F.E.A.R. Extraction Point - Test, Shooter, PC - 4Players.de

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Vor gut einem Jahr lehrte FEAR die Actionfans das Gruseln - mit nie dagewesenen Horror-Effekten, genialer Grafik, großartiger Spielbarkeit, tollem Leveldesign und brillanter KI sahnte das Spiel von Monolith weltweit Awards gleich im Dutzendpack ab. Jetzt steht das Add-On im Laden, entwickelt von den TimeGate Studios, die bislang nur ein paar Strategiegames vorweisen können. Können die Jungs auch Action inszenieren?

Alma! Paxton! Schön, euch wiederzusehen!

Extraction Point fängt exakt da an, wo FEAR aufhörte: Nach der gigantischen Explosion sitzt ihr mit Holiday und Jin Sun-Kwon im Helikopter, glücklich, den Wahnsinn überlebt zu haben. Plötzlich sieht man für den Bruchteil einer Sekunde Alma an Bord kriechen, das Ende ist damit beschlossene Sache. Schnitt auf den Boden: Der Hubschrauber ist abgestürzt, Feuer und Wrackteile überall. Eure Kameraden haben wie durch ein Wunder,

Schöner gruseln: Auch Extraction Point liefert wieder japanisch angehauchten Horror auf den Bildschirm, wenn auch nicht mehr so hochklassig wie beim Hauptprogramm.
aber teils schwer verletzt überlebt, ein Besuch im nahe gelegenen Krankenhaus ist unumgänglich. Aber irgendwas ist merkwürdig: Das Städtchen, in dem ihr eine Bruchlandung hingelegt habt, ist völlig verlassen, feindliche Replica-Soldaten stehen wie tot einfach so herum - das geht doch mal wieder nicht mit rechten Dingen zu! Klar, dahinter müssen Alma und euer Erzfeind Paxton Fettel stehen, denen ihr schneller wieder über den Weg lauft, als euch lieb sein dürfte.

Extraction Point erfindet das Rad nicht neu, sondern baut in jeder Hinsicht auf FEAR auf: Die KI eurer Feinde ist nach wie vor brillant; die Gegner arbeiten im Team, versuchen euch einzukreisen, schießen um Ecken herum und aus der Deckung heraus - allerdings gibt es jetzt mehr Gefechte gegen größere Truppen. Die Technik ist ebenfalls immer noch der Hammer, besonders die fantastisch aussehende Zeitlupe macht die Ballereien immer noch zu den coolsten des Genres. Rauch- und Partikeleffekte, weiche Schatten, exzellente Animationen, brachiale Explosionen, unglaubliche Bildschirmeffekte, toll designte Figuren - keine Frage, auch Extraction Point ist die sehr hohen Hardwareanforderungen, insbesondere in Sachen RAM, absolut wert! Allerdings gibt es gelegentliche Fehler in der Schattenberechnung (man steht mal direkt vor einer Lampe und wirft keinen), außerdem ist die Framerate ungleichmäßig; mal läuft das Spiel superschnell, mal ruckelt es. Und natürlich ist die Taschenlampe nach wie vor euer bester Freund: Extraction Point treibt das Vorgängerspiel mit der Dunkelheit auf die Spitze, ihr stapft größtenteils durch zappendustere Levels, bekommt

Kulisse, Animationen und Effekte sind nach wie vor wegweisend, das Zeitlupen-Feature ist schweinecool.
kaum mal frische Luft zu schnuppern - das Hauptprogramm, auch schon ein Fan der schwarzen Farbe, war dagegen ein Sonnenschein. Wer seinerzeit das etwas abwechslungsarme Leveldesign bemängelte, wird jetzt kreischen: Die TimeGate Studios lassen euch ausschließlich durch immergleiche Lagerhallen, Büros, U-Bahn-Stationen und dreckige Tunnels stapfen. Ebenfalls vertraut wirken die strikte Linearität sowie die recht kurze Spielzeit - das Add-On ist nach ungefähr sechs Stunden vorbei. Auch an der Akustikfront gibt es nichts Neues: Musik wird nur sehr spärlich an wichtigen Stellen eingesetzt, stattdessen dominieren Atmosphärensounds und brillante Surround-Effekte. Geredet wird nicht sehr viel, aber gut, in unserer Testfassung noch komplett in Englisch, und leider sehr leise; die Hauptfigur gibt nach wie vor keinen Ton von sich.

