Dünnes Bodenblech
Aber wo ist die spannende Geschichte, an der die Entwickler extra noch gefeilt hatten? Immerhin beginnt Red Faction mit der Ankunft von Alec Mason, der eigentlich als Minenarbeiter zum Mars geflogen ist. Und auch wenn er nicht sofort bereits ist, sich den Rebellen anzuschließen, als ihm sein Bruder vor Augen führt,
wie skrupellos die EDF ihre militärische Macht durchsetzt, läuft Mason natürlich über als er mit ansehen muss, wie sein Bruder hingerichtet wird. Anschließend nimmt ihn die Red Faction unter ihre Fittiche - dient im Spiel bislang aber nur als sprechender Auftraggeber. Einen leuchtenden roten Faden konnte ich selbst nach vier Stunden nicht ausmachen, zumal die Zwischensequenzen zumindest zu Beginn nicht zu den Höhepunkten des Spielkinos zählen. Der Plot wird die Action wohl zusammenhalten - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Immerhin bleiben selbst Schlüsselfiguren erzählerisch blass; manche Aufträge muss ich mir sogar an einsamen Wegpunkten abholen, anstatt mich mit einem Vorgesetzten zu unterhalten.
Das muss nichts Schlechtes sein! Immerhin schlage ich mir heute noch halbe Nächte mit Crackdown um die Ohren - und das bot in Sachen Handlung sogar noch weniger. War es in der SciFi-Metropole die Möglichkeit, Dinge zu tun, die sonst Superman und Co. vorbehalten sind, ist es auf dem Mars eben die ungemein befriedigende Verwüstung, die mich antreibt. Außerdem bietet der eigentliche Kampf gegen die EDF-Truppen zumindest bekannte Finessen wie ein komfortables Deckungssystem: Grundsätzlich kann Mason hinter jeder Wand Schutz suchen. Nur altes Geröll zählt leider nicht dazu.
Mehr Extras für mehr Spieler
Abgesehen davon leben auch die Gefechte von den explosiven Schauwerten und einigen Finessen, die sich daraus ergeben. Da sind z.B. Waffen wie das schwarze Loch, das ähnlich wie in Fracture Objekte der näheren Umgebung in einen wirbelnden Strudel zieht, um anschließend zu explodieren. Clevere Scharfschützen entledigen sich hingegen feindlicher Fahrzeugführer, weil ihre Waffe solide Materialien durchdringt...
Falls ihr die erwähnten Nebenmissionen übrigens ernst nehmt und dafür sorgt, dass möglichst wenige Rebellen ums Leben kommen, steigert ihr die Moral eurer Truppe. Und das hat wiederum zur Folge, dass euch stets Red Faction-Kämpfer zur Seite eilen, sobald ihr angegriffen werdet. An Waffenkisten erhaltet ihr als moralinsaurer "Guter" außerdem mehr Munition. Beides kann lebensrettend sein - taktisches Vorgehen wird also belohnt.
Taktik ist nichts für euch, weil ihr lieber für großflächiges Chaos sorgt? Dann schnappt euch doch einen der drei Mechs - übergroße bis riesige Gabelstapler, die im besten Fall einfach durch ganze Gebäude hindurch stampfen! Die Mechs werden allerdings recht spärlich verteilt sein, denn laut den Entwicklern sind die Maschinen einfach zu mächtig, als dass man sie wie eines die zahlreichen Vehikel auf dem Mars verteilen könne. Im Mehrspieler-Kampf konnten wir sie ebenfalls nicht erspähen - allerdings blieb uns nur die Zeit, um wenigstens einen Modus ausführlich anzusehen: In Siege (Belagerung) ging es abwechselnd darum, feindliche Gebäude so weit wie möglich zu beschädigen oder dieselben Häuser nach dem Seitenwechsel zu verteidigen.
Was überraschend spannend war! Denn das möglichst geschickte Auseinandernehmen der mächtigen Strukturen ist eine Arbeit von mehreren Minuten und abwechslungsreicher als eine Flagge ins Ziel zu tragen. Als Besonderheit waren an vielen Ecken der Karte Extras verteilt, die entweder einen schnellen Sprint, eine mächtige Ramm-Attacke oder ein Jet-Pack bedeuten. 16 Spieler können in verschiedenen Varianten gegeneinander antreten - und ich bin zumindest gespannt, was Volition hier noch in petto hat.
