Europa Universalis: Rome - Test, Strategie, PC - 4Players.de

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Runden-Strategie
Publisher: Koch Media
Release:
18.04.2008
Spielinfo Bilder Videos
Na, habt ihr ein paar Monate eures kostbaren Lebens übrig, um zu regieren? Wenn ja, dann könnt ihr euch an Europa Universalis Rome wagen, das von Paradox stammt und das Koch Media jetzt auf Deutsch veröffentlichte. Das epische Strategiespiel entführt in die antike Welt, wo ihr die Geschicke eures Volkes leitet. Werdet ihr als großer Römer in Erinnerung bleiben oder doch wegen Unfähigkeit aus der Stadt verbannt?

250 Jahre Spiel

Rom begann als kleiner Stadtsaat im Gebiet der sieben Hügeln und wurde zur antiken Supermacht. Wie konnte ein unbedeutendes Dorf ganze Völker erobern? Kommt Zeit, kommt Macht: Das römische Reich erreichte erst in der Kaiserzeit seine größte Ausdehnung, genauer unter Kaiser Trajan (98-117 n.Chr.). Die ganze Entwicklung könnt ihr in
Mächtig ist Rom zu Beginn schon aber eben keine antike Supermacht. Für die Ausdehnung rund ums Mittelmeer müsst ihr nun sorgen.
Europa Universalis: Rome (EU: Rome) zwar nicht nachspielen, aber immerhin die wichtigsten Stationen auf dem Weg zum Imperium: Sizilien, Nordafrika, Spanien, Griechenland, Kleinasien, Gallien und Ägypten. Es beginnt mit dem Krieg gegen Pyrrhus (280 v.Chr.) und endet mit dem Bürgerkrieg zwischen Octavian und Marcus Antonius, der 30 v.Chr. mit dem Sieg des späteren Augustus endete. Die christliche Zählweise der Jahre werdet ihr übrigens vergeblich suchen, denn in EU: Rome wird stilecht seit der Gründung Roms (753 v.Chr.) gezählt (AVC).

Hobby-Herrscher können sich in neun Kampagnen austoben, die wenig mehr als historische Startpunkte darstellen: Der Krieg gegen Pyrrhus, die Punischen Kriege, der Syrische Krieg, der Krieg gegen Makedonien, der Krieg des Marius, die Eroberung Galliens, der Bürgerkrieg Caesar gegen Pompeius und der Bürgerkrieg Octavians gegen Marcus Antonius. Innerhalb dieser wichtigen Epochen habt ihr die Wahl, wie ihr euch verhaltet. Ihr könnt eure eigene Geschichte schreiben: Wollt ihr wirklich Spanien erobern und euch in Stammeskriegen verzetteln? Oder baut ihr auf die Kolonisierung neuer Provinzen? Spielt ihr überhaupt Rom? Oder eine andere Großmacht? Karthago, Makedonien, Seleukiden oder Parther? Oder lieber ein kleines Volk wie die Sueben? Die Möglichkeiten sind ähnlich groß wie bei Europa Universalis 3 (EU 3), obgleich nur die alte Welt rund ums Mittelmeer zu besiedeln ist.

Antike Supermacht

Wer sich für Rom entscheidet, bekommt eine Macht in die Hand, die konstant wächst. Am Anfang nur eine lokale Größe, wird das Reich im Lauf des Spiels immer mehr zur antiken Dampfwalze, die alles überrollt, was sich ihr in den Weg stellt. Ein scheinbar endloses Heer an Männern steht zur Verfügung, aus dem ihr mit Hilfe der üppig sprudelnden Staatseinnahmen Legionen ausheben könnt. Not müsst ihr kaum fürchten, denn die weit entwickelte Tiberstadt ist aus dem Gröbsten raus, wofür die zahlreichen Provinzen mit ihren Waren sorgen. Ihr setzt die Statthalter für die Provinzen ein, indem ihr euch aus dem Pool der Politiker einen möglichst fähigen aussucht. Ebenso ernennt und entlasst ihr Feldherren, Diplomaten oder Forscher. Rom verfügt über viele fähige Männer, aus denen auch der Konsul bestimmt wird. Bei Griechen, Persern oder Karthagern ist die Personaldecke schon dünner; ein keltischer Stamm hat vielleicht nur einen fähigen Mann.

Fürchten müsst ihr eigentlich niemanden, wenn man mal von den anfänglich ebenbürtigen Karthagern absieht. Um sie solltet ihr euch rasch kümmern, damit sie nicht zu mächtig werden. Weder das in Stämme zerrissene Spanien noch das zerstrittene Gallien oder das zerstückelte Griechenland können Rom dauerhaft gefährden. Ihr könnt euch aber verzetteln, indem ihr zu schnell zu viel erobern wollt. Wohl kann sich eure Großmacht aber in lokale Konflikte einmischen, was Kräfte bindet, die woanders fehlen. Das passiert, wenn Mächte um Hilfe bitten, mit denen ihr verbündet seid - wie etwa Marseille. Dann heißt es abzuwägen, ob ihr euch dort engagieren wollt. Hier ist Vorsicht geboten, da eine Macht wie Rom in erster Linie eigene Ziele verfolgt. Bedrohlich sind auch die Barbaren, die beim Einmarsch in nicht kolonisiertes Land aufgeschreckt werden. Das sind oft sehr große Horden, die wie Kimbern und Teutonen plündernd durch die Gegend ziehen. Eine gewisse Gefahr bergen zudem Aufstände im Reichsgebiet, die ihr mit Militär möglichst rasch ersticken solltet.

