The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena - Test - 4Players.de

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Ego-Shooter
Entwickler: Starbreeze Studios
Publisher: Atari
Release:
23.04.2009
23.04.2009
23.04.2009
Spielinfo Bilder Videos
Riddick ist zurück: Die vermutlich coolste Sau des Universums wagt nicht nur einen neuen Anlauf, um aus Butcher Bay und damit dem härtesten Knast überhaupt auszubrechen, sondern legt sich auch noch mit einer miesen Söldnertruppe an, die an Bord der Dark Athena fiese Experimente durchführt und dabei Menschen in willenlose Drohnen verwandelt. Kann der charismatische Muskelprotz spielerisch und technisch noch so überzeugen wie vor knapp fünf Jahren oder ist er mit dem Alter eingerostet?

Der Weg eines Schwerverbrechers

PC-Spieler haben es gut: Sie konnten bereits 2004 mit The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay eine der besten Filmversoftungen genießen und diese auch heute noch problemlos auf ihrem aktuellen System zocken. Düsterer sieht es dagegen an der Konsolenfront aus: Zwar ließ sich der Furianer auf der


Video: Riddick ist zurück! Dieses Mal bricht er nicht nur aus dem Hochsicherheits-Knast aus, sondern mischt auch die Crew der Dark Athena auf.

Xbox blicken und setzte dort vor allem technisch Maßstäbe, doch griffen die Entwickler von Starbreeze offensichtlich zu tief in die Trickkiste, weshalb man den begehrten Titel nicht in die Liste abwärtskompatibler Spiele für die Xbox 360 aufnehmen konnte. PlayStation-Besitzer hatten dagegen noch gar keine Möglichkeit, Bekanntschaft mit Riddick zu machen. Ein trauriger Umstand, der sich mit Assault on Dark Athena endlich ändert!

Qualitätssprung?

Es geht nicht nur an Bord des Söldner-Schiffs, sondern auch die Flucht von Butcher Bay ist in Form eines Remakes auf der Disk enthalten. Doch inwiefern hat man den Klassiker modernisiert? Zum einen hat man die Sichtweite und auch die Lichteffekte verbessert, zum anderen wurden auch die Ladezeiten zwischen den Schauplätzen deutlich verkürzt und treten nicht mehr ganz so häufig auf wie im Original. Trotzdem merkt man Butcher Bay sein Alter inzwischen an: Nicht nur die Texturen wirken nach heutigen Maßstäben teilweise sehr grob, sondern auch das mitunter starke Kantenflimmern sowie die klobigen Modelle und Gesichtszüge der Gefängnis-Insassen sind nicht mehr zeitgemäß. Die neue Kampagne Assault on Dark Athena hinterlässt diesbezüglich einen deutlich besseren Eindruck - vor allem die Gesichter der Akteure und besonders Vin Diesel wirken hier sehr viel lebensechter. Warum hat man einen ähnlich hohen Aufwand nicht auch beim Remake betrieben?

Der feine Unterschied

Erfreulich ist, dass man bei der PS3-Entwicklung der Grafik-Engine ordentlich zugelegt hat, denn mussten Sony-Anhänger bei The Darkness noch einige Abstriche in Kauf nehmen, befindet man sich mittlerweile sehr viel näher am 360-Niveau, auch wenn man es noch nicht ganz erreicht. Dafür wirkt die PS3-Fassung teilweise noch etwas zu grob im Detail und auch die Videofilter, die man auf der 360 und dem PC alternativ aktivieren kann, fehlen seltsamerweise auf dem schwarzen Blu-ray-Kasten. Dem Spielspaß tut dies aber ebenso wenig einen Abbruch wie die vereinzelten Slowdowns, die auf der PS3 etwas häufiger und intensiver auftreten als auf der Microsoft-Konsole. PC-Spieler haben wie immer die Möglichkeit, die Technik an die Leistungsfähigkeit ihres Systems anzupassen. Im Fall von Dark Athena muss allerdings grundsätzlich potente Hardware ihren Dienst verrichten, damit man die spannende Mischung aus Stealth und Action genießen kann. Zudem geht ohne den ersten Patch meist nicht: Bei unserem Test-Rechner blieb der Bildschirm einfach dunkel und wir konnten das Spiel erst starten, nachdem der Patch installiert war, der fairerweise aber bereits vor dem Spiel bzw. zeitgleich von Atari veröffentlicht wurde. Doch auch danach kam es vereinzelt zu Abstürzen, weshalb die Entwicklung der PC-Version verglichen mit den Konsolen-Pendants etwas halbherzig wirkt und gleichzeitig mit z.T. matschigen Texturen, groben Schatten und vereinzelten Darstellungsfehlern bei Figuren (flackernde Polygone) unter ähnlichen Problemen leidet. Auf der PS3 gesellen sich außerdem während der Dialoge mit anderen Charakteren einige ruckartige Animationen hinzu und auch
Manchmal schlüpft man auch in die Haut der Dronen, die entfernt an die Borg aus Star Trek erinnern.
die Ladezeiten sind minimal länger. Insgesamt macht Riddick aber auf allen drei Plattformen eine gute Figur, auch wenn er technisch nicht mehr in der Oberliga angesiedelt ist.

