Fertig ist was anderes
Unheilvolle Stimmung liegt in der Luft: Irgendwo in diesem Dorf könnten Gegner lauern. In jedem Strauch oder hinter jeder Ecke könnte ein Feind mit MG im Anschlag auf mich und mein Team warten. Wohl wissend, dass jeder Schuss der letzte sein könnte, schleiche ich mal geduckt, mal in der Hocke durch das in Dämmerlicht getauchte und zugleich gespenstisch real wirkende Gebiet. Es ist ruhig, bis ein Kumpane über Funk brabbelt, dass er einen Feind erspäht habe und siehe da: Er hat recht! Mit einer Art Röntgenblick hat er zwei Gegner durch eine Hand voll Mauern entdeckt - und selbst als uns mehrere Geräusche hätten bloßstellen müssen, rühren sie sich nicht. Ich gebe die Schleicherei auf, begebe mich in direkte Sichtlinie und es geschieht nichts. Wirklich seltsam, trotzdem nutze ich dieses Fehlverhalten kompromisslos aus, wie es die Gegner auch tun würden - mit der Simulation des Krieges hat das nichts zu tun.Hinweis: Getestet wurde die ungepatchte deutsche Verkaufsversion.
Download: Patch 1.01 (97,0 MB)

ArmA II ist nicht die technische Bug-/Absturz-Katastrophe wie es S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky beim Verkaufsstart war. Die schwerwiegenden Fehler liegen abseits der tollen Grafik eher im Missionsdesign, bei der Computerintelligenz und bei gewissen Schnitzern à la "Gegner erspäht". Zudem will ich nicht hoffen müssen, dass ein Skript in der Kampagne reibungslos seinen Dienst verrichtet...
Dass bei Armed Assault II einiges im Argen liegt, davon zeugt auch ein großer Beta-Patch am Releasetag - und im gleichen Atemzug haben die Entwickler weitere Updates angekündigt. Schade, dass sich die Geschichte des Vorgängers wiederholt, der dank zahlreicher Patches mittlerweile gut spielbar ist.


