Silent Hunter 5 - Vorschau, Simulation, PC - 4Players.de

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Nach dem Stapellauf 1996 ging es vor drei Jahren das letzte mal auf große Fahrt, seinerzeit zurück zu den Wurzeln - in den Pazifik. Am vierten März wird allerdings  wieder der Atlantik unsicher gemacht. Wir nehmen euch mit auf die Jagd nach den heiß begehrten Bruttoregistertonnen. Kann die Simulation an die Faszination alter Tauchgänge anknüpfen?

Auf  Feindfahrt mit U-34

Der Baltikum. Es ist die Nacht des 3. September 1939. Deutschland hat soeben Polen überfallen und feindliche Schiffe sind zum Abschuss freigegeben. Ich bin Kapitän Leutnant zur See, stationiert auf U-34 und werde von einem Kameraden geweckt, der mich zum Kapitän auf der Brücke geleitet und zwar in lupenreinem 3D! Ich lasse mich nicht hetzen und schaue mich erstmal in Ruhe auf dem Schiff um.

Ab sofort in 3D. Durch ein Schott beobachte ich den Kapitän am Seehrohr.
Erst  im vergangenen Sommer hatte ich die Gelegenheit mir in Laboe das dortige Typ VII Museumsexemplar von innen anzusehen und ich kann versichern: Bei der Nachbildung hat Ubisoft Romania einen nahezu perfekten Job abgeliefert. Wenn ich klassisch per WASD in Egosicht durch die Röhre stakse, fühle ich mich unweigerlich an den August 2009 erinnert, nur dass ich damals fünf Euro Eintritt zahlen musste. Vom Hecktorpedoraum über den Maschinenraum, die Kommandozentrale, die Kombüse oder die Quartiere, bis hin zum Bugtorpedoraum - alles wurde eins zu eins umgesetzt.

Dabei stehen die Besatzungsmitglieder aktiv an ihren Posten und verrichten ihre Arbeit. Den Offizieren können direkt Befehle erteilt werden, es öffnen sich dann entsprechende Dialogboxen. Auf Rempeleien reagieren sie auch schon mal mit etwas schnippischen Bemerkungen: "Ich versuche hier zu arbeiten". Ich fühle mich unweigerlich an den Spielfilm "Das Boot" erinnert und erwarte jeden Moment Jürgen Prochnow oder Martin Semmelrogge um die Ecke schauen.

Ganze Arbeit: Die Handelsschiffe versinken in den Fluten
Momentan wartet aber mein Kapitän auf dem Kommandoturm auf mich, also klettere ich die Leitern herauf an die frische Luft. Dort erwartet mich ein unbewaffnetes polnisches Handelsschiff, das keine Fahrt macht. Im Rahmen des Tutorials wird mir erstmal der Umgang mit den Systemen vermittelt: Also ran an das Angriffs-Periskop und den Torpedorechner aufgeschaltet! Veteranen der Serie werden sich spätestens hier wie zu Hause fühlen, denn der Blick weckt sofort vertraute Erinnerungen. Neu ist, dass ein Ausschnitt der Karte zeitgleich und frei einstellbar eingeblendet werden kann. Dieses so genannte taktische Aktions-Interface (TAI) wird schnell zu meinem besten Freund: Dort kann ich nicht nur meine Position in Relation zum Feind ablesen, der Torpedovorhalterechner verrät mir auch in drei Stufen den bestmöglichen Abschußwinkel zum Ziel. Auf diese Weise werden auch Einsteiger künftig gerade so weit gefordert wie nötig, um das Gefühl zu haben, man habe das Schiff "ganz allein" versenkt. Profis können hingegen sämtliche Berechnungen manuell unter Einbezug der wichtigsten Eckdaten (Schiffstyp, Entfernung, Kurs etc.) vornehmen.

Rohr eins: Los! Rohr zwei: Los!

Nun kann gefahrlos aufgetaucht werden um das Spektakel an der frischen Luft zu begutachten.
Eine Minute später sind zwei Aale unterwegs. Weitere zwei Minuten später schlagen sie kurz nacheinander im Rumpf des bedauernswerten Handelsschiffes ein. Wow: Wie der Kahn da unter lautem Getöse hochgeht, die Flammen fotorealistisch in den Nachthimmel schlagen und dabei das komplette Farbspektrum abdecken - das hat schon was. Mit einem gespenstischen Knarren  und Knarzen versinkt das Schiff kurze Zeit später atmosphärisch korrekt unter Mondlicht in der Ostsee. Natürlich lass ich es mir nicht entgehen, dieses Schauspiel per externer Kamera noch unter Wasser zu verfolgen. Die Tatsache, dass die neuerdings an Bord befindlichen Matrosen immer noch seelenruhig an Deck spazieren, trübt den positiven Gesamteindruck zwar, wird aber hoffentlich in der finalen Version ausgemerzt. Abgesehen davon sieht das Ganze unglaublich spektakulär und beängstigend realistisch aus. Doch das ist erst der Anfang, denn der Krieg hat gerade erst begonnen.

