Sam & Max: Season 2 - Episode 1 - Ice Station Santa - Test, Adventure, PC - 4Players.de

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Telltale legt nach: Die zweite Staffel von Sam & Max ist soeben auf Englisch gestartet. Jahreszeitgemäß spielt der erste Teil am Nordpol, wo sich der Weihnachtsmann und seine Getreuen in der Ice Station Santa tummeln. Dort warten allerhand schräge Aufgaben auf die Freelance-Polizisten. Ob's langsam langweilig wird?

Gottverlassener Nikolaus

Für US-Amerikaner ist der Santa Claus derjenige, der an Weihnachten mit dem Rentierschlitten die Geschenke für die lieben Kleinen bringt. Santa haust mit Elfen und Rentieren am Nordpol und ist das ganze Jahr
Was läuft schief am Nordpol? Der Chef ist durchgeknallt und Santas  Angestellten ist zum Heulen zu Mute. Fast zumindest... 
mit Geschenke verpacken beschäftigt. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass der "Hohoho"-Schreier erst so richtig mit der Coca Cola-Werbungpopulär wurde. Aber was passiert, wenn der Nikolaus mal einen Durchhänger hat und schlechter Laune ist? Gibt's nicht?! Doch, hier passiert genau das: Der Rauschebart hat die Schnauze voll und läuft -in guter alter nordamerikanischer Tradition- Amok.

Hört sich nach einem neuen Fall für das schrägste Ermittlerduo der Adventure-Geschichte an, die prompt mit dem Desoto ins ewige Eis düsen. Was sich Sam und Max dort für ein Anblick bietet, ist auch für die hartgesottenen Cops zu viel. Der durchgeknallte Santa hat sich mit einer Maschinenpistole in seiner Bude verschanzt und ballert auf alles, was ihm vor die Kimme kommt. Max ist begeistert ob des unvermuteten Schusswaffeneinsatzes, die knuffigen Elfen sind -soweit nicht bereits wegrationalisiert- völlig am Boden zerstört und heulen Rotz und Wasser. Zeit, dass jemand dem gottlosen Treiben ein Ende setzt.

Die Exorzisten

Doch wo ansetzen? Was plagt den zwergenhaften "Nikolausi"? Treibt vielleicht gar ein böser Geist sein Unwesen in den heiligen Hallen? Spätestens als eine Platte verkehrt herum abgespielt wird und sa(n)tanische Verse erklingen, ist zumindest
Geht das überhaupt? Bosco ist noch schräger drauf als sonst. Wie kommt ihr an sein Weihnachtspäckchen? 
für alle Leute, die die 80er-Jahre erlebt haben, klar, wohin der Hase läuft. Santa ist besessen und braucht dringend einen Exorzismus. Da gerade kein katholischer Priester zur Hand ist, müssen eben Hund und Hase die uralten Rituale durchführen. Gut, dass es eine bebilderte Anleitung gibt, die sogar die Beiden kapieren.

Dort steht, dass Sam und Max zuerst die vier Reiter der Apokalypse suchen müssen, die stilecht in Form von copyright-geschützten Actionfiguren auftreten. Hier gilt es Hindernisse zu überwinden: Eine Figur ist -wie könnte es anders sein- in Boscos Laden gelandet. Der dieses Mal noch paranoidere Verkäufer traut sich nur nicht, sie zu öffnen, da er sie für eine Bombe hält. Er braucht ein neues Päckchen, das ihn ablenkt. Ob da die Geschenkemaschine in Santas Hütte helfen kann, für die es praktischerweise beschriftbare Versandetiketten gibt? Die wenigen Rätsel bleiben auf dem für die Reihe eher einfachen Niveau, das Veteranen zu lasch sein dürfte.

Boxen und Quiz

Auch wenn nicht jedermanns Sache sind Minispiele für Sam & Max typisch und auch hier bleiben sie nicht aus. Dieses Mal müsst ihr mit Jimmy der Ratte um die Wette boxen, der sich in den Überresten eines kollidierten Kampfroboters
Dieses Mal gibt es eine kleine Boxeinlage, die wegen der guten Steuerung richtig Spaß macht.
verschanzt hat. Mit dem roten Boxhandschuh von Sam fühlt er sich stark genug, um als Champion eine breite Lippe zu riskieren. Das schreit nach einer Abreibung, die ihm eine lächerliche Boxfigur verpasst. Eine erstaunlich gut steuerbare Actionsequenz, die aber mancher vielleicht lieber umgehen möchte. Das geht nicht, denn als Preis erlangt ihr die Statue. Auch mit dem Auto rast ihr wieder durch die Straßen, was aber weniger Spaß bringt.

