ANNO 1404 - Vorschau, Strategie, PC - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Strategie
Entwickler: Related Designs
Publisher: Ubisoft
Release:
25.11.2010
Spielinfo Bilder Videos
Was kommt nach 1602, 1503 und 1701? Ja, genau: 1404! Unter der Fahne von Ubisoft entwickelt Related Designs gerade den vierten Teil der Anno-Serie und bei einem Besuch konnten wir eine Endlospartie der Aufbau/Wirtschaftssimulation anspielen und uns erstens davon überzeugen, dass es keinerlei Siedler-Einflüsse gibt und dass zweitens die Komplexität im Vergleich zu Anno 1701 erheblich gestiegen ist...

Eroberung der Inselwelt

Vor der Insel von Lord Richard Northburgh liegt mein kleines Schiff vor Anker. Malerisch ziehen die Wellen am Bug vorbei und das Sonnenlicht wird vom Meer paradiesisch reflektiert. Doch mir bleibt keine Zeit, die malerische Schönheit zu genießen: Der Wettlauf um die Besiedlung der Inselwelt hat begonnen. Neben mir eilen andere Schiffe in Richtung Süden und mein Flagschiff begibt sich in südwestliche Gefilde, auf der Suche nach einer Insel, deren Besiedlung lohnt und schon bald ist Land in Sicht!


Video: Die selbst entwickelte Grafik-Engine kann fast alle DirectX 10-Spielereien darstellen und soll gut skalierbar sein, damit Anno 1404 auch auf weniger leistungsstarken Computern gut läuft.


Unweit eines möglichen Anlegeplatzes wird die Insel aufgedeckt und sämtliche Rohstoffquellen ausgekundschaftet: Es ist möglich, Apfelbäume und Hanf anzubauen. Darüber hinaus warten im Gebirge mehrere Eisenerz-, Stein- und Salz-Vorkommen. Da die Insel außerdem mehr als genug Platz für eine Siedlung bietet, zögere ich nicht lange und platziere ein Kontor. Der typische Anno-Siedlungsbau-Sound erklingt.

Alles wie gewohnt?

Der Auftakt verläuft fast genau wie bei den anderen Anno-Teilen, doch nur zu Beginn. Mit zunehmender Zeit verlangen die Einwohner vor allem im Vergleich zu 1701 viel mehr Waren. Also erstmal Kommando zurück: Mit einem Dorfplatz und knapp fünfzehn Wohnhäusern beginne ich den Bau von "Liehnmünden" (automatischer Name). Ein Holzfäller füllt derweil die Holzvorräte auf und ein Fischer sorgt für Fisch als Nahrung. Damit ist gleich eines der Bedürfnisse der Einwohner gestillt: Nahrung. Folglich beziehen erste Bauern die Häuser und da man sich als Siedlungsoberhaupt um ihre Bedürfnisse kümmert, sind sie bereit, Steuern zu zahlen. Mit Nahrung allein ist kein Einwohner glücklich und deswegen stehen weitere Dinge auf ihrer Wunschliste und sobald alle vier Wünsche der "Bauern" erfüllt sind, steigen sie zur nächsten Stufe "Bürger" auf.

Ein Wohnhaus kann nur dann einen Stufenaufstieg durchführen, wenn alle Bedürfnisse (stufenerhaltende und aufstiegsrelevante) die Mindestaufstiegsquote erfüllen, eine ausreichend hohe Zufriedenheit herrscht und ihm automatisch oder manuell Aufstiegsrechte verliehen wurden.
Neben dem Bedürfnis für "Gemeinschaft", das durch die Nähe zum Dorfplatz erfüllt wird, wollen sie gerne Apfelmost trinken und haben einen Bedarf an Glauben. Beides lässt sich verhältnismäßig einfach stillen: Dazu sollte eine Kapelle, die ihrerseits einen Wirkungskreis hat, zentral in der Siedlung platziert werden, um möglichst viele Einwohner zu erreichen. Der Mosthof hingegen sollte als Produktionsstätte außerhalb des Stadtkerns gebaut werden, da die Obstwiesen viel Platz brauchen und man darf die vier Felder des Hofes übrigens selbst per Hand anlegen. Straßen und Zugang zum Markt- oder Dorfplatz dürfen keinesfalls vergessen werden, sonst gelangen die produzierten Waren nicht ins Lager.

Level-Up?

Mit einem Klick auf ein Wohngebäude wird anhand eines Kreisdiagramms sofort deutlich, wie üppig die einzelnen Bedürfnisse erfüllt sind und sofern alles im grünen Bereich ist, können sich Bauern zu Bürgern weiterentwickeln. Im Gegensatz zu anderen Anno-Teilen können nicht alle Einwohner einer Insel zu einem Stand bzw. einer Zivilisationsstufe gehören. Das heißt, es kann niemals zu 100% Bürger in Liehnmünden geben, einige Einwohner verbleiben immer auf einer niedrigeren Stufe, was dem Stadtbild insgesamt ein ausgewogenes und realistisches Aussehen verschafft. Schließlich gab es im Mittelalter kaum Städte, die ausschließlich aus Adeligen oder Patriziern bestanden.

      

Kommentare

The SPARTA schrieb am
Hab gerade Einzahlungsschein bekommen, werde es 100% Morgen bei der Post schnell bezahlen. Dann nur noch auf Donnerstag warten, Packet kommt *explodiere* Vorallem wegen der CE.
Dawidovo schrieb am
sieht shoma geil aus
hols mir denk ich auf jeden fall :D
Kaffeejunky schrieb am
Bei 1503 gab's später auch einen Multiplayer, den Fans implementiert haben. Da wird sich schon was ergeben. Selbst wenn sich die Programmierer zu einem Patch herablassen.
Hab alle Teile unendlich lang gespielt und hoffe nur das bei Anno1404 endlich das Kampfsystem besser wird. In keinem Teil war Krieg leicht zu organisieren (und ich rede nicht vom Ressourcenmanagement, sondern vom Einheiten-Handling).
Jetzt sollen Kämpfe ja gebäudeorientiert ablaufen. Also baut man ein Haus, in denen Einheiten ausgebildet werden und die dann automatisch in ihrem Einzugsbereich kämpfen (ähnlich wie bei 1701). Ob das die erhoffte Verbesserung ist, bleibt mir noch bis zum Release verschlossen.
An die Leute hier die Anno1602 so hoch leben lassen: Nur weil es damals NEU war, sollte man die Verbesserungen der anderen Teile nicht unter den Teppich kehren.
johndoe844225 schrieb am
für mich gilt: kein Multiplayer, kein Kauf
schade
The SPARTA schrieb am
schnoida hat geschrieben:was für pc anforderungen wir man brauchen?
hab ich das richtig verstanden, es gibt kein multi-player?
Wenn Multi willst, DANN FINGER WEG!!
PS: Bin mich an euch gewöhnt.
schrieb am

Angebote

Billiger.de Angebotshinweise:

Preise können jetzt höher sein.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist.

Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.

Facebook

Google+