Starke Mischung

Spielerisch hat es der Mann mit der tiefen Stimme und den funkelnden Augen aber immer noch drauf: Die gelungene Mischung aus spannenden Schleichabschnitten, packenden Nahkämpfen und actionreichen Feuergefechten in der Ego-Ansicht kann auch heute noch auf ganzer Linie überzeugen! So schnellt der Puls unweigerlich in die Höhe, wenn man sich leise von hinten an seinen Gegner heran schleicht und im richtigen Moment eine brachiale Attacke mit bloßen Händen oder Stichwerkzeugen startet und dabei dem hervorragenden Soundtrack lauscht, der dynamisch auf die Geschehnisse reagiert. Im Gegensatz zum Ausbruch aus Butcher Bay wurden die Nahkämpfe beim Erkunden der Dark Athena allerdings deutlich reduziert. Hier lässt man mehr die Waffen wie Taser-Pistole, Sturmgewehr oder Shotgun sprechen und man gelangt recht fix in den Besitz der Ballermänner, da die anfängliche ID-Sperre wie in Butcher Bay auf der Dark Athena wegfällt. Doch damit nicht genug: In der neuen Kampagne hat man außerdem die Möglichkeit, die Kontrolle über bewaffnete Drohnen zu übernehmen oder in die blecherne Haut eines Mechs zu schlüpfen, mit denen sich sogar Raketen abschießen lassen. Dadurch spielen sich die neuen Abschnitte insgesamt sehr viel actionlastiger als der damalige Gefängnisausbruch. Erst zu Beginn des letzten Drittels, der nicht mehr länger auf der Dark Athena, sondern einer Planetenoberfläche spielt, rückt der Nahkampf wieder stärker in den Mittelpunkt, bis man das übermächtige SCAR-Gewehr findet. Mit diesem lassen sich nacheinander bis zu fünf Luftdruck-Patronen verschießen, die man gleichzeitig auf Knopfdruck zünden kann und dabei die Wirkung von Sprengsätzen haben. Leider zählen die letzten Abschnitte spielerisch zu den schwächeren, da auf dem sonnigen Planeten das Schleichelement und der Einsatz von Riddicks "Nachtsicht-Augen" fast vollständig unter den Tisch fallen. Stattdessen rückt die unterhaltsame, aber lediglich durchschnittliche Baller-Action mit dem SCAR-Gewehr sowie das langweilige Aufsprengen von Türen samt durchschnittlichen Kletterpassagen zu sehr in den Mittelpunkt. Außergewöhnliche Passagen, an denen man sich z.B. am anziehend wirkenden Schwerkraft-Generator vorbei kämpfen oder an Bord eines Mechs für Ordnung sorgen muss, sind hier leider die Ausnahme.      

Kommentare

Nightred schrieb am
Nun, ich habe jetzt beide ausgiebig gespielt und der erste Teil ist sicherlich von der Atmo, Sound und das ganze beklemmende Spielgefühl sehr gut.
Teil 2 wird direkt rumgeballert. Das kann - wenn man den ersten Teil mochte - bestimmt stören. Ich suchte jedoch nach einem Action Shooter und der zweite Teil scheint das zu liefern. ^^
moomphas schrieb am
Ich habe Riddick 1 zweimal durchgespielt und ich muss sagen dass dieses Spiel ein echt Hammer war. Aber nach einer halbe Stunde mit Assault on Dark Athena das Game hat mich ...angewidert. Ein bisschen merkwuerdig.
Nightred schrieb am
Weshalb denn?
Also ich habe jetzt beide Teile (da ist ja auch der Vorgänger mit bei) angespielt und hatte ne Menge Spaß.
Okay, die Grafik ist nicht mehr aktuell auch wenn man alles auf Max. stellt, aber es sieht dennoch ganz nett aus und die Vertonung ist sehr gut. Ich denke mit 2 BigMacs hätte ich weniger Spaß. ;-)
PS.: Es handelt sich scheinbar auch nicht um die Gewaltgeminderte Version. Zumindest sah ich Szenen, bei denen selbst ich kurz schlucken musste. (Messer -> Auge)
moomphas schrieb am
Nightred - billig aber imo jedenfalls nicht kaufenswert.
Nightred schrieb am
Momentan für 5 Euros im Weekend Deal bei STEAM. ^^ Sofort gekauft!
schrieb am

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