Neben diesem Ausflug in die bereits bekannte, aber "leicht veränderte" Nachbarschaft, gibt es auch Neues zu entdecken. Das Lokal von Stinky etwa, das endlich wieder geöffnet hat. Nur Stinky ist Geschichte, aber seine Tochter führt das Schnellrestaurant weiter. Zum Auftakt gibt es ein Quiz, an dem auch Abe Lincolns Kopf, die heimatlose Sybil und die Kakerlake aus Season 1 teilnehmen. Das Ganze läuft ein wenig anders als bei Günter Jauch, denn Stinky II wählt als Schiedsrichterin immer die Antwort, die garantiert falsch ist, damit keiner gewinnt. Ihr müsst sie überlisten, um den Reiter der Pestilenz zu bekommen. Um das zu schaffen, sollte man schon Englisch können.

Wenige Änderungen

Die nur en detail verbesserte 3D-Grafik bringt es ans Licht: Echte Veränderungen gibt es nur wenige. Nicht dass es unbedingt welche gebraucht hätte, denn es ist auch so gut, aber ein paar Neuerungen wären doch ganz schön gewesen.
Stinky hat endlich auch wieder offen. Allerdings unter neuer Leitung, die ein Quiz anbietet. 
Aber die beiden Helden verlassen weder ihre angestammte Umgebung, noch hat sich am Spielprinzip groß was verändert. Das Abenteuer lebt wieder von den aberwitzigen Einfällen, wie dem plötzlichen Geburtstagständchen eines Mexikaners für den Käfer, der aber so schnell verschwunden ist, wie er kam. Da blicken selbst Sam und Max verständnislos drein.

Damit bei euch nicht der Durchblick flöten geht, gibt es die Möglichkeit, gestaffelte Hinweise zuzuschalten. Nicht nur die bunte Comicgrafik auch der Sound trägt wieder viel zur skurrilen Stimmung bei: Auch hier hat sich wenig verändert. Die genialen englischen Originalstimmen sind zum Glück dieselben geblieben, überall gibt es witzige Geräusche und es laufen leicht veränderte Weihnachtssongs, die auch gut auf den Weihnachtsmarkt passen würden. Einerseits ist auch nur unwesentlich länger als die sonstigen Teile, andererseits kostet es auch nicht mehr.
           

Kommentare

4P|Bodo schrieb am
Sabrehawk hat geschrieben:Some people have created websites designed to allow children and other interested parties "track" "Santa Claus" on Christmas Eve via radar, while in reality it is an US Air Force Jet which is supposed to come from an Air Force Base in Canada towards another base in Mexico City. In 1955, a Sears Roebuck store in Colorado Springs, Colorado, gave children a number to call a "Santa hotline". The number was mistyped and children called the Continental Air Defense Command (CONAD) on Christmas Eve instead. The Director of Operations, Harry Shoup, received the first call for Santa and realizing what this mistake was, told children that there were signs on the radar that Santa was indeed heading south from North Pole. In 1958, Canada and the United States jointly created the North American Air Defense Command (NORAD) and together tracked Santa Claus for children of North America that year and ever since.[3] This tracking can now be done by children via the Internet and NORAD's website. Many local television stations in the United States and Canada likewise track Santa Claus in their own metropolitan areas through the stations' meteorologists.
Die Amis ham nen SChuss oder? :D

Hi,
klar haben sie einen Schuss, aber das macht sie auch irgendwie liebeswert. Ich finde es ziemlich typisch, dass man dem guten alten Santa mit moderner Technik zuleibe rückt. Was könnte amerikanischer sein als diese Technikgläubigkeit?;-)
Frohe Weihnacht,
4P|Bodo
Sabrehawk schrieb am
Some people have created websites designed to allow children and other interested parties "track" "Santa Claus" on Christmas Eve via radar, while in reality it is an US Air Force Jet which is supposed to come from an Air Force Base in Canada towards another base in Mexico City. In 1955, a Sears Roebuck store in Colorado Springs, Colorado, gave children a number to call a "Santa hotline". The number was mistyped and children called the Continental Air Defense Command (CONAD) on Christmas Eve instead. The Director of Operations, Harry Shoup, received the first call for Santa and realizing what this mistake was, told children that there were signs on the radar that Santa was indeed heading south from North Pole. In 1958, Canada and the United States jointly created the North American Air Defense Command (NORAD) and together tracked Santa Claus for children of North America that year and ever since.[3] This tracking can now be done by children via the Internet and NORAD's website. Many local television stations in the United States and Canada likewise track Santa Claus in their own metropolitan areas through the stations' meteorologists.
Die Amis ham nen SChuss oder? :D
schrieb am

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