Sword of the New World
USK: 12

Test: Sword of the New World

So testet 4Players
Seite:  1  |  2  |  Fazit 

Autor:
Sebastian

Allerdings scheinen sie immer recht kampfwütig zu sein, denn sobald ein Gegner auch nur seine Nase in Richtung Gruppe dreht, wird er auch schon angegriffen.
Brav laufen die Begleiter hinter einem her - zum Glück gibt es in der Stadt keine angreifbaren Gegner.
Zwar gibt es eine "Position halten" Funktion, diese jedoch wird automatisch aufgehoben wenn sich der aktiv gesteuerte Charakter nur einen Schritt bewegt, was unfreiwillige Metzelorgien zur Folge hat. Drei Charaktere zu steuern klingt erst einmal nach Stress, ist aber wesentlich entspannter als man meinen könnte. Auch bei den Massen an Gegnern und deren unheimlich schnellen Wiederauftauchen kommt man mit ein wenig Übung schon zurecht. Die Auswahl der Gegner und Monster reicht quer durch die gesamte Flora und Fauna der Fantasy. Allerdings wüsste ich gerne, wer den Entwicklern beigebracht hat, Krokodile würden wie Hasen auf zwei Beinen durch die Gegend hüpfen - leider fast der einzige Lacher im Spiel.

Geteilter Grind ist halber Grind?

Leider triff auch ein absoluter Negativpunkt auf SotnW zu: Grind, denn stundenlanges, stupides und sinnfreies Klopfen von Monstern für Erfahrung ist mehr oder weniger der einzige Sinn im Spiel. Die Aufgaben sind sehr unkreativ und beschränken sich überwiegend darauf, große Mengen von Gegner zu töten - teilweise in einer extra Instanz und unter Zeitdruck. Am Ende ist es also egal, ob man alleine oder mit drei Charakteren vor sich hingrindet, Abwechslung und Spaß auf dem Weg zu Stufe 100 sehen anders aus.

Zwar bringt das Töten von Monstern weniger Erfahrungspunkte als das Einlösen der Erfahrungspunktekarten - gibt es meist als Belohnung für erledigte Aufgaben - aber dafür gibt es jede Menge Gegner. An manchen Stellen reicht es, die Charaktere zwischen zwei Punkten im "Assault Mode" hin und herlaufen zu lassen.

Monster verhauen im Akkord ohne Sinn und Verstand - Grind pur zu dritt.
Alles was dazwischen liegt, wird niedergemäht und gibt Erfahrungspunkte. Da die Figuren mehr oder weniger alleine kämpfen kann man sich darauf konzentrieren hin und wieder einen Heilspruch anzubringen oder die Gegenstände einzusammeln, die von toten Gegnern zurückgelassen werden.

Mozart trifft Techno

Was war ich erfreut, schöne Musik zum Einstieg von SotnW zu hören: sehr passend und sehr stimmig zum Barocken Ensamble. Doch der akustische Höhenflug erlebte leider ein jähes Ende und zwar genau in dem Moment, in dem man den ersten Schritt macht. Ein so stupides "Tock Tock Tock" der Schritte ist wirklich nicht mehr zeitgemäß. Als dann ohne Vorwarnung statt der Klänge eines Orchesters ein - noch dazu schlechter - Technobeat aus den Lautsprechern tönte, war der gute Eindruck vom Anfang leider völlig zerstört. Wie kann man nur so brachial gegen eine liebevoll erzeugte Atmosphäre vorgehen?

        

Kommentare

Du musst eingeloggt sein, um einen eigenen Kommentar verfassen zu können. Bewertungen können ohne eingeloggt zu sein vergeben werden. Jetzt einloggen
  • Natürlich, frei nach deinem Vorbild Bubi.
  • Nun zeigst du deinen wahren Charakter, danke. :Daumenlinks:
  • Yo du kleiner Hosenscheißer, ich hole es extra für dich jetzt in direkter Form nach. Du Depp! Les mal richtig, unterscheide und versuche mal deine eine Gehirnzelle zu aktivieren vorm posten. Danke nochmal fürs exampel statuieren. Hast schön alles selber rausgesucht und so kann man dich  [...] Yo du kleiner Hosenscheißer, ich hole es extra für dich jetzt in direkter Form nach. Du Depp! Les mal richtig, unterscheide und versuche mal deine eine Gehirnzelle zu aktivieren vorm posten. Danke nochmal fürs exampel statuieren. Hast schön alles selber rausgesucht und so kann man dich eindeutig zuordnen :)) looooool Oh mann, mami ruft geh windel wechseln. Achso ja hoffentlich wird dein Hilferuf hier erhört, ich mach mir schon sorgen .... :twisted: verwarnt am 27.11.09 von Zierfish