       

Kommentare

xx5533 schrieb am
na also ich hab das spiel jetzt 2 tage und davon läuft es 1 tag schon nicht weil man eine permanente internet verbindung braucht um überhaupt spielen zu können
jetzt läuft zwar meine seite der verbindung einwandfrei nur leider schafft ubi das nicht so ganz also kann man dann auch nicht spielen
was soll denn der mist das man sich ein spiel kauft und es nur dann spielen kann wenn die das mal so gerade technisch hinbekommen
und dann noch total verbugt
ich hab sooon hals
LG
der Opa schrieb am
Rolins hat geschrieben:Aua, Schaut mal auf Amazon.de
Da beschweren sich die Käufer über eine Beta Version. Genau 82 katastrophale Rezensionen sagen doch alles! Kein einziger auch nur annähernd zufriedener Kunde :roll:
Aus dem Ubi-Forum mal ein Auszug eines SH "Veteranen"
dem ich mich in allen Punkten nur anschließen kann.
Zitat:
Liebe SH5 Fahrer, liebe SH-Community,
ich habe nun SH5 geteste in allen Variationen und komme zu dem Fazit das dieses Spiel nicht im Ansatz vernünftig spielbar ist.
Hier mal eine Aufzählung :
1.) der für die AOTD-Community wichtige Multiplayerbereich
Im Multiplayer der eine einzige Katastrope ist kann man z.B. Spiele nicht joinen, die in der Lobby stehen sofern in der Lobby 3 Spiele offen sind.
Ferner bekommt man bei einigen Multiplayermissionen, besonders bei selbstgeschriebenen einen Spielabbruch sofern man sich an das wichtigste Gerät, dem Horchgerät setzt.
Andere Missionen brechen ab sofern man nur ein Schiff versenkt hat.
Die Ki im Multiplayer ist selbst in den härtesten Einstellungen für Ki eine einzige Lachnummer.
Zerstörer erwiedern auf 1000 Metern nicht das Feuer sofern man im Konvoi ist und auf sie mit dem Deckgeschütz schießt hingegen sie sofern man sich außerhalb des Konvois befindet sehr agressiv agieren.
Das sind nur wenige Beispiele.
2.) Karriere/ Kampagne/ Historische Missionen
Hier scheinen die Zerstörer im Gegensatz zum Multiplayerbereich wesentlich potenter zu sein dennoch ist dieser Gamemodus auch extrem verbugt.
Komme ich jetzt mal zur UBI-Serverstabilität.
Am heutigen Sonntag den 07/03/2010 war es mir nicht möglich die Karriere wegen Serverproblemen seitens Ubi zu spielen.
DRM funktioniert also nicht wie versprochen zu 100%, wie es von Ubi garantiert wurde.
Rolins schrieb am
Aua, Schaut mal auf Amazon.de
Da beschweren sich die Käufer über eine Beta Version. Genau 82 katastrophale Rezensionen sagen doch alles! Kein einziger auch nur annähernd zufriedener Kunde :roll:
Das_Noobi schrieb am
FlyingDutch hat geschrieben:Letztenendes hast du natürlich Recht. Mit dem XXI ist es leichter, auf der anderen Seite waren U-Boote 44/45 eine ziemlich gefährdete Spezies. Sonar und Radar machten ihnen das Leben sehr schwer. Ich jedenfalls hatte in SH3 um 44 rum große Schwierigkeiten mit einem Typ VII. Ich war unter Wasser einfach zu langsam. Ändert aber nichts daran, dass ich mich freue wieder ein deutsche U-boot zu befehligen :)
Und das grad machte das SPiel interessant der Überlebenskampf 43-45 war das beste am Spiel kaum noch ein Fleckchen ohne Luftdeckung immer angst haben vor plötzlichen Angriffen. Schade das es nun fehlt :(
Thjan schrieb am
4P|Mourad hat geschrieben: -50% Yeah...right! Gilt das in deiner Welt dann auch für JEDES Windows Live und STEAM-Spiel....also so ca. 50% aller aktuellen PC Games?? Ne, is klar, würde Atze da wohl sagen....
Dir ist bewusst das sowohl Steam als auch Games for Windows Live einen Offlinemodus besitzen mit dem man nicht nur spielen, sondern auch speichern kann?
schrieb am

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