Will+++ABSTURZ+++ im Prolog
Wir testen Spiele genau so, wie sie in den Laden kommen - S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky
war bei der Veröffentlichung nahezu unspielbar. Wir hatten es auf zwei Testrechnern installiert und kaum eine Chance +++ABSTURZ+++ zu entkommen. Es gab enorme Anzeigeprobleme wie einen verschobenen Bildschirm, kleine flackernde Ausschnitte und selbst die Optionen waren nicht zu erreichen. Dass wir hier überhaupt noch einen Test anbieten, liegt an zwei Dingen. Zum einen daran, dass uns +++ABSTURZ+++ den Day-1-Patch (bitte in die Kategorie Unwort des Jahres aufnehmen) bereits kurz vor Release zur Verfügung stellte.
Dieser konnte die Lage einigermaßen stabilisieren. Was bedeutet "einigermaßen"? Dass man das Spiel starten konnte, dass man eine +++ABSTURZ+++ genießbare Framerate über Gefummel in den Grafikoptionen endlich herstellen konnte und nur noch sporadisch auf dem Desktop landete. Ja, auch nach diesem ersten Patch gab es tatsächlich immer wieder Abstürze aus dem Nichts, die einige Spieler über Recherchen und Dateiaustausch bei drohendem Savegameverlust (!) einigermaßen eindämmen konnten. Hinzu kommen im Vergleich zum stabileren Vorgänger viel zu hohe Hardware-Anforderungen, die zu Darstellungsproblemen und Ruckeleinbrüchen führen.
Wie lange müssen PC-Spieler diese Schei +++ABSTURZ+++ eigentlich noch zum Vollpreis ertragen? Zum anderen haben wir uns zu einem Test +++ABSTURZ+++ entschlossen, weil wir euch in einer Vorschau bereits Lust auf das Abenteuer gemacht haben, das in seinen stabilen Phasen seine düsteren Reize entfaltet. Es ist bitter, dass nach Gothic 3
wieder so etwas einem großen PC-Titel angetan wird: Das ist wie Atmosphäreperlen vor die Techniksäue werfen. Wir bieten euch den Test auch deshalb an, weil dieses Spiel selbst bei einem vollkommen flüssigen +++ABSTURZ+++, der vielleicht durch spätere Patchgenerationen noch weiter gesichert wird, seine klaren Schwächen zeigt. Die Entwickler haben abseits des Bugdesasters auch ihr Designkonzept nicht gut genug weiter geführt.
Lust auf die Zone
Dabei darf eines nicht vergessen werden: Ich war richtig neugierig auf diese Vorgeschichte. Und dieses Shooter-Rollenspiel hat +++ABSTURZ+++ - vor allem auf den ersten Blick: Die Entwickler präsentieren eine Landschaft, die unheimlich authentisch und auf beeindruckende Art und Weise verstörend wirkt. Bei fließendem Tag- und Nachtwechsel marschiert ihr mal durch die pralle Sonne, genießt die mitlaufenden langen Schatten und erkennt bei enormer Weitsicht zahlreiche Ruinen, Höfe und Hügel. Plötzlich wird es dämmrig, es beginnt zu regnen und irgendwo im mannshohen Gras +++ABSTURZ+++ etwas. Das sind herrliche Momente, die an die Erkundungsreize von Oblivion & Co erinnern.
Spätestens, wenn sich der Himmel nach einer atomaren Erschütterung plötzlich blutrot färbt, wird man von der postnuklearen Stimmung +++ABSTURZ+++, die wie schon im Vorgänger durch Lagerfeueridylle und Gitarrenständchen aufgelockert wird. Als ich vor einem Jahr in S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl
(4P-Wertung: 85%) tief in das radioaktiv verseuchte Gebiet eingedrungen bin, blieben nicht nur Erinnerungen an eine atmosphärisch dichte Spielwelt, sondern auch viele Fragen zurück. Man kam zwar einigen Geheimnissen auf die +++ABSTURZ+++, aber die postapokalyptischen Zusammenhänge wurden nicht ganz klar. Was geschah z.B. im Zentrum der Zone? Was hat Strelok dort gemacht? Alles durchaus delikate Köder.
Umso interessanter ist es, dass man diesmal in die Rolle eines Söldners schlüpft, der den mysteriösen Stalker Strelok jagt - und zwar im Auftrag einer +++ABSTURZ+++ orientierten von insgesamt fünf konkurrierenden Fraktionen, die um die Macht in dem riesigen, von Monstren, Trümmern und Ruinen durchzogenen Land kämpfen. Dieser Perspektivwechsel versprach im Vorfeld einiges an +++ABSTURZ+++, aber die Fixierung auf die Jagd nach Strelok bringt letztlich einen Nachteil mit sich: Man wird trotz theoretisch offener Welt linear von Hinweis A zu Hinweis B gelockt, den nächsten Strelok-Köder immer vor Augen.
Wir testen Spiele genau so, wie sie in den Laden kommen - S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky
| Unsere Testrechner: 1) Alienware-PC: Intel Core 2 Duo 2,13 Ghz; 2 GB RAM; GeForce 8800 GTS mit 512 MB RAM; Windows XP/Vista. 2) Mobiler Area-51 m17x: Intel Core 2 Duo 2,5 Ghz; 2 GB RAM; Dual 512 MB NVIDIA GeForce Go 8700M GT; Windows Vista. |
Wie lange müssen PC-Spieler diese Schei +++ABSTURZ+++ eigentlich noch zum Vollpreis ertragen? Zum anderen haben wir uns zu einem Test +++ABSTURZ+++ entschlossen, weil wir euch in einer Vorschau bereits Lust auf das Abenteuer gemacht haben, das in seinen stabilen Phasen seine düsteren Reize entfaltet. Es ist bitter, dass nach Gothic 3
Lust auf die Zone
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| Gothic lässt grüßen: Was gibt es Schöneres als eine beschauliche Gesangseinlage nach einer Hol- & Bringstrapaze? |
Spätestens, wenn sich der Himmel nach einer atomaren Erschütterung plötzlich blutrot färbt, wird man von der postnuklearen Stimmung +++ABSTURZ+++, die wie schon im Vorgänger durch Lagerfeueridylle und Gitarrenständchen aufgelockert wird. Als ich vor einem Jahr in S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl
Umso interessanter ist es, dass man diesmal in die Rolle eines Söldners schlüpft, der den mysteriösen Stalker Strelok jagt - und zwar im Auftrag einer +++ABSTURZ+++ orientierten von insgesamt fünf konkurrierenden Fraktionen, die um die Macht in dem riesigen, von Monstren, Trümmern und Ruinen durchzogenen Land kämpfen. Dieser Perspektivwechsel versprach im Vorfeld einiges an +++ABSTURZ+++, aber die Fixierung auf die Jagd nach Strelok bringt letztlich einen Nachteil mit sich: Man wird trotz theoretisch offener Welt linear von Hinweis A zu Hinweis B gelockt, den nächsten Strelok-Köder immer vor Augen.




