiten Weltkrieg vorzubereiten. Genau wie der Vorgänger thematisiert das Spiel die Luftschlacht um Südengland, die im Juli 1940 gestartet wurde. Diese Angriffe hatten zum Ziel, die britische Lufthoheit zu knacken, um später eine große seegestützte Invasion zu starten. Die Schlacht verlief in mehreren Phasen und gipfelte am 15. September 1940 in einer riesigen Luftschlacht über London und Südbritannien (genannt "Battle of Britain-Day"). Kurz darauf wurde die Operation Seelöwe eingestellt.

Kern-Kampagne

Neben zehn Trainings-Einsätzen (Start & Landung, Rundflug, Formationsflug, etc.) und diversen Schnellstart-Missionen (Bodenangriff, Abfangmanöver, historische Schlachten) dürft ihr euch in der dynamischen Kampagne versuchen. Dort könnt ihr auf deutscher Seite mit der Luftwaffe oder bei den Briten mit der Royal Air Force den Kriegsverlauf selbst bestimmen und zwar mit Hilfe 

Übersichtlich aber spartanisch präsentiert sich die Kampagnen-Karte.
einer klassischen Strategiespiel-Karte von Südengland bis Nordfrankreich. Auf der schmucklosen Map sind eure Flughäfen, diverse wichtige Standorte sowie Flugzeuge (Ressourcen) verzeichnet und ihr könnt Angriffspläne schmieden, um feindliche Stützpunkte, Fabriken oder Radar-Anlagen in Schutt und Asche zu legen – jedenfalls auf Seiten der Luftwaffe, bei der aggressives Vorgehen gefragt ist. Die Wahl des Ziels ist euch überlassen: Wollt ihr lieber die Nachschubwege lahm legen, eine Flugzeug-Fabrik zerstören oder das Radar ausschalten? Alles liegt in eurer Hand. Britische Kommandeure hingegen sollten in erster Line auf die Bedrohung reagieren und das Heimatland verteidigen, z.B. mit Patrouillen oder Abfangflügen.

Diese dynamische Kampagne erweist sich als höchst variabel, nicht vorhersehbar und nimmt keineswegs einen geskripteten Verlauf: Jede Partie ist einmalig und das erhöht den Wiederspielwert drastisch, sofern ihr der unterkühlten Menü-Präsentation, den langweiligen aber übersichtlichen Statistiken sowie der antiquierten Karten-Kulisse eine Chance gebt.

   

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