Goldrausch 2.0
Ist es eine Anspielung auf die Büchse der Pandora? Auf jeden Fall herrscht das Chaos auf dem gleichnamigen Planeten: Wer einst dem Ruf des Goldes gefolgt ist, hat Pandora längst verlassen. Zurück blieben verzweifelte Schatzsucher, die dem Mythos um eine Kammer hinterher jagen, in der angeblich unbeschreibliche, von Außerirdischen hinterlassene Schätze lagern. Zurück blieben deshalb auch unzählige Gesetzlose sowie reichlich ungemütliche Fauna - Neuankömmlinge schießen, dafür aber umso mächtiger austeilen kann; Roland stellt einen Geschützturm auf, der sich selbstständig sämtlicher Gegner annimmt; Scharfschütze Mordecai hetzt hingegen ein fliegendes Raubtier auf seine Ziele und Lilith umgeht unsichtbar ihre Gegner, um mit einem gefährlichen Knall wieder in die bekannte Dimension zurückzukehren. Und das ist alles schön und gut, aber weder cool noch durchschlagskräftig genug!
Der dünne Pixelfaden
Doch das soll es ja gar nicht sein. Denn mit diesem Kniff hatte mich Borderlands im Handumdrehen in seinen Bann gezogen: Weil ich von Beginn an sehen kann, wie die Schatzsucher ihre Fähigkeiten verbessern können, will ich natürlich genau das tun. Und weil Upgrades Erfahrungspunkte kosten, die ich wiederum durch das Töten wilder Tiere oder ruchloser Banditen horte, hatte ich schnell nichts Besseres zu tun, als mein Glück im Kampf zu suchen. Was hätte ich auch sonst tun sollen? Der rote Faden ist höchstens anderthalb Pixel breit, das Empfangskomitee besteht aus einer kurzen Videobotschaft mit der Message, alles zu tun, was mir gesagt wird und wer mir nicht per Textfeld eine Mission zuweist, der wirft mir höchstens eine knappe Zeile Monolog zu.



