Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3
USK: 16

Vorschau: Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3

So testet 4Players
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Autor:
Paul Kautz

Die meisten Gebäude der Japaner sind auf Wasser gebaut - oder lassen sich zumindest auf dem herrlich frisch über den Monitor schwappenden Nass errichten: Ein großer Teil der neuen Karten besteht aus kristallblauem H2O, der Kampf zur See gewinnt in Red Alert 3 erheblich an

Das Wasser sieht nicht nur fabelhaft aus, sondern hat auch große Bedeutung: Viele Gebäude können darauf erbaut werden, was ganz neue taktische Möglichkeiten mit sich bringt.
Bedeutung - gerade angesichts der Tatsache, dass viele Gebäude, nicht nur der Asiaten, sondern aller Parteien, nicht mehr auf soliden Untergrund angewiesen sind.

Walker-Schnupfen

Wer die Red Alert-Serie kennt, der weiß um ihre besonderen Einheiten, namentlich die Commandos: Tanja ist ebenso vertreten wie Natasha auf Russen- bzw. Yuriko auf Japaner-Seite. Dazu kommen noch kreative Standard-Kämpfer wie der russische Kampfbär oder die alliierten Angriffsdelphine gekrönt von Super-Waffen und den »Player Powers«. Das sind 15 besonders schlagkräftige Waffen oder Unterstützungen, die ihr aber nicht alle gleichzeitig haben könnt. Denn eine Player Power benötigt Punkte, und die kriegt ihr passiv und aktiv. Für die wenigsten Zähler müsst ihr gar nix tun; während die Zeit verrennt, tickern auch ein paar Pünktchen aufs Konto - aber weder sind das genug für mächtige Schläge, noch macht das Spiel so Spaß. Die Zahlen wachsen am schnellsten, wenn ihr gegnerische Einheiten vernichtet, aber auch wenn ihr selbst angegriffen werdet, wächst das Punktekonto. Habt ihr genug angesammelt, könnt ihr sie z.B. in eine Zeitbombe, einen fiesen Luftangriff oder ein generelles Einheiten-Upgrade investieren. Aber auch so gewinnen überlebende Truppen an Erfahrung - insgesamt drei Level hoch wird mehr Lebensenergie angesammelt und mehr Schaden angerichtet. Es lohnt sich also, die eigenen Truppen nicht blind zu opfern: Hat eine Einheit zu viel Schaden genommen, könnt ihr sie, je nach Partei, auf dem Feld heilen oder sie zur »Fabrik« zurückschicken - im Falle der Japaner kümmern sich dort herumschwirrende Mecha-Marienkäfer summend um die Blessuren.

Die meisten Einheiten haben zwei Angriffsvarianten, zwischen denen auf Knopfdruck gewechselt werden kann - beeindruckende Transformation inklusive.
Ich schrieb bereits, dass das grundlegende C&C-Spielprinzip unangetastet blieb - aber es gibt eine wichtige Ausnahme: Die Rohstoffgewinnung. Ihr platziert eure Raffinerie samt Sammler neben einer Energiemine, woraufhin das Vehikel fröhlich lostuckert - aber dabei bleibt es auch! Denn jede Mine versorgt genau einen Sammler mit benötigten Rohstoffen, das Abhol- und Lieferintervall ist immer gleich. Sprich: Ihr könnt 20 Sammler auf eine Mine ansetzen, und es wird euch kein Gramm mehr Energie bringen! Sinn der Sache ist es, den Spieler zur Expansion zu bewegen, sich an einer dicken Quelle einzuigeln ist damit unmöglich.

Unmöglich ist auch, sich nicht in die Präsentation von Red Alert 3 zu verlieben: Wie das Wasser schwappt, wie die Walker hopsen, wie die Explosionen die halbe Umgebung erschüttern - hach. Die dicken Krachen machen übrigens Splash-Schaden, man sollte also idealerweise nicht mit seiner ganzen Armee an einer Fabrik herumstehen, wenn sie in die Luft fliegt. Ebenso wenig sollte man vergiftete Einheiten in seine Nähe lassen: Die Verseuchung springt schnell von einem Kämpfer zum nächsten über, wenn man sich nicht vorsieht, hat man schnell ein langsam degenerierendes Schwadron - was für eine bösartige Attacke!

