Hohe Ziele
"In diesem Jahr will ich, dass wir die 90% knacken", so EA Sports-Präsident Peter Moore in Anlehnung auf den Metacritic-Schnitt, den er für FIFA 10
anpeilt, nachdem sich dieser im vergangenen Jahr bei einer hohen Achtziger-Wertung eingependelt hat. Bei uns bekam FIFA 09
mit 85% im Test den ersten Gold-Award seit Jahren. Und jetzt will man den Sprung auf die 90 weltweit schaffen? Größenwahnsinnig? Realitätsverlust? Nein, denn im Anschluss merkt er selbst an, dass es gerade für eine jährlich erscheinende Sportspiel-Serie enorm schwer sei, dieses Ziel zu erreichen. Trotzdem ist Moore überzeugt davon, dass es FIFA schaffen kann. Zurecht? Das wird sich im Herbst zeigen! Bis dahin arbeiten die Entwickler weiter fleißig an diversen Baustellen, um das Spielgefühl zu verbessern. Dabei konzentriert man sich nicht nur auf die eigenen Ideen, sondern berücksichtigt auch die konstruktive Kritik der Presse und Fans.
Mehr Freiheiten
Die erste große Neuerung betrifft die Steuerung: Waren in der Vergangenheit beim Dribbling lediglich acht Richtungen über den Analogstick möglich, genießt man in FIFA 10 die totale Freiheit bei 360 Grad. Daneben wird das "Skilled Dribbling" eingeführt, das mit der Schultertaste aktiviert wird und dem Spieler die Möglichkeit gibt, den Verteidiger geschickt zu umspielen. Außerdem will man die Zweikämpfe durch ein neues Kollisionssystem interessanter gestalten, das weniger vorhersehbar ist und damit die Jagd nach dem Ball, aber auch das Halten schwieriger macht. Zwar konnten wir die
Feinheiten in dem etwa zu 45 Prozent fertig gestellten Code noch nicht ausprobieren, doch fühlt sich vor allem die 360 Grad-Steuerung in Kombination mit dem Skilled Dribbling bereits sehr gut an und auch im Bereich der Animationen hat man noch mal zugelegt.
Verlässliche KI
Ein besonderes Augenmerk will man auf die KI legen, die sich deutlich besser auf die Aktionen des Spielers einstellen soll. Dazu wurden über 50 neue Bewegungszyklen hinzugefügt, in denen z.B. offene Lücken besser erkannt und geschlossen werden, während im Angriff die Laufwege mehr Variationen zulassen sollen. Dabei soll der Ball für jeden Spieler auf dem Feld im Mittelpunkt stehen und damit auch immer präsent im Blickfeld sein. Dies soll unglückliche Situationen verhindern, bei denen Mitspieler nicht ordentlich reagieren, weil sie z.B. mit dem Rücken zum Ball stehen. Gerade im Zusammenhang mit den neuen Laufroutinen soll auch das Passspiel schneller werden ablaufen als bisher. Bei der Annahme von hohen Bällen wird ab sofort nach der Devise vorgegangen, sie so früh wie möglich anzunehmen, wenn es sein muss, aber im Idealfall die sichere und kontrollierte Variante zu bevorzugen. Dies soll dazu führen, dass sich die Steuerung direkter anfühlt und der Spielverlauf dadurch flüssiger wirkt. Daneben sollen auch die hohen Pässe in die Tiefe, die noch ein Problemkind bei FIFA 09 waren, deutlich verbessert werden. Ihr hört schon: Soll, soll, soll - wie viel man davon praktisch umsetzt, kann erst eine ausführliches Spielen der fast finalen Fassung zeigen. Um noch mehr Dynamik einzubringen, sind außerdem auch schnelle Freistöße möglich, mit denen man seine Gegner überrumpeln kann. Die Trainings-Arena ist ebenfalls wieder enthalten, doch geht es hier sofort und ohne störende Ladezeiten auf den Platz.
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| Ob Rooney mit EA in die Champions League des virtuellen Fußballs gewinnt und erstmals Platin erobert? FIFA 10 soll das Maß aller Dinge werden - ob man sich da übernimmt? |
Mehr Freiheiten
Die erste große Neuerung betrifft die Steuerung: Waren in der Vergangenheit beim Dribbling lediglich acht Richtungen über den Analogstick möglich, genießt man in FIFA 10 die totale Freiheit bei 360 Grad. Daneben wird das "Skilled Dribbling" eingeführt, das mit der Schultertaste aktiviert wird und dem Spieler die Möglichkeit gibt, den Verteidiger geschickt zu umspielen. Außerdem will man die Zweikämpfe durch ein neues Kollisionssystem interessanter gestalten, das weniger vorhersehbar ist und damit die Jagd nach dem Ball, aber auch das Halten schwieriger macht. Zwar konnten wir die
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| Dass man grafische Fortschritte im detail macht, ist fast selbstverständlich. Wichtiger ist aufm Platz: Neue Dribbling- und Steuerungsmechaniken sollen für mehr Freiheit sorgen. |
Verlässliche KI
Ein besonderes Augenmerk will man auf die KI legen, die sich deutlich besser auf die Aktionen des Spielers einstellen soll. Dazu wurden über 50 neue Bewegungszyklen hinzugefügt, in denen z.B. offene Lücken besser erkannt und geschlossen werden, während im Angriff die Laufwege mehr Variationen zulassen sollen. Dabei soll der Ball für jeden Spieler auf dem Feld im Mittelpunkt stehen und damit auch immer präsent im Blickfeld sein. Dies soll unglückliche Situationen verhindern, bei denen Mitspieler nicht ordentlich reagieren, weil sie z.B. mit dem Rücken zum Ball stehen. Gerade im Zusammenhang mit den neuen Laufroutinen soll auch das Passspiel schneller werden ablaufen als bisher. Bei der Annahme von hohen Bällen wird ab sofort nach der Devise vorgegangen, sie so früh wie möglich anzunehmen, wenn es sein muss, aber im Idealfall die sichere und kontrollierte Variante zu bevorzugen. Dies soll dazu führen, dass sich die Steuerung direkter anfühlt und der Spielverlauf dadurch flüssiger wirkt. Daneben sollen auch die hohen Pässe in die Tiefe, die noch ein Problemkind bei FIFA 09 waren, deutlich verbessert werden. Ihr hört schon: Soll, soll, soll - wie viel man davon praktisch umsetzt, kann erst eine ausführliches Spielen der fast finalen Fassung zeigen. Um noch mehr Dynamik einzubringen, sind außerdem auch schnelle Freistöße möglich, mit denen man seine Gegner überrumpeln kann. Die Trainings-Arena ist ebenfalls wieder enthalten, doch geht es hier sofort und ohne störende Ladezeiten auf den Platz.