Das Leben ohne Taschenlampe

Die Neuigkeiten lassen sich an einer Hand abzählen: Wichtigste Erweiterung ist die Minigun, die ihr zwar erst spät im Spiel erhaltet, die aber umso mehr Freude bereitet! Denn dieses verheerende Stück Technik fällt Gegner schneller als ein wütender Orkan, frisst allerdings Munition wie andere Leute Kartoffelchips. Weiter geht's mit einem Lasergewehr und kleinen Selbstschussanlagen, die ihr frei montieren und damit Gegnern eine Beschäftigungstherapie geben könnt. Zwei davon sind neu: Ein unsichtbarer Flitzer mit roten Augen sowie ein harter Elite-Soldat - nichts Aufregendes, die fallen genau wie alle anderen. Eine weitere Innovation ist eher irritierend:

Die neuen Gegner sind Mistviecher: Schwer auszumachen, teuflisch schnell, hart im Geben.
Aus dramatischen Gründen werden Zeitlupe und Taschenlampe immer wieder mal gesperrt - manchmal dient das der Dramatisierung (etwa in der harten Szene, in der ihr einen Partner verliert), meistens wirkt es einfach nur lästig, wenn man sich ohne Verlangsamungs-Hilfe durch Gegner-Horden kämpfen muss.

Die Schockeffekte und Visionen, Hauptaugenmerk des Hauptprogramms, gibt es hier wieder mehr als genug. Vielleicht sogar etwas zu oft, denn nach einer Weile kann man schon voraussagen, an welcher Stelle Alma durchs Bild huscht, das Funkgerät wird auch ein paar Mal zu oft verzerrt. Die Story lässt leider ebenfalls zu wünschen übrig, spielt sie doch kaum eine Rolle - wenige Anrufbeantworter, die man abhören kann, kaum Funksprüche, kaum Cutscenes. Und das Missionsdesign schließlich setzt auf Action pur: Kollegin befreien, U-Bahn-Station befrieden oder vor der schreienden, alles in Brand setzenden und die Gegend wie ein Kartenhaus durch die Luft wirbelnden Alma flüchten.

     

Kommentare

;gamebliker schrieb am
Lest euch meinen Test durch , und glaubt mir ! Extraction Point ist eindeutig der Tiefpunkt , der F.E.A.R. Serie .
PS:Meinen Test müsst ihr auf dem Profil gamebliker(ohne ;) durchlesen !
Afrikula schrieb am
Ich frag mich grad was das letzte Bild bei "Set 03" Darstellen soll, sowas abartig Hässliches hab ich ja schon seit ewigkeiten nicht mehr gesehen. Soll das ne Atombomenexplosion darstellen?
Bä...
Nagut, Grafik ist ja nicht alles...
Aber das hat sich jetzt eingebrannt... Das krieg ich nimmer ausm Kopf... Schlimmer sogar als das Ende von Half Life 2, dieser Orange-Rote Ball der größer und immer größer wurde aber im großen und ganzen eine Explosion darstellen sollte, ich dacht ja das währ Schlimm. Aber wie man´s sehr gut sieht gibts immer was Schlimmeres... Puh...
k|rookie schrieb am
Wie in den ersten Videos und Screens schon zu sehen war, ist alles sehr am Original gehalten. Ähnliches Level-Design, dabei hat sich ein gutes Thema angeboten(die zerstörte Stadt oben wäre ein geniales Szenario gewesen), stattdessen entschied man sich für das altbackene Unterirdische durch Gänge watschel-Gameplay. Ein paar(vielleicht sogar alle, wenn man genug Horrofilme gesehen hat) Schockszenen sind wirklich vorhersehbar, die neuen Gegner wirklich neu.
Diese Wertung kann ich voll und ganz nachvollziehen. Da F.E.A.R. 2 kein großes Geheimnis mehr ist, bleibt zu hoffen, dass die F.E.A.R.-Macher wieder das Ruder übernehmen um einen würdigen Abschluss zu liefern.
Für ein Add-On erhält man auch die entsprechende Spielzeit und kein großes Wunder, wobei das Hauptspiel auch keine große Spieldauer geboten hat. Die Grafik, Atmosphäre und KI haben hier zurecht eine niedrigere Wertung verhindert. Potenzial hat der Titel noch genug, ich hoffe nun bei F.E.A.R. 2 auf ein tolles erlebnis wie noch bei F.E.A.R. Es wird ja bestimmt noch viel Zeit vergehen.
johndoe-freename-34703 schrieb am
Wie immer ein guter Test von 4Players, kritisch halt :)
Als ich den Gothic3 Test gesehen habe bin ich fast tot umgefallen, weil ich ein großer Gothic Fan bin, allerdings nachdem ich nun Gothic3 fast durch habe, kann ich auch nur sagen, 4Players hatte wie immer Recht.
Und genauso wird es bei diesem Spiel bzw. Addon auch sein..... ich mein, sogar die Gamestar hat nur 78% gegeben, und das soll was heißen xD
MrMetapher schrieb am
@EvilNobody - Du meinst wohl Blood3, oder? Teil 2 ist ja schon vor 2000 erschienen...
Gruß,
MrM[/quote]
schrieb am

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