         
 

Ausblick

Killerdelphine, Schulmädchen-Kommandoeinheiten, mechanische Marienkäfer, Kampfbären, Transformer-Einheiten - man könnte Red Alert 3 schon fast als Parodie auf das Genre der Echtzeitstrategie verstehen. Als liebevolle wohlgemerkt: Was wir bis jetzt zu spielen bekamen, ging so leicht und locker von der Hand wie Command & Conquer 3, bot dabei aber gerade durch das Einheit-wechsele-dich-Feature bemerkenswerten Tiefgang, der gerade bei den frisch zum Team gestoßenen Japanern (die mich freudvoll an die StarCraft’schen Protoss erinnerten) irre viel Spaß macht. Nein, das Genre wird dadurch nicht komplett auf den Kopf gestellt oder gar neu erfunden. Aber wer könnte etwas gegen einen bunten, leicht bekloppten, phantastisch inszenierten und toll spielbaren C&C 3-Ableger haben?

Ersteindruck: sehr gut

Kommentare

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  • Das mit dem Sammler Feature finde ich schon cool. So koennen nicht mehr 50 Sammler um die Karte fahren. Die Panzer sind fett animiert und das Spiel ist vorbestellt. Die Umgebungsgrafik gefaellt mir, und das Spiel ist schon auf AMAZON schmackhaft beschrieben, es kann also nichts mehr  [...] Das mit dem Sammler Feature finde ich schon cool. So koennen nicht mehr 50 Sammler um die Karte fahren. Die Panzer sind fett animiert und das Spiel ist vorbestellt. Die Umgebungsgrafik gefaellt mir, und das Spiel ist schon auf AMAZON schmackhaft beschrieben, es kann also nichts mehr schief gehen. Ich freue mich schon auf den 30. Oktober, dann soll es erscheinen!
  • korreckt, wurde auch zeit. ich hoffe, das es genauso gut wird, wie c&c 3.. aber was ich doch ein wenig vermisse sind so die 2te Weltkriegseinheiten oder was zeitgemäßes. Ich glaube schon, dass das spiel ohne zweifel bock macht, solange wie EA auch den Multiplayermodus bugfrei und das balangcing  [...] korreckt, wurde auch zeit. ich hoffe, das es genauso gut wird, wie c&c 3.. aber was ich doch ein wenig vermisse sind so die 2te Weltkriegseinheiten oder was zeitgemäßes. Ich glaube schon, dass das spiel ohne zweifel bock macht, solange wie EA auch den Multiplayermodus bugfrei und das balangcing hinbekommt, ohne 10 Patches hinterher jagen zu müssen. Warten wir es mal ab, (ich werde mir gleich mal die Beta ziehen, hab nen Key ) :lol: ach ja, die sollen keinen scheiss shooter von dem spiel rausbringen, die sollen lieber noch mal ne Fortsetzung von Generals machen, das habe ich auch bis zum erbrechen online gespielt.
  • Also, das Command & Conquer Alarmstufe Rot zweifelsfrei mit C&C Tiberium ... (erster Teil?) mit halten kann und das beide zusammen bisher ungeschlagen vom Spielprinzip und Strategie her sind (zumindest für mich) ist fakt. Deswegen möchte ich nie niemals an diesem Standpunkt wackeln.  [...] Also, das Command & Conquer Alarmstufe Rot zweifelsfrei mit C&C Tiberium ... (erster Teil?) mit halten kann und das beide zusammen bisher ungeschlagen vom Spielprinzip und Strategie her sind (zumindest für mich) ist fakt. Deswegen möchte ich nie niemals an diesem Standpunkt wackeln. Dennoch gebe ich AR3 wie allen anderen Titeln der C&C Reihe eine Chance. So wie es sich präsentiert macht es sich interessant sich mal wieder mit ein paar Sovjets zu kloppen und maßen an Teslaspulen aufzubauen (sofern es diese gibt). Die Story ist halt Crasy und nicht "Trash" (also das find ich schon etwas krass ausgedrückt), aber ich meine, denkt mal zurück als wir zum ersten mal C&C2 gezockt haben... mensch war ich faziniert vom Stalin... und der 4 Mission der Alliierten (die war nicht leicht...). Warum sollte das Spielprinzip mit der Story also nicht wieder funktionieren... Nur eines sollte sich EA (leider nicht mehr Westwood) hinter die Ohren schreiben: Hört auf das spiel zu verbasteln! Zuviele Möglichkeiten verträgt der einfache Zocker nicht... Lieber eine Einheit weniger und dann ein schönes Addon alá C&C RA Vergeltungschlag (Boah war ich vom Teslapanzer begeistert :P und vom Mechanobot *schwelg*... oder oder die AMEISEN aus dem Addon Gegenschlag :D). Das heizt dann das Verlangen nach MEHR C&C an! Aber ich kann noch viel vom alten C&C reden, es wird nicht so kommen und ich bin gespannt wie es wird! Solange zocke ich fröhlich ein Geplänkel und schwelge in meiner "Kindheit und früher Jugend"... Traurig aber wahr. So das soll von meiner Seite erstmal reichen! MfG 8O Corni 8O