X² - Die Bedrohung - Vorschau, Simulation, PC - 4Players.de

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Im Genre der Weltraumspiele herrscht gähnende Leere. Bis auf Freelancer gab es in letzter Zeit keine guten Titel in altbewährter Commander- oder Freespace-Manier. Dieses Loch könnte jedoch demnächst von X2: Die Bedrohung gestopft werden!

Pech gehabt

So schnell kann es gehen: Julian Garner will sich in GTA-Manier schnell eines Raumschiffs bemächtigen, aber auf der Flucht kommt es anders als er denkt. Erst wird sein Kumpane erledigt und nach einer halsbrecherischen Flucht durch ein Asteroiden-Feld muss er sich seinen Verfolgern ergeben. Als Resultat bekommt die Flachzange fünf Jahre Gefängnis aufgebrummt. Und schon wieder kommt es anders als er denkt, denn ein unbekannter Gönner holt ihn aus dem Knast. Der große Unbekannte verlangt als Gegenleistung allerdings einige Dienste - Julian stimmt diesem Kuhhandel zu.

Nachdem ihr die spektakuläre Eröffnungssequenz überstanden habt, bekommt ihr in einem ewig langweiligen und mies präsentierten Gespräch mit dem Gönner ein kleines Müll-Raumschiff spendiert, mit dem ihr gerade einmal das Hubble-Teleskop vom Himmel holen könntet. Passend zu diesem Raumschiff-Highlight gibt es gleich die erste Mission der Marke "Fliegt hier hin, danach da hin und dann noch weiter". Da uns, alias Julian Garner, dies natürlich zu blöd ist, schnappen wir den Steuerknüppel und juckeln ein bisschen in der Galaxis herum, um die Klapperkiste von Schiff aufzurüsten.

Wenn ich groß bin, habe ich auch mal so eine schöne Station.

Freespace

Damit aber nicht jedes dahergelaufene Weltraumteleskop oder jeder Mikro-Piratenjäger uns zeigt, wie leer der Weltraum sein kann, müsst ihr erstmal ordentlich Handel treiben und zwischen den über 100 verschiedenen Sternensystemen klappt das auch ganz gut. Also fliegt ihr zu dem einen Planeten hin, kauft dort billig Ware ein, gurkt zur anderen Seite der Galaxis und verscherbelt den Kram für das Dreifache. Genauso bekommt ihr im X-Universum das nötige Geld, um euer armseliges Schiff so langsam in ein waschechtes Raumschiff mit dicken Waffen, großen Frachträumen und dicken Antriebsdüsen zu verwandeln. __NEWCOL__

Aber was ist schon ein mickriges Raumschiff im großen Universum? Nicht mehr als ein Staubkorn! Daher könnt ihr euch Schiffe dazukaufen, diese in eine Flotte einbinden und ihnen kleine Befehle geben. Diese Armada könnt ihr benutzen, um euch eigene Raumstationen oder Minen zu bauen, die wiederum Ressourcen abwerfen, die ihr dann verkaufen könnt - ergo: noch mehr Geld. Habt ihr endlich ein gescheites Raumschiff unterm Hintern, könnt ihr euch weiter an die Story-Missionen machen, die leider sehr mies präsentiert und umgesetzt wurden. Schade, hier hätten die Entwickler wesentlich mehr rausholen können. Bis es zum ersten inszenierten Kampf kommt oder die Story überhaupt in Fahrt gerät, vergehen Stunden - und ohne ein vorher verbessertes Schiff sind die Kämpfe aussichtslos.

Demnächst vor der Ampel. Ey! Wetten mein Raumschiff ist schneller als dein Manta?!

Steuereien

Gesteuert wird das zu Beginn sehr träge, aber nach einigen Upgrades recht wendige Raumschiff, mit Joystick, Maus, Gamepad oder Tastatur - wobei Stick und Pad die bessere Wahl sind. Ohne Maus und Tastatur kommt ihr allerdings nicht aus, denn im tristen, aber logisch aufgebauten Menü-Dschungel müsst ihr die Sternenkarten durchforsten, euren Schiffen Befehle geben und die Missionen verwalten.

Technik

Von der technischen Seite kann sich X2 wirklich sehen lassen, denn sämtliche Raumstationen und Schiffe strotzen nur so vor Details und sonstigen metallischen Glanz-Effekten. In den schnellen Kämpfen kommen sensationelle Lichteffekte zur Geltung. Die optische Pracht hat aber auch ihren Preis: So sind die Hardware-Anforderungen horrend hoch und verursachen manch böse Frameraten-Einbrüche.
 

AUSBLICK



X2 wirkt in der uns vorliegenden Version recht unausgegoren. Die Story ist mies präsentiert, leidlich interessant und in langweilige Gespräche verpackt. Zudem ist der Spieleinstieg einfach zu lang, denn bis ihr ein gescheites Schiff habt, um den Verlauf der Story zu folgen oder Spaß an den Gefechten zu haben, vergehen Stunden. Dafür ist der Handelsteil rundum gelungen und äußerst komplex - vor allem das Feature mit den eigenen Raumstationen ist klasse. Die Entwickler müssen jedoch noch viel Feintuning betreiben und gleichzeitig die Hardware-Anforderungen nach unten schrauben. Ob X2 am Ende doch noch eine Bedrohung für Freelancer ist, wird sich im Februar zeigen. Das Potenzial ist trotz aller Stolpersteine vorhanden...


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Kommentare

johndoe-freename-45065 schrieb am
@PROUST, also sowas wiederliches wie dich hab ich selten getroffen, wenn du so enttäuscht von dem spiel bist, ist es dein problem aber beleidige nicht die anderen. Du strotzt nur so von arroganz, dass es dir wahrscheinlich hinten rauskommt. Auf dich kann jeder verzichten.
Bussiebaer schrieb am
Nein, X2 hat keinen Multiplayer. Es ist aber ein reines Online-Spiel in Planung, was ich so mitgekriegt habe. Genaueres findet sich unter www.egosoft.de in den Community-Foren.
johndoe-freename-14099 schrieb am
lol nun aber zur Frage Gibts in X2 nen Multiplayerpart oder nicht?
Wenn ja, wie umfangreich fällt dieser aus?
johndoe-freename-40694 schrieb am
Schön beherrscht er unsere Muttersprache mit all seinen Facetten
...nein tut er nicht, ich habe Fehler entdeckt.
schrieb am

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