Aber wo ist die spannende Geschichte, an der die Entwickler extra noch gefeilt hatten? Immerhin beginnt Red Faction mit der Ankunft von Alec Mason, der eigentlich als Minenarbeiter zum Mars geflogen ist. Und auch wenn er nicht sofort bereits ist, sich den Rebellen anzuschließen, als ihm sein Bruder vor Augen führt,
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| Die Mechs sind die mächtigsten Waffen des destruktiven Waffen- und Fahrzeug-Arsenals. |
Das muss nichts Schlechtes sein! Immerhin schlage ich mir heute noch halbe Nächte mit Crackdown um die Ohren - und das bot in Sachen Handlung sogar noch weniger. War es in der SciFi-Metropole die Möglichkeit, Dinge zu tun, die sonst Superman und Co. vorbehalten sind, ist es auf dem Mars eben die ungemein befriedigende Verwüstung, die mich antreibt. Außerdem bietet der eigentliche Kampf gegen die EDF-Truppen zumindest bekannte Finessen wie ein komfortables Deckungssystem: Grundsätzlich kann Mason hinter jeder Wand Schutz suchen. Nur altes Geröll zählt leider nicht dazu.
Mehr Extras für mehr Spieler
Abgesehen davon leben auch die Gefechte von den explosiven Schauwerten und einigen Finessen, die sich daraus ergeben. Da sind z.B. Waffen wie das schwarze Loch, das ähnlich wie in Fracture Objekte der näheren Umgebung in einen wirbelnden Strudel zieht, um anschließend zu explodieren. Clevere Scharfschützen entledigen sich hingegen feindlicher Fahrzeugführer, weil ihre Waffe solide Materialien durchdringt...
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| Es geht auch ohne materielle Zerstörung: Die Energiekanone greift nur biologische Substanz an. |
Taktik ist nichts für euch, weil ihr lieber für großflächiges Chaos sorgt? Dann schnappt euch doch einen der drei Mechs - übergroße bis riesige Gabelstapler, die im besten Fall einfach durch ganze Gebäude hindurch stampfen! Die Mechs werden allerdings recht spärlich verteilt sein, denn laut den Entwicklern sind die Maschinen einfach zu mächtig, als dass man sie wie eines die zahlreichen Vehikel auf dem Mars verteilen könne. Im Mehrspieler-Kampf konnten wir sie ebenfalls nicht erspähen - allerdings blieb uns nur die Zeit, um wenigstens einen Modus ausführlich anzusehen: In Siege (Belagerung) ging es abwechselnd darum, feindliche Gebäude so weit wie möglich zu beschädigen oder dieselben Häuser nach dem Seitenwechsel zu verteidigen.
Was überraschend spannend war! Denn das möglichst geschickte Auseinandernehmen der mächtigen Strukturen ist eine Arbeit von mehreren Minuten und abwechslungsreicher als eine Flagge ins Ziel zu tragen. Als Besonderheit waren an vielen Ecken der Karte Extras verteilt, die entweder einen schnellen Sprint, eine mächtige Ramm-Attacke oder ein Jet-Pack bedeuten. 16 Spieler können in verschiedenen Varianten gegeneinander antreten - und ich bin zumindest gespannt, was Volition hier noch in petto hat.
Ausblick
Ersteindruck: gut
Kommentare
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Eigentlich war mein Interesse an dem Spiel nur mässig, aber nach sovielen tollen Reviews bin ich doch richtig neugierig und heiß auf das Spiel. :D Physikalisch korrekte Sci-Fi-Action auf'm Mars.
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Das ist ja alles ganz nett mit vollständig zerstörbarer Umwelt und so. aber wie es aussieht wenn die gebäude in die einzelteile zerlegt werden erinnert mich das an das spiel "Abenteur auf der Lego Insel" aus dem Jahr 1998 8O ( hach das war ein tolles spiel *nostalgie* :cry: ) also ich [...] Das ist ja alles ganz nett mit vollständig zerstörbarer Umwelt und so. aber wie es aussieht wenn die gebäude in die einzelteile zerlegt werden erinnert mich das an das spiel "Abenteur auf der Lego Insel" aus dem Jahr 1998 8O ( hach das war ein tolles spiel *nostalgie* :cry: ) also ich weiss nich recht...
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Die demo war nich so der burner... Aber (!!) ich hatt enoch nie so einen spaß, mit einem hammer rumzurennen und sämtliche gebäude einzureissen! Schnell die säulen eingehaun und schon stürtzt alles zusammen ^^ aber ich denke mehr als das hat das spiel kaum zu bieten... Außerdem war ich [...] Die demo war nich so der burner... Aber (!!) ich hatt enoch nie so einen spaß, mit einem hammer rumzurennen und sämtliche gebäude einzureissen! Schnell die säulen eingehaun und schon stürtzt alles zusammen ^^ aber ich denke mehr als das hat das spiel kaum zu bieten... Außerdem war ich überrascht, das es kein ego shooter war sondern 3rd Person O_o