Erbe Alexanders

Rom kann ja jeder spielen, da ihr dabei nicht viel falsch machen könnt! Wesentlich anspruchsvoller sind da mittelgroße Mächte wie Makedonien, Numidien oder Pontus, die nicht so viele Ressourcen und Krieger haben. Nehmen wir mal Makedonien, das 200 v.Chr. nur noch ein Schatten seiner einstigen Größe ist - aber immerhin noch die stärkste Macht in
Auch Makedonien will Rom ebenbürtig sein. Das gelingt nur, wenn es Griechenland einen kann. Zudem müsst ihr die Legionen aufhalten, was nicht leicht ist.  
Griechenland. Als Erbe Alexanders des Großen könnt ihr es wieder zu Ruhm und Ehre führen. Ihr seid im Krieg mit Rom, das seit der Einnahme von Apollonia im griechischen Konzert mitspielt. Hellas ist so zerstritten wie eh und je und Rom schürt den Streit, um lokale Herrscher zu schwächen. Zuerst solltet ihr eure recht ansehnliche Armee in Richtung des römischen Epirus in Marsch setzen, nicht ohne vorher einen mutigen General zu bestimmen. Ein paar taugliche Anführer gibt es, die neben militärischem Geschick auch noch Charisma mitbringen. Ihr werdet die Römer zumindest eine Weile beschäftigen, aber können die Griechen auf Dauer unabhängig bleiben?

Diese kurze Zeit müsst ihr nutzen, um Griechenland notfalls mit dem Schwert zu einen. Diplomatie ist ein Weg, um Mitstreiter zu finden. Obwohl ihr dieses Mal Gesandte schickt, funktioniert das ähnlich wie in EU 3. Die kleinen Mächte hassen Rom ohnehin, so dass es keine große Sache ist, sie zu überreden. Einige fragen sogar von sich aus nach Bündnissen. Eure zweite Armee aus Plänklern, schwerer Infanterie, Reitern und Bogenschützen schickt ihr dorthin, wo Verbündete Roms sind. Ihre Miniarmeen sind schnell besiegt, dann müsst ihr allerdings die Städte belagern, um sie euch einzuverleiben, was wertvolle Zeit kostet. Die Belagerung läuft zwar automatisch, aber den Zeitpunkt zum Sturm müsst ihr bestimmen. Wenn der nicht stimmt, beißen sich eure Mannen die Zähne aus. Oder ihr wartet darauf, dass sich die Stadt von selbst ergibt. Erst als die Römer mit vielen Legionen landen, wird's brenzlig.
                             

Kommentare

puma28 schrieb am
mein erstes Paradox Spiel :D
das Spiel macht süchtig und behebt viele Fehler mit Patch 1.2
der Test ist super!
84%hat das Spiel aufjedenfall verdient
SkullyXXL schrieb am
Hab selber ne Antwort gefunden :D
Ich hab mir mal die Saves angeschaut und festgestellt das man diese nach belieben mit dem editor verändern kann. Mann muss eigentlich nur den Namen der Save Datei umdatieren und das Datum (steht an oberster Stelle in "Anführungszeichen" im Texteditor) .
Und die Ära ist noch lange nicht zu ende :)
MFG Skuly
SkullyXXL schrieb am
Ich hoffe sehr das noch ein Mod raus kommt, denn ich würde ganz gerne weiterspielen.
Verständlich das das Spiel eher auf größere Mächte ausgelegt ist. Wobei ich lieber mit kleinen spiele weil mir das aufbauen mehr spaß macht.
PS: Wenn jemand weiß wie man das Ende hinauszögern oder komplett aufheben kann, der solte sich doch bitte melden :)
Ares101 schrieb am
4P|Bodo hat geschrieben:
SkullyXXL hat geschrieben:Heute wollte ich an meinem halb vertigen Reich weiterspielen und musste feststellen, das ich durch bin!?!? Das spiel geht nämlich nur bis zum 31.12.730 !!! Und da kommt dann so ne tolle Meldung von wegen die Ära sei rum und irgendwo in nem Dorf verändert sich die Welt.
Ich hab von Anfang an mit Massilia gespielt und komplett Germanien, Frankreich und Spanien befreit. Nun wollte ich die dicken Jungs angreifen wie Kartago und Seleukidenreich und nu das Spielende... total klasse :(
Das beste ist aber ich dümpel mit der Forschung bei 7 bis 9 herum. Provinzen wie Rodos die abgekapselt auf einer Insel sitzen haben Forschungswerte von 15 bis 17. Da kann doch was nicht stimmen oder bringen meine bekehrten Barbarenprovinzen nur völlig verblödete Forscher hervor?
Meineserachtens ein Spiel mit viel Potenzial und vielen guten Ideen, aber teilweise schlecht umgesetzt und mit überflüssigen Bereichen ausgeschmückt.
Hi SkullyXXL,
toll dass du es schon durch hast und zugleich natürlich blöd, dass es vorbei ist. Aber das Spiel endet mit der Machtergreifung des ersten Kaisers Augustus, was zugleich auch das endgültige Ende der römische Republik ist. Auch wenn Octavian so tat, als ginge sie munter weiter. Vielleicht kommt ja bald ein Mod, mit dem man weiterspielen kann.
Wie gesagt ist das Spiel eigentlich gemacht, um mit den Großen wie Rom, Seleukiden, Parther oder Karthago zu spielen. Klar dass man es mit Barbarenprovinzen nicht so einfach hat, da die ziemlich unterentwickelt sind.
Salve,
4P|Bodo
Wobei ich sein Massilia nicht unbedingt als Barbarenprovinz abstempeln würde. Die haben ähnliche Werte wie Rhodos.
Anguille schrieb am
Da kommt wohl eher ein addon... :wink:
schrieb am

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